Artenvielfalt in Hamburg: Haspa finanziert Begrünung von Gewerbeflächen
Hamburg, 7.11.2025 – Auch zwischen Hallen, Parkplätzen und Bürogebäuden können wertvolle Lebensräume entstehen. Davon profitieren Klima und Natur sowie Beschäftigte, wie ein Biodiversitäts-Projekt auf dem Gelände der Firma „Die Elbtischler“ in Stellingen zeigt.
Umweltsenatorin Katharina Fegebank setzte gemeinsam mit den Projektpartnern und dem Kooperationspartner der Loki Schmidt Stiftung den ersten Spatenstich und pflanzte symbolisch eine von der Haspa gespendete Eberesche.
Die Firma Elbtischler lässt im Rahmen des Projekts insgesamt rund 220 Quadratmeter ihres Firmengeländes in Hamburg-Stellingen nach einem Konzeptvorschlag der Loki Schmidt Stiftung umgestalten und teilweise entsiegeln. Insgesamt werden rund 200 Pflanzenarten neu eingebracht – vom Weißdorn über Wildrosen bis hin zu Wildblumen, Frühblühern und Stauden wie dem Großen Wiesenknopf. Wertvolle heimische Gewächse, die bereits auf dem Gelände vorhanden sind, werden erhalten und in das Konzept integriert. Und auch die Außenfläche, die die Mitarbeiter:innen der Elbtischler in Pausen nutzen, wird naturnah umgestaltet.
Für die Finanzierung nehmen „Die Elbtischler“ zusätzlich zu einem zinsgünstigen Haspa-Darlehen auch Mittel aus dem KfW-Aktionsprogramm natürlicher Klimaschutz in Anspruch.
„Das KfW-Förderprogramm hat ein Modul, das eigens für Unternehmen gedacht ist. Die Konditionen sind attraktiv, denn die KfW gewährt je nach Unternehmensgröße einen Tilgungszuschuss von 40 bis 60 Prozent. Das heißt: Die Firmen müssen nur rund die Hälfte des Kredits zurückzahlen. Neben der Anlage von Biotopen kann man darüber auch Gebäudebegrünung oder die Entsiegelung von Flächen fördern lassen – inklusive Gutachten und Planungen“, so Manfred Braasch, Leiter Regionalbüro Natürlicher Klimaschutz in der BUKEA.
„Wir engagieren uns am liebsten direkt vor Ort in Hamburg für Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Und das nicht nur bei der Finanzierung und der Unterstützung beim KfW-Antrag, sondern auch mit Spaten und Schaufel“, so Mieke Lindner, Leiterin der Abteilung Nachhaltigkeit und öffentliche Fördermittel der Haspa
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