Referenz Arnold Ritscher GmbH

 
Lütge Ritscher, Arnold Ritscher GmbH

Deutschlands führender Vermieter von Pontons und Baggerfahrzeugen.

Lütge Ritscher, Arnold Ritscher GmbH

 

Rund 25.000 Quadratmeter Wasserfläche hat die Arnold Ritscher GmbH in Nähe der Köhlbrandbrücke gepachtet Liegeplätze für mehr als 100 Pontons. In den letzten Jahren brummte das Geschäft mit Vermietungen und Schwerlasttransporten.

Auch die Konjunkturkrise hat Seniorchef Lütge Ritscher keine schlaflosen Nächte bereitet. Zum einen, weil an Investitionen in Infrastrukturprojekte kaum gespart wird, zum anderen wegen der starken Eigenkapitaldecke. Lütge Ritscher: Wir brauchen kein Fremdkapital.

Ritschers Wasserfahrzeuge, viele davon seegängig und mit der Klasse des Germanischen Lloyds zertifiziert, kommen im In- und Ausland zum Einsatz auf Flüssen und Baggerseen, in Häfen und in Küstengewässern sowie auf hoher See. Man braucht sie beim Brückenbau und bei der Installation von Seezeichen, um Schwergut zu transportieren und um Kabel und Pipelines zu verlegen. Auch für das Ausbaggern von Fundamenten für Off-Shore-Windkraftanlagen sind Spezialpontons unersetzlich. Der größte, ein Seekoppelponton, hat eine Tragfähigkeit von 1.400 Tonnen bei einer Breite von 22 Metern. Die patentierten Systeme können modular zerlegt und am Einsatzort wieder gekoppelt werden. Die maximale Länge herkömmlicher Pontons beträgt 64 Meter bei einer Breite von 14 Metern.

Die Arnold Ritscher GmbH zählt zu den ältesten inhabergeführten Hafenunternehmen, 1896 gegründet als Werft, auf der noch hölzerne Hafenschuten gebaut wurden. Mit Aufkommen der Containerschifffahrt verschwanden die Schuten aus dem Hafenbild. Lütge Ritscher, der Enkel des Firmengründers, erkannte frühzeitig die Zeichen der Zeit, konzentrierte das Geschäft ganz auf die Vermietung von Pontons und anderen Wasserbaufahrzeugen und avancierte damit zum Marktführer in Deutschland. Mittlerweile hat er das Kommando an die vierte Generation, seine Söhne Kai und Klas, übergeben.

Einen wichtigen Strategiewechsel hat der Senior noch mit eingeleitet. Im Jahr 2007 kündigten die Ritschers ihre traditionelle Bankverbindung, weil sie mit ständig wechselnden Ansprechpartnern zu tun hatten, die kaum Bezug zur maritimen Wirtschaft hatten. Neue Hausbank, auch für private Finanzen, ist die Haspa.