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Pressemeldung

Neue Partnerschaft: Hamburger Kunsthalle bietet Praxis-Workshops in Haspa-Filialen 

Workshops zur Impressionismus-Ausstellung starten ab sofort in den Stadtteilen bei den teilnehmenden Haspa-Filialen

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Kunsthallendirektor Alexander Klar (l.) Kunstvermittlerin Claudia Rasztar und Haspa-Vorstandssprecher Harald Vogelsang

Hamburg, 22. Januar 2020 – Die Hamburger Sparkasse (Haspa) und die Hamburger Kunsthalle bringen Kunst in die Stadtteile und verwirklichen damit gemeinsam ein neues Projekt für Familien mit Kindern: Ab sofort bieten Kunstvermittler*innen des Museums in ausgewählten Nachbarschaftsfilialen, die von der Haspa aktuell zu Stadtteiltreffs ausgebaut werden, Praxis-Workshops an. Inhaltlich bezieht sich das Angebot jeweils auf das Ausstellungs-Highlight, das die Kunsthalle in ihrer Haspa-Galerie präsentiert. Derzeit ist dies die besucherstarke Impressionismus-Ausstellung. Das kostenlose Angebot richtet sich an Vor- und Grundschulkinder und deren Eltern und gilt explizit auch für Nicht-Haspa-Kund*innen. Die auf mehrere Jahre angelegte Zusammenarbeit soll die Filialen zu einem Ort der kulturellen Teilhabe machen. Haspa-Vorstandssprecher Dr. Harald Vogelsang und Kunsthallen-Direktor Prof. Dr. Alexander Klar unterzeichneten heute den Kooperationsvertrag am Rande des ersten Workshops in der Filiale Grindelallee.

"Wir freuen uns, dass es durch die Kooperation mit der Haspa jetzt eine solch neuartige Möglichkeit für die Kunsthalle gibt, direkt in den Stadtteilen präsent zu sein", so Klar. "Es ist wertvoll, wenn die Bürger*innen erleben können, wie Kunstangebote ihnen ganz unmittelbar in ihrem alltäglichen Lebensumfeld begegnen.  Die offenen Workshops richten sich auch an all jene, die bislang nur selten oder noch gar nicht in der Kunsthalle waren oder sich mit Kunst beschäftigt haben."

 "Die umgebauten Nachbarschaftsfilialen sind ein vielseitiger Ort des Austausches geworden", berichtet Vogelsang. In den neuen Filialen fanden bereits hunderte Events mit tausenden von Teilnehmer*innen statt. Kultur ist dabei ein wichtiger Bestandteil. Neben Ausstellungen gibt es Lesungen, Konzerte und Theateraufführungen. "Jeder ist willkommen und das Programm wächst weiter. Wir wollen ein niedrigschwelliges Angebot machen, die Menschen inspirieren und zusammenführen. Dabei kooperieren wir bereits mit vielen Hamburger Institutionen wie der Polizei, der Feuerwehr und Behörden. Die Kunsthalle ist eine perfekte Ergänzung."

Das zweite Obergeschoss in der Galerie der Gegenwart der Kunsthalle trägt seit der Eröffnung der Ausstellung Impressionismus. Meisterwerke aus der Sammlung Ordrupgaard (bis 1. März 2020) die Bezeichnung Haspa-Galerie und wird auch zukünftig mit Highlight-Ausstellungen bespielt werden. Derzeit sind Spitzenwerke sämtlicher führender Vertreter*innen des französischen Impressionismus zu sehen, darunter Gemälde von Édouard Manet, Edgar Degas, Claude Monet, Berthe Morisot, Pierre-Auguste Renoir und Eva Gonzalès. Anhand ihrer Werke lassen sich die Revolutionen, die sich von den 1860er-Jahren an auf der Leinwand ereigneten, plastisch nachvollziehen. Die freie Kunstvermittlerin Claudia Rasztar zeigt in den Workshops, was am Impressionismus so besonders ist, welche Motive neu waren, was und vor allem wie gemalt wurde. Die Bewegung und die Schnelligkeit des modernen Lebens, die Bootsfahrten und Landpartien, das Licht und die Atmosphäre - die Teilnehmer*innen können sich praktisch erproben, experimentieren und ihren eigenen Ausdruck finden. "Ob mit Pastellkreiden, Bleistiften, Wachsmalern oder Buntstiften auf Papier – im Workshop kann alles nach Belieben ausprobiert werden", verspricht Rasztar.

Erweiterte Zusammenarbeit auch durch Übergabe der Haspa-Kunstsammlung

Im Rahmen der erweiterten Partnerschaft zwischen Kunsthalle und Haspa wird nun auch die Unternehmenssammlung als Dauerleihgabe in die Obhut des Museums gegeben. Es handelt sich um rund 800 Werke des Hamburgischen Künstlerclubs von 1897, der Hamburgischen Sezession, der Schüler*innen und Wegbegleiter*innen dieser Gruppen sowie um Arbeiten von Künstler*innen der Hamburger Moderne, die zunächst für drei Jahre die Sammlung der Kunsthalle erweitern. Die Hamburger Sparkasse engagiert sich seit vielen Jahren für die Hamburger Kunsthalle. Zuletzt konnten durch die Haspa-Unterstützung die Werkstätten des Bereichs Bildung & Vermittlung umfangreich modernisiert werden. Hier finden verschiedenste Kurse des Vermittlungsprogramms statt, die neben zahlreichen allgemeinen Angeboten für Besucher*innen wie Vorträge, Gespräche, Führungen u.v.m. die Kunsthalle zu einem der wichtigsten Orte des außerschulischen und lebenslangen Lernens in Hamburg machen.

Mehr Informationen und Anmeldung zu den Workshops (Dauer etwa 2,5 Stunden; bis zu 16 Teilnehmer*innen) unter www.haspa-veranstaltungen.de.

Kunsthalle goes Haspa

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