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In der Stadt bleiben
oder raus aufs Land?

In der Stadt bleiben
oder raus aufs Land?

Darum lohnt sich heute ein Blick
auf Alternativen um so mehr.

Jeden Tag pendeln fast 360.000 Menschen aus Wohnorten außerhalb der Hansestadt nach Hamburg hinein, um hier zu arbeiten. Gleichzeitig machen sich mehr als 132.000 Hamburger auf den Weg ins Umland, um dort einer Beschäftigung nachzugehen. Diese offiziellen Zahlen der Arbeitsagentur (Stand: Juni 2019) könnten sich 2020 und in den Folgejahren ändern.
Denn da immer mehr Firmen Homeoffice anbieten und bleiben zahlreiche Arbeitnehmer öfter zu Hause. Was vielen gefällt, entlarvt bei manchen Schwachstellen an der aktuellen Wohnsituation: Das Arbeitszimmer ist zu klein, ungünstig geschnitten oder gelegen, ein Balkon oder Garten fehlen. Insgesamt könnte die Wohnung größer sein und bei offenem Fenster ist es tagsüber zu laut. Muss es denn wirklich die teure Stadtwohnung sein? Wäre ein Häuschen im Grünen, wo die Kinder raus in den Garten können und nicht neben dem Arbeitszimmer toben, nicht schöner? Und größer, ja im Zweifel sogar günstiger?
Darum ist es sinnvoll, bei der Suche nach den eigenen vier Wänden auch mal andere Perspektiven einzunehmen, offen zu sein für neue Orte – mit Platz, neuen Einblicken und Raum zum Arbeiten und Selbstverwirklichen.

Umfrage

Repräsentative Umfrage: mehr Homeoffice erwartet

20 Prozent der Bewohner der Metropolregion Hamburg gehen davon aus, dass sie künftig mehr Homeoffice machen werden. 39 Prozent erwarten, dass es auf dem aktuellen Niveau bleiben wird und nur 12 Prozent gehen davon aus, dass sich der Homeoffice-Anteil verringern wird. Dies ist das Ergebnis des aktuellen Haspa-Trendbarometers, einer repräsentativen Umfrage in der Metropolregion.

Auswirkungen Homeoffice

Arbeiten zu Hause wirkt sich auf den Immobilienkauf aus

„Der Siegeszug des Homeoffice" werde Auswirkungen auf den Immobilienkauf haben, bestätigt auch Lars Seidel, Geschäftsführer des Immobilienmaklers Grossmann & Berger: „Wenn Menschen merken, dass sie gut von zu Hause arbeiten können, spielt es keine Rolle mehr, ob sie nah bei ihrem Arbeitgeber und mitten in der Stadt leben.
Das könnte den Trend zur Umkehr der Urbanisierung beschleunigen", sagte er in einem Interview. „Vom Homeoffice werden ebenfalls die Ränder Hamburgs und der Speckgürtel profitieren – auch, weil man sich dort eher ein Haus oder eine Wohnung mit einem Arbeitszimmer leisten kann." Die Frage, ob man unbedingt mitten in Hamburg leben müsse, stelle sich durch die positiven Erfahrungen mit Homeoffice jetzt neu.
Der Immobilienexperte und seine Mitarbeiter hätten bereits festgestellt, dass sich die Ansprüche von Kaufinteressenten sehr schnell geändert hätten: „Ein Balkon wird wichtiger, vielleicht ein kleiner Garten, die Möglichkeit, ein Arbeitszimmer einzurichten."
Die Stadt mit ihren vielen unterschiedlichen Vierteln ist zwar zum Weggehen interessant, aber zum Zuhausebleiben wäre ein Häuschen im Grünen viel schöner. Hier könnte man sich ausbreiten, hätten die Kinder genügend Platz zum Spielen – auch ungefährdet draußen.

Finanzierungsbestätigung

Finanzierungsbestätigung unabhängig von Standort und Wohnform

„Unsere Immobilienspezialisten haben in den vergangenen Wochen und Monaten häufiger gehört, wie froh die Kunden sind, dass sie mit dem Haspa Heimvorteil eine Finanzierungsbestätigung haben, die unabhängig von einer konkreten Immobilie und deren Standort ist", berichtet Ulrike Zobel, Baufinanzierungsexpertin bei der Hamburger Sparkasse (Haspa).
Denn mancher Interessent mache sich inzwischen mit der Familie auf den Weg an den Stadtrand oder ins Umland, um dort nach den eigenen vier Wänden zu schauen. Statt der Eigentumswohnung oder des Reihenhauses, die bisher favorisiert wurden, wird nun von manchen eher mit einer Doppelhaushälfte oder einem Einfamilienhaus geliebäugelt – und das oft für weniger Geld als bisher geplant.
„Im Umland sind die Immobilienpreise zwar in den vergangenen Jahren ebenfalls angestiegen, aber in der Regel nicht so stark wie in Hamburg. Zudem weisen Kommunen in Schleswig-Holstein und Niedersachsen weiterhin Neubaugebiete aus, die sich großer Beliebtheit erfreuen", sagt Zobel.
Deshalb gehen sie und andere Experten davon aus, dass das Wachstum am Stadtrand und in den umliegenden Kreisen in den nächsten Jahren deutlich höher sein wird als in Hamburg.

