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Frauen folgen dem Rat von Frauen

Frauen folgen dem Rat von Frauen

Bei der Haspa ist man sich einig: Sowohl Frauen als auch Männer brauchen eine bedarfsgerechte Finanzberatung.  

 

Frauen müssen im Grunde nicht anders vorsorgen, sondern mehr vorsorgen. Dies setzt eine gute Analyse der Lebenssituation voraus. Plant die Frau eine Familie zu gründen? Will sie eine Immobilie kaufen oder sich selbstständig machen? Oder hat sie gerade eine Scheidung hinter sich oder ist alleinerziehend? Die Lebenssituationen sind so facettenreich, dass 0815-Lösungen nicht in Frage kommen können. Hier müssen individuelle, auf die persönliche Lebenssituation passende Finanzlösungen her. 

Nur jede dritte Frau spart fürs Alter

75 % der Frauen zwischen 35 und 50 Jahren droht später Altersarmut. Das liegt vor allem daran, dass Frauen sich nicht selber mit ihren Finanzen auseinandersetzen. Und die meisten wissen nicht, wo sie anfangen sollen.

Altersvorsorge statt Altersarmut
Laut einer aktuellen Studie des Deutschen Aktieninstituts besitzen nur 11,8 % der Frauen Aktien – bei den Männern sind es 20,7 %. Ähnlich sieht es bei Investmentfonds aus. In Zeiten des Niedrigzinses versprechen allerdings fast nur Investitionen an der Börse eine höhere Rendite. Das ist gerade für Frauen wichtig, die im Schnitt niedrigere Einkommen und Renten haben als Männer – aber länger leben. Doch gerade Millenials schieben die Altersvorsorge vor sich her. Einer Studie des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes DSGV zufolge sparen Frauen zwar genauso viel, aber investieren deutlich seltener in Aktien und Fonds als Männer. Als Grund geben die Frauen ein überhöhtes Sicherheitsdenken an- Frauen wissen nach eigener Aussage sehr wenig über Wertpapiere. 46 Prozent stufen ihre Kenntnisse als sehr schlecht oder schlecht ein, bei den Männern sind es 29 Prozent.

Frauen folgen eher dem Rat von Frauen.   

So sorgen Frauen für ihre finanzielle Unabhängigkeit

Bisher sparen Hamburgerinnen nicht genug fürs Alter. Wie Sie ihre Finanzen selbst in die Hand nehmen können, verrät Finanzberaterin Ismete Elezi.

Im Interview: Ismete Elezi über finanzielle Unabhängigkeit

Altersvorsorge statt Altersarmut: „Frauen sollten ihre Finanzen selbst in die Hand nehmen", sagt Finanzberaterin Ismete Elezi. Packen wir’s an!

Fast 40 Prozent der Hamburgerinnen haben sich laut einer aktuellen Umfrage* noch nicht um ihre Altersvorsorge gekümmert – wie kommt das?

Ismete Elezi: Um das Thema Altersvorsorge machen viele gern einen großen Bogen. Wer hat schon Lust sein Wochenende mit Finanzlektüre zu verbringen. Trotzdem: Frauen sollten ihre Finanzen selbst in die Hand nehmen. Altersarmut betrifft nämlich vor allem uns Frauen. Es kann doch nicht sein, dass wir uns länger mit dem Kauf einer neuen Handtasche beschäftigen als mit unserer Altersvorsorge. Zumal finanzielle Unabhängigkeit auch ein Schlüssel für ein selbstbestimmtes und gleichberechtigtes Leben ist.

Warum ist das Thema Altersvorsorge aktueller denn je?

Ismete Elezi: Das sinkende gesetzliche Rentenniveau betrifft uns alle – Frauen wie Männer gleichermaßen. Hinzu kommt, dass sogar Frauen mit einer erstklassigen Ausbildung vor Altersarmut nicht geschützt sind. Denn durch Auszeiten für die Kindererziehung, Teilzeit und ungleiche Bezahlung erhalten auch sie später niedrige Renten.

Was können junge Frauen für ihre finanzielle Zukunft tun?

Ismete Elezi: Zinsen auf Tagesgeld und Sparkonten gehen nahe Null. Leider wird das Geld dort also nicht mehr, sondern schrumpft durch die Inflation von Monat zu Monat. Wer möchte, dass sein Geld wächst, kommt an Aktien nicht vorbei. Aber leider besitzen nur 11,8 Prozent der Frauen welche – bei Männern sind es fast doppelt so viele. Dabei wäre es gerade für Frauen in Hinblick auf ihre Altersvorsorge eine super Geldanlage.

Aber kann ich mir denn Aktien leisten?

