Die Bundesregierung hat sich auf Eckpunkte für eine Reform des sogenannten Heizungsgesetzes geeinigt. Mit den Änderungen sollen auch Öl- und Gasheizungen weiter in Wohnhäusern eingebaut werden können. Lohnt sich jetzt noch die energetische Sanierung von Immobilien?
Die energetische Sanierung einer Immobilie ist ein komplexes Vorhaben. Insbesondere dann, wenn alle Maßnahmen nach den gesetzlichen Vorgaben erfolgen sollen – und Sie damit von staatlichen Fördermitteln profitieren können.
Unser Rundum-Service macht es Ihnen so einfach und entspannt wie möglich. Ob Energieberatung oder Beantragung von Fördermitteln, ob Sanierungsfahrplan oder Handwerkersuche.
Der Haspa Sanierungslotse ist so individuell wie Ihre Immobilie. Sie entscheiden, welche Schritte Sie gemeinsam mit uns und welche Schritte Sie allein gehen möchten.
Wir erstellen kostenlos eine KI-gestützte Einschätzung zum aktuellen Zustand Ihrer Immobilie – dafür reichen die Ihnen bekannten Basis-Daten.
Anhand der Ergebnisse erarbeiten wir einen vorläufigen Sanierungsfahrplan und beraten Sie zum weiteren Vorgehen und zu Fördermöglichkeiten.
Bei einem Termin vor Ort werden die Daten Ihrer Immobilie genau erfasst sowie Ihr vorläufiger Sanierungsfahrplan überprüft.
Darauf basierend empfehlen wir Ihnen dann alle sinnvollen Sanierungsmaßnahmen.
Auf Grundlage der vorherigen Schritte erstellen wir Ihren individuellen Sanierungsfahrplan mit allen sinnvollen Maßnahmen.
Der iSFP ist zudem die offizielle Grundlage für die Beantragung zusätzlicher staatlicher Förderzuschüsse.
Wir organisieren und prüfen Angebote der für die Sanierung benötigten Gewerke. Begleitend dazu beraten wir Sie zu Themen wie Küchen- und Badgestaltung oder zur Grundrissplanung.
Für einen reibungslosen Ablauf der Arbeiten koordinieren wir alle beteiligten Handwerksbetriebe.
Wir beraten Sie umfassend zu möglichen Fördermitteln und prüfen für Sie die jeweiligen Fördervoraussetzungen.
Im Anschluss daran übernehmen wir für Sie die vollständige Beantragung der geeigneten Fördermittel bei den entsprechenden Stellen.
Auf Basis von Kostenvoranschlägen und der Ergebnisse des Fördermittelservices erstellen wir Ihr individuelles Finanzierungsangebot und beraten Sie zu den optimalen Konditionen.
Die Finanzierung kann dann über die Haspa abgeschlossen oder an eine fremde Bank vermittelt werden.
Nach Abschluss der Sanierungsmaßnahmen, aber auch jederzeit unabhängig davon, stellen wir einen neuen Energiebedarfsausweis aus. Dieser weist den Energiebedarf Ihrer Immobilie mit einer Gültigkeit von 10 Jahren nach und erfasst sämtliche Energieeffizienzdaten.
Der Energieausweis ist ein wichtiges Dokument bei der Vermietung oder beim Verkauf einer Immobilie.
Haspa bietet das Erstellen von höherwertigen Energiebedarfsausweisen für nur 99 Euro an.
Die Leistungen werden in Kooperation mit Grossmann & Berger, einer Tochtergesellschaft der Haspa, angeboten.
Mit der Haspa gelingt das. Ihre Vorteile:
Der Haspa Sanierungslotse wurde vom Deutschen Institut für Service-Qualität (DISQ) als „Finanzprodukt des Jahres 2026“ ausgezeichnet. Das Angebot zeige die Innovationskraft der Finanzbranche und verdeutliche, wie auf neue Anforderungen reagiert und Leistungen gezielt weiterentwickelt werden, so die Jury.
