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Fashion, Recycling und Solarenergie: Das sind Hamburgs nachhaltigste Start-ups

Sobald es um technologische, gesellschaftliche und ökonomische Innovationen geht, richtet sich das Scheinwerferlicht auf grüne Start-ups, die mit ihrem ganz eigenen Nachhaltigkeitsansatz beinahe jede Branche umkrempeln. Kleine Firmen zeigen, wie Effizienz und soziale sowie ökologische Effekte in Einklang gebracht werden. Bislang hält sich zwar hartnäckig das Vorurteil, dass nachhaltige Start-ups vielmehr an gesellschaftlichen Veränderungen, statt an Gewinn interessiert sind, doch die folgenden Erfolgsgeschichten aus Hamburg beweisen das Gegenteil. Die nachhaltigen Newcomer zeigen, wie man die Welt verbessern und dennoch gewinnorientiert handeln kann. Bedarf und Nachfrage sind da. Und somit auch die wichtigsten Voraussetzungen für ein lohnendes Investment.

Lemonaid

Dass er mit selbstgemachter Limonade einmal seine Passion finden würde, hätte er wohl selbst nicht für möglich gehalten. Dennoch: Paul Bethke erkennt sofort das Potential der fruchtig-frischen Brause, die er im Jahr 2008 mit zwei Freunden in der damaligen WG-Küche im Karoviertel zusammenmixt. Ein Jahr später gründen sie Lemonaid und verkaufen seither Limonaden aus fairen Bio-Rohstoffen. Dadurch wird nicht nur der faire Handel und die ökologische Landwirtschaft unterstützt, sondern mit einer festen Spende pro verkauftem Produkt auch soziale Projekte in den Anbauländern finanziert. Getreu dem Motto: Trinken hilft. Und ist dazu auch noch sehr erfolgreich. 17 Millionen Euro hat das Start-up im vergangenen Jahr umgesetzt. Mehr als 100 Mitarbeiter sind mittlerweile für die recht unkonventionelle Getränkefirma tätig. Den Hilfsgedanken immer im Fokus. Auch das Sortiment ist gewachsen: Neben Limonaden bietet das Unternehmen auch Bio-Eistees (ChariTea) und Teebeutel an. Rund zehn Jahre nach der Gründung stehen die Lemonaid- und ChariTea-Flaschen in beinahe jedem deutschen Supermarkt. Immer noch fair produziert. Immer noch aus guten Bio-Zutaten.

Weitere Infos: https://lemon-aid.de/

Bracenet

Bracenet sammelt losgerissene Fischernetze aus den Ozeanen und verarbeitet sie zu bunten Armbändern und Schlüsselanhängern. Die Idee dafür kam den Gründern 2015 während eines Urlaubs in Ostafrika. Vor Ort wurden Madeleine von Hohenthal und Benjamin Wenke immer wieder mit sogenannten Geisternetzen konfrontiert. Sie trieben auf dem Wasser umher und wurden so zur Gefahr für Schildkröten und andere Meeresbewohner, die sich darin verfangen und verenden. Mit dem Ziel, die Weltmeere von Müll zu befreien, gründeten die beiden daraufhin ihr Unternehmen Bracenet. Bereits in den ersten zwei Jahren befreite das Hamburger Start-up die Weltmeere von rund zwei Tonnen solcher Netze. Das Geschäftsmodell ist einfach, aber erfolgreich. 22 Mitarbeiter sind heute bei Bracenet beschäftigt. Die Gründer selbst halten Vorträge, beraten Firmen und unterstützen wissenschaftliche Projekte. Ihr Angebot haben sie inzwischen um Glasflaschen und Pullover erweitert. Eines eint jedoch alle Produkte: Sie werden nachhaltig und fair in Deutschland gefertigt und sollen das Bewusstsein für Meeres- bzw. Umweltschutz schärfen.

