Referenz ALBERS-HANSEN GmbH

 
Andreas Schildhauer, ALBERS-HANSEN GmbH

Der Spezialist für Kontrolle und Befrachtung.

Andreas Schildhauer, ALBERS-HANSEN GmbH

 

Das Bild des Hamburger Hafens ist von der Containerwirtschaft geprägt. Aber im Schatten der großen Containerterminals werden, von der Öffentlichkeit nahezu unbemerkt, auch Getreide und Futtermittel, Öle und Fette umgeschlagen. Das ist das Marktumfeld der ALBERS-HANSEN GmbH, die im Jahr 2000 aus zwei alteingesessenen Hafenunternehmen entstanden ist, die sich fast 100 Jahre mit Transport und Abwicklung, Verwiegung und Kontrolle dieser Güter beschäftigt hatten.

Kontrolle und Befrachtung sind auch die zwei Kerngeschäftsfelder der ALBERS-HANSEN GmbH. Sie übernimmt die gesamte Abfertigung eines Schiffes, was bei Rohstoffen wie Ölsaaten und pflanzlichen Ölen, Getreide und Futtermitteln ein noch komplexerer Prozess ist als der Umschlag von Containern. Andreas Schildhauer, geschäftsführender Gesellschafter: Eine zentrale Rolle spielt die Qualitätssicherung. Das beginnt beim Wiegen und Bemustern der Ware und reicht bis zur Kontrolle der Lösch- und Ladevorgänge.

Im Zuge einer Nachfolgeregelung, die von der Haspa finanziert wurde, hatte ALBERS-HANSEN vor zwei Jahren mit der Wilhelm Tietjen Befrachtungsgesellschaft mbH eine Schiffsmaklerei zugekauft. Die Haspa, so lobt Schildhauer, habe diesen Prozess sehr engagiert und professionell begleitet. Der Zukauf eröffnete den direkten Zugriff auf kleinere Frachtschiffe. Parallel dazu wurde das Spektrum der Speditions- und Befrachtungsaktivitäten auf Massen- und Stückgüter wie Schrott, Baustoffe und Maschinenteile erweitert. ALBERS-HANSEN bedient den gesamten Nord- und Ostseeraum.

Trotz des Konjunktureinbruchs lag der Umsatz des Unternehmens 2009 nur knapp unter dem Vorjahresergebnis. Die Gruppe ist gut aufgestellt. Der Handel mit Grundstoffen für die Nahrungs- und Futtermittelindustrie ist längst nicht so schwankungsanfällig wie andere Warenmärkte. Andreas Schildhauer: Wir haben weder die Höhen noch die Tiefen vieler anderer Wirtschaftszweige. An Nahrungsmitteln kann nicht viel gespart werden.