Die Bundesregierung hat sich im Februar 2026 auf Eckpunkte für eine Reform des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) geeinigt. Die auch "Heizungsgesetz" genannten Regelungen sollen zudem einen neuen Namen bekommen: Das Gebäudemodernisierungsgesetz könnte zum 1. Juli 2026 in Kraft treten, wenn der Bundestag beim Zeitplan mitspielt. Auch nach der Reform bleibt die energetische Sanierung von Immobilien sinnvoll – und zwar aus mehreren Gründen:
Selbst wenn die Pflicht entfällt, neue Heizungen zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien zu betreiben, bleibt der Gebäudesektor einer der größten CO₂-Verursacher Deutschlands. Energetische Sanierung (z. B. Dämmung, effizientere Technik) reduziert dauerhaft den Energiebedarf und senkt somit den Ausstoß von Treibhausgasen – ein zentraler Beitrag zu den Klimazielen und zur Unabhängigkeit von fossilen Energien.
Durch bessere Dämmung und moderne Anlagentechnik sinken laufende Heizkosten erheblich. Eine Investition in Wärmepumpen, Hybridmodelle und Biomasse-Pelletheizungen dürfte sich langfristig rechnen, selbst wenn durch eine geplante Gesetzesänderung künftig weiterhin der Einbau neuer Gas- und Ölheizungen zulässig sein sollte. Denn durch die CO2-Bepreisung werden die Kosten für fossile Heizsysteme in den kommenden Jahren drastisch steigen. Ab 2028 entfällt die staatliche Deckelung auf max. 65 Euro pro Tonne CO2. Fachleute gehen davon aus, dass der Preis pro Tonne CO2 bereits 2030 bei 120 Euro liegen wird, und sich die Kosten damit in kurzer Zeit fast verdoppeln.
Die Gesetzesreform erlaubt den Einbau und Betrieb von Gas- und Ölheizungen. Allerdings wird diese Art zu heizen in Zukunft teurer. Sowohl die CO₂-Bepreisung steigt Jahr für Jahr als auch der gesetzlich vorgeschriebene Anteil an klimafreundlichem Gas und Öl, deren Preise schon heute höher sind. Abgesehen davon wurde bereits gewarnt, dass "grünes Gas und Öl" nur in begrenzten Mengen zur Verfügung stehen und es hier eine hohe Nachfrage aus der Industrie gibt. Deshalb haben z.B. kommunale Versorgungsunternehmen und das Institut der deutschen Wirtschaft vor weiter steigenden Preisen gewarnt. Beachtet werden sollte zudem, dass absehbar das Gasnetz reduziert wird. Die Kosten für Stilllegung und Rückbau werden zu höheren Netzentgelten für die Versorger führen, die diese zusätzlichen Kosten an die Verbraucher weitergeben werden.
Immobilienbesitzende werden nach wirtschaftlichen Betrachtungen abwägen und selbst entscheiden müssen, ob alles beim alten bleibt oder sie auf eine andere Heizungsart umsteigen.
Energetisch sanierte Gebäude sind auf dem Markt gefragter und erzielen in der Regel höhere Verkaufspreise oder Mieten. Sie sind krisenfester gegenüber steigenden Energiepreisen und gesetzlichen Anforderungen.
Laut den aktuellen Eckpunkten bleibt die staatliche Förderung für klimafreundliche Heizungen und energetische Maßnahmen mindestens bis 2029 gesichert, was Sanierungsinvestitionen attraktiver macht. Beim Umstieg auf eine klimafreundliche Heizung ist eine staatliche Förderung von maximal 70 Prozent möglich.
Unabhängig von rechtlichen Vorgaben lohnt sich energetisches Sanieren, weil es Kosten, CO₂-Emissionen und Abhängigkeiten reduziert sowie den Immobilienwert erhält oder sogar steigert. Wir helfen Ihnen bei Ihren Überlegungen und schauen gemeinsam auf sinnvolle Möglichkeiten für Ihre Immobilie.
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