Mehr Infos: https://bracenet.net/

DZ-4

Nachhaltigen Solarstrom nicht nur einfach, sondern auch so günstig wie möglich anzubieten – das ist das Erfolgsrezept von DZ-4. Als Deutschlands erster dezentraler Stromversorger leistet das grüne Start-up einen Beitrag in Sachen Klimaschutz und setzt sich für den Ausbau von erneuerbaren Energien ein. Durch DZ-4 können sich Hauseigentümer von ihrem Stromversorger unabhängig machen und ihren eigenen grünen Strom produzieren. Dafür bietet das Start-up Solaranlagen zum Mieten an. Eine maßgeschneiderte Solarstromanlage gibt es bereits für eine monatliche Pacht von 59 Euro, ganz ohne Eigeninvestition. 2012 wurde das Unternehmen von Tobias Schütt und Florian Berghausen gegründet und befindet sich seither stetig auf Wachstumskurs. Mehr als 30 Mitarbeiter können mittlerweile durch das innovative Geschäftsmodell beschäftigt werden. Außerdem wurde das Start-up aus Hamburg als erstes Unternehmen überhaupt mit dem Allianz Trusted Partner-Siegel ausgezeichnet. Ein Gütesiegel, das nach einer unabhängigen Prüfung von der Allianz Climate Solutions vergeben wird.

Mehr Infos: https://www.dz-4.de/

HACO

Dass Nachhaltigkeit auch auf guten, alten Traditionen basieren kann, beweist das Restaurant Haco – kurz für Hamburger Corner, das sich der gehobenen, nordischen Küche verschrieben hat. Von Hamburger Delikatessen bis hin zu feiner skandinavischer Küche wird alles – und jetzt kommt das Wichtige – aus regionalen und saisonalen Lebensmitteln zubereitet. Die Zusammenarbeit mit den Erzeugern aus der Region ist eng, der Anspruch an Saisonalität und Nachhaltigkeit hoch. Selbst die Einrichtung überzeugt mit einem geringen ökologischen Fußabdruck: Die Wolle für die Sitzpolster stammt von Schafen aus der Lüneburger Heide, das Mobilar wurde aus norddeutscher Eiche gefertigt. Hier wird aus Regionalität und Qualität eine überzeugende Win-win-Situation, die auf Altbewährtem fußt. Seit über zwei Jahren beweist das Haco, dass für ein erfolgreiches Konzept nicht immer das Rad neu erfunden werden muss. Zu einer gewinnbringenden Gründung gehört eben auch viel Intuition, Durchhaltevermögen und vor allem der Fokus auf das Wesentliche. Mittlerweile beschäftigt Gründer und Küchenchef Björn Juhnke sechs Mitarbeiter. An den Wochenenden ist das Fine-Dining-Restaurant so gut wie immer ausgebucht. Das ist auch der Haspa zu verdanken, die durch intensive, kompetente Beratung die Gründung des Start-ups Schritt für Schritt begleitete und außerdem die Finanzierung sicherstellte.

Mehr Infos: https://www.restaurant-haco.com/

Breeze Technologies

Jeder von uns atmet am Tag ungefähr 20.000 Mal ein und aus. Es ist überlebenswichtig, eine Selbstverständlichkeit. Doch die Voraussetzungen dafür sind bei weitem nicht die besten. Der Grund: Luftverschmutzung. Die Weltgesundheitsorganisation WHO sieht darin sogar das weltweit größte umweltbedingte Gesundheitsrisiko. Dabei lauern die Schadstoffe nicht nur im Freien, auch in geschlossenen Räumen gibt es durch Schimmelpilze, Asbest oder Bleistaub hohe Belastungswerte. Das Hamburger Start-up Breeze Technologies hat sich diesem Problem angenommen. Seit seiner Gründung im Jahr 2015 misst und analysiert das Unternehmen die Luftqualität draußen und drinnen. Die gewonnenen Daten werden digital automatisiert interpretiert. Danach erhalten die Kunden Handlungsempfehlungen, wie sie ihre lokale Luftqualität verbessern können. Das Ganze funktioniert auch im B2B-Bereich: Unternehmen können mithilfe von Breeze Technologies die Luftqualität am Arbeitsplatz messen und diese anschließend nachhaltig im Sinne ihrer Mitarbeiter optimieren. Zu den großen Kunden des Start-ups zählen bislang unter anderem die Deutsche Telekom und Miele. Außerdem regnete es Auszeichnungen: Neben dem renommierten Hamburger Gründerpreis erhielt das Start-up als Gewinner im „Land der Ideen“ eine Urkunde vom Bundespräsidenten. 2018 wurden die Gründer Robert Heinecke und Sascha Kuntze außerdem in die Forbes „30 Under 30“-Liste für europäische Sozialunternehmer aufgenommen.

Mehr Infos: https://www.breeze-technologies.de/de/

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