Was bewegt ... Uwe Ihde?

Jahrzehntelange Erfahrung in der Gewerblichen Immobilienfinanzierung
Mit mehr als 40 Berufsjahren bei der Haspa gehört Uwe Ihde, Leiter der Abteilung "Gewerbliche Immobilieninvestoren", einer von vier Abteilungen des von Herrn Jastrembski geleiteten Bereiches Immobilienkunden, zu den erfahrensten Immobilien-Finanzierungsexperten Hamburgs. Mit seinen rund 150 Kunden verbindet ihn nicht nur die ausgeprägte Leidenschaft für Immobilien, sondern oft auch eine jahrzehntelange, vertrauensvolle Zusammenarbeit. Für die Zukunft der Branche sieht er spannende Zeiten voraus.
„Ich bin wohl das, was man gemeinhin ein ‚Urgestein‘ nennt“, sagt Uwe Ihde, Leiter der Abteilung Gewerbliche Immobilieninvestoren, scherzhaft. Und in der Tat kommt einem der Begriff sofort in den Sinn, wenn man hört, dass er seit mehr als 40 Jahren bei der Haspa beschäftigt ist. Ihn als Mann der ersten Stunde zu bezeichnen wäre sogar noch untertrieben. Denn als Ihde 1969 nach Abitur, Bundeswehr und Ausbildung zum Sparkassenbetriebswirt seine Karriere in einer Filiale der „Neuen Sparcasse von 1864“ begann, gab es die heutige Haspa noch nicht einmal. „Diese entstand erst 1972 aus der Fusion mit der „Sparcasse von 1827“, erzählt der Immobilienexperte, der schon vor mehr als 35 Jahren seine Berufung im Immobiliensektor der Haspa fand, den er seitdem maßgeblich mitgeprägt hat und zu dessen Wachstum er beigetragen hat.
Betreuungsbestand von mehreren hunderttausend Wohnungen
Mehr als 150 Immobilienunternehmen aus der gesamten Metropolregion zählt Ihde gemeinsam mit seinem Team mittlerweile zu seinen Kunden. Neben den rund 30 Hamburger Baugenossenschaften und großen städtischen Wohnungsgesellschaften, die zusammen mehr als eine Viertelmillion Wohnungen in Hamburg halten, sind auch viele private Investoren sowie Projektentwickler und Bauträger darunter. Nicht wenige kennt und betreut der Finanzierungsexperte schon seit mehr als 30 Jahren. „Daraus ist ein gegenseitiges Vertrauen erwachsen, wie es im Geschäftsleben selten geworden ist“, sagt er. „Fast wie in einer Familie. Das ist wirklich einmalig.“
Selbstverständnis als Partner der Unternehmen
Ansonsten ist für Rührung nicht viel Zeit im Tagesgeschäft. Gemeinsam mit seinen 13 langjährigen Mitarbeitern hat der Abteilungsleiter alle Hände voll zu tun, der weiterhin hohen Kreditnachfrage seiner Kunden gerecht zu werden. „Die große Herausforderung und Kunst besteht meist darin, mit dem Kunden eine gemeinsame Einschätzung der Chancen und Risiken des Immobilienprojekts zu erzielen. Das erfordert auch auf unserer Seite hohe Immobilienkompetenz und aktuelle Marktkenntnisse“, erklärt Ihde. Daneben gehören viele weitere Services wie die Analyse und Begrenzung von Zinsrisiken oder die Einbindung von KfW-Krediten und öffentlicher Fördermittel zum maßgeschneiderten Finanzierungskonzept. „Bis eine Finanzierung steht, können manchmal fünf, sechs Gespräche nötig sein“, sagt Ihde und betont, dass stets auf Augenhöhe verhandelt werde, da man sich als Partner der Unternehmen verstehe und nicht als Behörde. „Trotzdem achten wir natürlich darauf, keine Risiken zu übernehmen, die eigentlich ins Unternehmen gehören.“
Beteiligungskapital für ausgesuchte Joint Ventures
In Ausnahmefällen beteiligt sich die Haspa allerdings bewusst am unternehmerischen Risiko, indem sie bei ausgesuchten Objekten in die Gesellschafterrolle schlüpft. „Unser Ziel bei solchen Beteiligungsfinanzierungen ist es, Kunden bei der Entwicklung von Grundstücken zu begleiten, über Architektenwettbewerbe Baurecht zu schaffen und durch die anschließende Parzellierung und Veräußerung der unbebauten Grundstücke einen Beitrag zur städtebaulichen Entwicklung Hamburgs zu leisten“, so Ihde. Auf diese Weise hat seine Abteilung seit 1997 in enger Zusammenarbeit mit renommierten Immobilienunternehmen bei der Entwicklung bedeutender Hamburger Quartiere wie dem Falkenried-Areal in Eppendorf oder dem Krankenhausgelände in Barmbek „Q 21“ mitgewirkt.
Spannende Zeiten
Obwohl die Projekte allesamt erfolgreich waren, soll diese Form der Finanzierung dennoch die Ausnahme bleiben, da sie sehr zeitintensiv sei und Ressourcen in Anspruch nehme, die auch an anderer Stelle gebraucht werden. Ihde geht davon aus, dass der Wohnungsbau in Hamburg in den kommenden Jahren noch einmal deutlich anziehen wird, da der Senat in der Pflicht sei, seinen Versprechen nun Taten folgen zu lassen. Großes Wachstumspotenzial sieht er beispielsweise zwischen Altona-Mitte und Bahrenfeld in der Fortführung der Achse Ottensen und perspektivisch in der Region Hamm. Aber auch der „Sprung über die Elbe“ berge auf mittlere Sicht erhebliches Potenzial.
„Da kommen spannende Zeiten auf uns zu“, prognostiziert der erfahrene Immobilienexperte, und er freut sich darauf. Denn es ist auch diese städtebauliche Dynamik, die ihn an Hamburg schon immer fasziniert hat. „Hamburg ist für mich nach wie vor die schönste Stadt Deutschlands“, sagt der gebürtige Schweriner, der einst als Kind in die Hansestadt kam. Und weil das so ist, kann er sich sogar vorstellen, in ein paar Jahren, „wenn die erwachsenen Kinder aus dem Haus sind“, vom beschaulichen Eißendorf zurück in eine Stadtwohnung zu ziehen. „Am liebsten in die Nähe der Alster.“