Ismete Elezi: Wer sich scheut, sofort eine große Summe anzulegen, kann auch klein starten. Einen einfachen und bequemen Einstieg bieten Fondssparpläne. Schon ab 25 Euro monatlich kann man hier loslegen. Am besten gleich zu Beginn der Berufstätigkeit starten. Denn je mehr Zeit ich habe, desto mehr kann ich auf Dauer auch mit kleinen Beträgen erzielen.

Momentmal, was ist ein Fonds noch gleich?

Ismete Elezi: Einen Fonds kann man sich als Topf voller Geld von mehreren Anlegern vorstellen. Ein Fondsmanager legt dann das Geld der Anleger zum Beispiel in verschiedene Aktien von Unternehmen an. Das läuft über einen Sparplan und der wird monatlich automatisch ausgeführt.

Welche Chancen bietet mir ein Fonds?

Ismete Elezi: Wenn es an der Börse mal nicht läuft, braucht man sich beim Fondssparplan keine großen Sorgen machen. Denn der Fondssparplan funktioniert antizyklisch. Heißt, man kauft über den Fondssparplan monatlich breit gestreut Aktien und das sehr langfristig. Je länger man spart, desto eher kann sich das Risiko eines Verlustes verringern und die Wahrscheinlichkeit auf einen höheren Ertrag des angesparten Guthabens steigen. Denn stehen die Kurse hoch, kauft man automatisch beim Fondssparplan wenige Anteile, stehen sie niedrig, erhält man mehr Anteile für seine monatliche Sparrate. So nutzt man die günstigen Kurse optimal aus.

Ismete Elezi
Haspa in Bahrenfeld-Othmarschen
Gasstraße 6
22761 Hamburg
Tel. 040 3579-2890
E-Mail: Ismete.Elezi@Haspa.de
www.haspa.de/ismete-elezi
 

Finanztipp zum Weltfrauentag

Heute ist internationaler Weltfrauentag. Überall auf der Welt demonstrieren Frauen für Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung.
Als Finanzberaterin führe ich täglich Beratungsgespräche mit Frauen. Dabei stelle ich fest, dass es in punkto Gleichberechtigung immer noch nicht wirklich rund läuft.
Frauen verdienen in der Regel weniger als Männer im gleichen Job mit gleicher Position. Durch Schwangerschaft und Kindererziehung kommt es zu Verdienst-Ausfällen und somit zu Lücken in der Altersvorsorge – das erlebe ich auch in meinem eigenen Freundes- und Bekanntenkreis. Insbesondere für alleinerziehende Frauen sind die Herausforderungen echt groß. Ihr habt es sicherlich schon oft gehört: Altersarmut ist weiblich.   

Hier meine fünf Tipps für euch für mehr finanzielle Unabhängigkeit:

 

1.    Macht einen Finanzcheck


Seid euer eigener Finanzminister und versucht den Überblick über Einnahmen und Ausgaben zu behalten. Ich weiß, es klingt banal, aber nur so könnt ihr Sparpotentiale erkennen. Wichtig sind dabei nicht nur die fixen Kosten, wie Miete, Versicherungen oder Internet-Gebühren, sondern das, was ihr zwischendurch ausgebt. Ein Cofee to go, ein Smoothie, das frische Sandwich – ach komm, die paar Euro! Und schon bleibt am Ende des Monats nichts mehr zum Sparen übrig. Deshalb ist es sinnvoll, über einen längeren Zeitraum eine Einnahmen-Ausgaben-Liste zu erstellen, um teure Verhaltensmuster aufzudecken. Dafür bieten sich zum Beispiel kostenlose Apps an, mit denen ihr eure Finanzen verwalten könnt.

2.    Der gute alte Notgroschen


„Ein Unglück kommt selten allein.“ An diesem Zitat ist schon was dran, denn richtig schmerzvoll wird es, wenn die Waschmaschine parallel zur fälligen Nebenkostennachzahlung den Geist aufgibt. Für solche Fälle ist es gut, ein Finanzpolster zu haben. Die Höhe richtet sich dabei nach eurem eigenen Sicherheitsempfinden. Ich empfehle immer ungefähr drei Nettogehälter zu Seite zu legen.

3.    Packt eure finanzielle Zukunft an


Altersarmut betrifft leider vor allem uns Frauen. Deshalb sollten Frauen sich mit ihrer finanziellen Zukunft beschäftigen, um unabhängig zu sein. Dafür lohnt es sich, schon früh mit dem Sparen anzufangen. Schließlich lässt ein langer Anlagezeitraum auch vermeintlich kleine Beträge wachsen. In Zeiten niedriger Zinsen und dem Fehlen echter Alternativen, solltet ihr euch für Aktien und Fonds öffnen. Wichtig ist dabei, nicht alles auf eine Karte zu setzen. Wie so häufig im Leben kommt‘s auf die richtige Mischung an. So kann man mehr erreichen und setzt nicht alles auf eine Karte. Bei einem Fondssparplan legt man so nicht nur in ein Wertpapier an, sondern streut breiter. Schon ab 25 Euro monatlich könnt ihr loslegen.

