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Bedrohungen

 

Vorsicht vor falschen Freunden

Die nachfolgenden Beispiele für mögliche Bedrohungen aus dem Internet dienen Ihrer Aufklärung und bereiten Sie auf mögliche Gefahren vor.

 

Trojanische Pferde (Trojaner)

Trojaner sind Programme, die unerkannt, oder als nützliche Anwendung getarnt, im Hintergrund eine Vielzahl von meist schädlichen Funktionen erfüllen. So könnten sie zum Beispiel PIN und TAN von Bankkunden mitschreiben, um diese dann an Betrüger zu senden. Sie können entweder über Datenträger oder über E-Mail-Anhänge auf Ihren Computer gelangen.

So schützen Sie sich:

  • Antivirenprogramme schützen vor den gängigen Trojanern

  • Eine Firewall sollte zusätzlich installiert werden

  • Der wirksamste Schutz gegen Trojaner ist der Verzicht auf das Herunterladen von Programmen oder Dateianhängen aus unbekannten beziehungsweise unsicheren Quellen

Phishing

Phishing bedeutet nach vertraulichen Informationen zu fischen.  So könnten Sie als Haspa-Kunde beispielsweise eine E-Mail bekommen, in der Ihnen unter einem Vorwand ein Link zu einer gefälschten Seite des Haspa-Internetauftritts angegeben wird, die vom Original kaum zu unterscheiden ist. Dort werden Sie zur Eingabe Ihrer Zugangsdaten gebeten. Tun Sie das und ändern gar Ihre PIN unter Verwendung einer TAN, können diese Daten vom Täter ausgelesen und gegebenenfalls verwendet werden.

So schützen Sie sich:

  • Geben Sie die Internetadresse www.haspa.de zur Seite der Haspa ausschließlich manuell ein
  • E-Mails der Haspa beinhalten keine Links zum OnlineBanking
  • Informieren Sie bitte sofort unsere Online Services-Hotline, wenn Sie E-Mails erhalten, die Ihnen seltsam vorkommen

Unter folgenden Nummern können Sie uns erreichen und bei Bedarf Ihren OnlineBanking-Zugang sperren lassen:

  • Mo. - Sa. 8.00 bis 20.00 Uhr: +49 (0)40 3579-74261
  • An allen anderen Tagen: +49 (0)40 3579-01

Allgemein gilt:


Die Haspa wird Sie niemals per E-Mail, Fax, oder Telefon zur Angabe Ihrer Kontonummer, PIN oder TAN auffordern.

Pharming

Beim Pharming ersetzen Betrüger die Internet-Adresse einer bestimmten Homepage durch ihre eigene. Selbst wenn Sie dann die korrekte Webadresse der Zielseite eingeben, werden Sie automatisch auf eine gefälschte Seite geleitet, ohne dass Sie etwas davon mitbekommen. Dort eingegebene vertrauliche Daten wie Kontonummer, PIN und TAN werden von den Betrügern zu Missbrauchszwecken abgefangen. Die Weiterleitung auf die manipulierte Seite erfolgt beispielsweise über Trojaner oder Viren, die per E-Mail an Sie versendet wurden.

So schützen Sie sich:

  • Öffnen Sie keine Dateianhänge unbekannter Herkunft

  • Achten Sie auf eine sichere https://-Verbindung und das Schlüsselsymbol im Browser

  • Benutzen Sie eine aktuelle Virensoftware und eine Firewall

  • Prüfen Sie im Zweifelsfall durch Doppelklick auf das Schlüssel-/Schloßsymbol, das SSL-Zertifikat wirklich für die Haspa herausgegeben/ausgestellt wurde

So können Sie im Internet Explorer das Zertifikat einer Seite prüfen:

  • Doppelklicken Sie auf das Vorhängeschloss-Symbol oder machen Sie einen Klick mit der rechten Maustaste an einer beliebigen Stelle der Seite. Wählen Sie dann den Menüpunkt Eigenschaften. Folgendes Fenster erscheint:

Screenshot: Eigenschaften einer Internet-Seite
  • Wenn Sie auf den Button Zertifikate klicken, wird folgendes Fenster angezeigt:
Screenshot: Eigenschaften einer Zertifikat
  • Unter Details finden Sie Angaben zur Gültigkeit und zur Zertifizierungsstelle:
Screenshot: Zertifikat-Details

Finanzagenten

Mit den illegal erbeuteten OnlineBanking-Daten wie Kontonummer, PIN und TAN können Betrüger nicht direkt Geld auf ihr eigenes Konto überweisen, da sie so sehr schnell aufgespürt und zur Rechenschaft gezogen werden können. Deshalb werden auf Internetseiten oder per E-Mail gezielt so genannte Finanzagenten gesucht.

Die Finanzagenten sollen gegen Provision Zahlungen auf ihr Konto entgegennehmen, um diese dann schnell meistens per Bargeldversand an die Täter ins Ausland zu überweisen. Dadurch werden die Spuren der Betrüger verwischt, und die Strafverfolgung fällt sehr schwer.

Allerdings unterschätzen die meisten Finanzagenten, dass sie sich damit selbst in den Kreisen des organisierten Verbrechens bewegen und sich der illegalen Geldwäsche schuldig machen. Und da die eigenen Konten zum Geldtransfer benutzt werden, ist die Überführung durch die Polizei sehr einfach.

So schützen Sie sich:

  • Gehen Sie keinesfalls auf solche Angebote ein, auch wenn sie Ihnen lukrativ erscheinen
 

1Es gelten die Preise Ihres Telefon-Vertragspartners.

 

 

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