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Rating

Kopfteaser: Gute Noten werden belohnt. Stellen Sie Ihr Unternehmen auf den Prüfstand und bringen Sie sich in eine gute Ausgangsposition

Die vier Säulen unseres Rating-Verfahrens

 

 

Stufe 1: Bilanzfaktoren/Finanzkennzahlen

Das Finanz-Rating basiert auf dem Jahresabschluss. Für jeden Wirtschaftssektor gibt es spezielle Kennzahlen, welche die folgenden Bereiche abdecken:

  • Ertragslage (Rentabilität, Cashflow, Liquidität, etc.)
  • Vermögenslage (Lagerdauer, Liquidität, etc.)
  • Finanzlage (Eigenkapitalquote, Fremdkapitalstruktur, etc.)

Sorgen Sie dafür, dass uns stets der aktuelle Jahresabschluss vorliegt. Veraltete Unterlagen können zu Abzügen in der Rating-Note führen.

Stufe 2: Qualitative Faktoren

In der zweiten Stufe fließen Faktoren jenseits der Bilanz in den Bewertungsprozess ein. In den Bereichen Unternehmensführung, Planung und Steuerung sind folgende Aspekte von besonderer Bedeutung:

  • Unternehmensstrategie
  • Qualifikation und Zusammenarbeit der ersten und zweiten Management-Ebene
  • Personal-Management
  • Planungsinstrumente
  • Controlling-Prozesse
  • Informationspolitik gegenüber der Sparkasse

Darüber hinaus bewerten wir unter anderem folgende Faktoren:

  • Qualität und Vielfalt des Produktangebots
  • Entwicklung der Branche und der Märkte
  • Ablauf- und Aufbauorganisation
  • Total-Quality-Management
  • Forschungs- und Entwicklungsarbeit
  • Einkaufspolitik, Lagerhaltung, Produktion, Vertrieb und Marketing

Der Katalog der relevanten Faktoren variiert je nach Größe des betrachteten Unternehmens.

Stufe 3: Warnsignale

In der dritten Stufe des Rating-Prozesses achten wir auf Indikatoren für eine mögliche Unternehmenskrise. Typische Warnsignale sind zum Beispiel Scheckrückgaben mangels Kontodeckung und noch nicht bezahlte Darlehensraten. Stellen wir solche Unregelmäßigkeiten fest, korrigiert sich die Rating-Note nach unten.

Stufe 4: Haftungsverbünde

Grundsätzlich betrachtet ein Rating die kleinste rechtliche Einheit, also jedes Unternehmen für sich. In der vierten und letzten Stufe jedoch berücksichtigen wir Verflechtungen innerhalb von Konzernstrukturen. Solche Haftungsverbünde können Chancen (zum Beispiel bei einer wirtschaftlich starken Muttergesellschaft) und auch Risiken (zum Beispiel bei einer defizitär arbeitenden eigenen Tochtergesellschaft) mit sich bringen.

 

 

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