4.    Versucht stets unabhängig zu sein und führt euer eigenes Konto


Ich empfehle meinen Kundinnen, ihre Finanzen in die eigenen Hände zu nehmen. Gleiches gilt auch für das eigene Konto, um sich die eigene finanzielle Unabhängigkeit zu erhalten. Zusätzlich zum eigenen Konto macht es Sinn, in einer Beziehung ein Gemeinschaftskontoeinzurichten – insbesondere, wenn man zusammenlebt und sich die Haushaltskosten teilt. Das Konto läuft dann auf den Namen zweier Kontoinhaber. Beide erhalten für dieses Konto eine Kontokarte und können damit alle geteilten Ausgaben erledigen.

5.    Sprecht mit eurem Partner über Geld, auch wenn’s schwerfällt


Dass die gesetzliche Rente allein nicht mehr ausreichen wird, um den Lebensstandard im Alter zu halten, hören wir seit Jahren. Wenn dann noch hinzukommt, dass einer in der Partnerschaft der Familie zuliebe länger im Job pausiert oder nach der Babypause nur noch in Teilzeit arbeitet, dann wäre es fair, wenn der andere die Lücke in der Altersvorsorge ausgleicht. Euer Partner könnte zum Beispiel monatliche Zahlungen in eine Riesterrente oder einen Sparplan für euch übernehmen, bis ihr beruflich wieder die Zügel in die Hand nehmt. Wie hoch die Beiträge ausfallen sollen? Da könntet ihr zur Orientierung die Höhe der Rentenbeiträge nehmen, die euch während der Auszeit entstehen. Und auch wenn‘s schwerfällt: Traut euch und sprecht Geldfragen in der Beziehung an. In der Liebe sollte Geld kein Tabu sein.  

Aktuelle Veranstaltungen

Rendite ist weiblich - Veranstaltung in Bahrenfeld-Othmarschen

So ein reiner Frauenabend für Finanzen – klingt das nicht zu emanzenmäßig? Nicht unbedingt, denn Fakt ist: Frauen erwirtschaften bessere Renditen, wenn sie ihre Finanzen selbst in die Hand nehmen. Aber leider tun sich viele schwer damit, in das Thema einzusteigen und so bleiben Themen wie Altersvorsorge oder finanzielle Unabhängigkeit häufig auf der Strecke. Also lassen Sie uns drüber reden. Beim Get-Together mit gutem Wein und Snacks gibt unsere externe Referentin aus dem Hause J.P. Morgan, Clarissa Sauer, ihr Wissen weiter und zeigt Ihnen wie Sie Stück für Stück Ihre Finanzen selbst in die Hand nehmen können. 

Zur kostenlosen Veranstaltung können Sie sich hier anmelden.

Finanztipps von Frauen für Frauen

Was haben die Zeitschriften Brigitte und Barbara mit den Haspa-Filialleiterinnen Dilek und Meike gemeinsam? Neben vielen Haspa-Beraterinnen leisten auch Meike Faltus und Dilek Knüpfer schon länger Aufklärungsarbeit in ihren Beratungsgesprächen mit Kundinnen. Ihr Ziel: Frauen in Finanzthemen zu stärken und zu ermutigen, ihre finanzielle Vorsorge in die eigene Hand zu nehmen. Auch die Frauenzeitschriften Brigitte und Barbara widmeten auf ihren Seiten unseren Filialleiterinnen einen Finanztipp für Frauen:

Finanztipps von Dilek Knüpfer

Finanzielle Unabhängigkeit ist für Frauen besonders wichtig - und immer noch sorgen die meisten Frauen nicht ausreichend vor und können später von Altersarmut betroffen sein. Doch soweit muß es nicht kommen. Dilek Knüpfer, Haspa-Filialleiterin in Wentorf, Finanzberaterin und selbst Mutter von 3 Kindern, gibt in den folgenden Videos wertvolle Tipps und Basics, wie man finanziell unabhängig wird und bleibt.

Haspa Netzwerk-Veranstaltungen für Gründerinnen

Es ist Zeit für Frauen, sich zu vernetzen. Denn wer beruflich vorankommen will, braucht Verbündete. Aber wie lässt sich ein verzweigtes Netzwerk aufbauen und sind reine Frauen-Netzwerke hilfreicher? Die Haspa bietet zum einen viele interessante Netzwerk-Veranstaltungen in ihren Filialen an. Insbesondere für junge Gründerinnen bietet sie ein umfassendes Kompetenz-Netzwerk an: Seit 34 Jahren hat das „Haspa StartUp-Center" mehr als 12.000 Unternehmensgründungen auf den Weg gebracht.

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