Umland günstiger

Umland locker 2.000 Euro pro Quadratmeter günstiger

2019 stieg der durchschnittliche Quadratmeterpreis für Eigentumswohnungen aus dem Bestand die für manche Käufer wichtige 5.000-Euro-Marke.
In Umlandgemeinden gibt es die Wohnfläche im Schnitt locker 2.000 Euro günstiger. Doch die niedrigeren Quadratmeterpreise draußen waren bisher gleichzeitig mit höheren Fahrtkosten und längeren Fahrtzeiten verbunden. Der tägliche Stau nervt viele Pendler, ein Umstieg in den zur Rushhour überfüllten öffentlichen Nahverkehr war für viele keine wirkliche Alternative.
Andererseits gab es draußen mehr Platz für die Familie – und es zahlte sich aus. Dies zeigt eine Pendler-Studie des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstitut (HWWI), bei der die durchschnittlichen Kaufpreise einer 70-Quadratmeter-Wohnung in Hamburg mit denen in Kommunen der Nachbarkreise vergleichen wurden.
Danach lohne sich der Kauf für Pinneberger am meisten, da ihr Preisvorteil beim täglichen Autofahren erst nach 20 und bei ÖPNV-Nutzung sogar erst nach 44 Jahren aufgebraucht sei. Nur wenig Unterschied gibt es für einen Seevetaler (Kreis Harburg): Nach 21 Jahren pendeln mit dem Auto und 42 Jahren mit Bus und Bahn ist der Kaufpreisvorteil aufgezehrt. In Ahrensburg sind es 17 und 40 Jahre.
Wer noch weiter aufs Land zieht, in Schleswig-Holstein im Westen nach Elmshorn oder im Osten nach Schwarzenbek oder in die niedersächsische Nordheide nach Buchholz oder Winsen, der fährt mit Bus und Bahn mehr als 30 Jahre lang günstiger als ein Wohnungskäufer in Hamburg – und ist mit dem ÖPNV preiswerter und häufig sogar auch noch schneller als mit dem Auto unterwegs.

Lage und Infrasturktur

Auf Lage und gute Infrastruktur achten

So war es jedenfalls bisher für die meisten Arbeitnehmer. „Durch die verstärkte Einführung von Homeoffice in vielen Unternehmen rechnet sich der günstigere Kaufpreis außerhalb noch mehr, denn durch weniger Fahrten ergibt sich natürlich ein nach größerer beziehungsweise längerer Vorteil", betont Baufinanzierungsexpertin Zobel.
Natürlich spielten auch in den Vororten die Lage, die Infrastruktur und die Verkehrsanbindung eine wichtige Rolle. Wer sich erst ins Auto setzen müsse, um den nächsten Bahnhof zu erreichen, wenn der Bus-Takt nicht zu den eigenen Arbeitszeiten passt oder die Kinder ewig zur Schule oder zum Sport unterwegs sind, sei Frust programmiert. Und die Anschaffung eines zweiten Autos, auf das in der Stadt meist verzichtet werden kann, erhöhe die Kosten und verringere den Kaufpreisvorteil.
Deshalb müssten bei der Immobilienplanung auf dem Land an zusätzliche Dinge gedacht werden, die in den meisten Stadtlagen keine Rolle spielen. „Überlegen Sie, wie Sie wohnen möchten, was für Sie zur Lebensqualität gehört", empfiehlt Zobel. Wie viele Kinderzimmer sind langfristig nötig? Wie groß soll das Arbeitszimmer sein? Soll in der Küche gegessen werden oder in einem getrennten Essbereich? Balkon oder/und Terrasse? Lust auf Gartenarbeit oder soll es lieber pflegeleicht sein? Kommt das Auto in die Garage oder an die Straße? Wo bleiben Fahrräder, Werkzeuge, Surfausrüstung und anderes Sport- und Hobby-Zubehör?
Je konkreter die Vorstellungen sind, desto besser. Natürlich sollte man dabei realistisch bleiben, denn das Ganze soll ja auch finanzierbar sein.

Nicht zu vergessen: die Lage. Wie ist die Verkehrsanbindung? Wie weit ist es zu Bus und Bahn und wie oft fahren sie? Wo sind Ärzte, Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants und Freizeiteinrichtungen? Wichtig, wenn eine konkrete Immobilie gefunden wurde: Gibt es Verkehrs- oder Bauplanungen oder sonstige Vorhaben, die den Wert der Immobilie beeinträchtigen könnten?
Hier können eine Nachfrage im örtlichen Bauamt, bei Nachbarn oder eine Internetrecherche helfen. Auf diese Weise kann man vermeiden, dass in wenigen Jahren auf eine Ortsumgehung oder ein Hochregallager vor dem Gartenzaun entstehen.  

Immobilienspezialisten

Kompetente Immobilienspezialisten vor Ort

Da die Haspa mit ihren mehr als 90 Immobilienspezialisten sowohl im Hamburger Stadtgebiet als auch im Umland vor Ort präsent ist, ist ein Gespräch mit ihnen immer eine gute Idee. Durch ihre gute Markt- und Ortskenntnis gibt es zur kompetenten Beratung bei der Baufinanzierung auch noch den einen oder anderen Tipp in der Umgebung dazu.

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