Hamburger sind Aktienanleger Nr. 1 in Deutschland
Hamburg, 30. Oktober 2025 – Die Bundesbürger bewerten ihre eigene finanzielle Situation wieder positiver – trotz der allgemein wirtschaftlich schwierigen Lage sowie der anhaltenden geopolitischen Krisen. Das gilt besonders für die Hamburgerinnen und Hamburger, die im Bundesländervergleich am zuversichtlichsten und auch bei der Anlage in Wertpapieren spitze sind. Das zeigen aktuelle Umfragen der Haspa und des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes anlässlich des heutigen Weltspartags.
41% der bundesweit Befragten beurteilen ihre eigene finanzielle Situation als (sehr) gut und damit 7 Prozentpunkte besser als noch 2023. Gleichzeitig sank der Anteil derer, die sie als (eher) schlecht einstufen auf 23%. Frauen sind skeptischer als Männer, jüngere Menschen zufriedener als ältere.
Im Vergleich der Bundesländer bewerten die Hamburger ihre eigene finanzielle Lage mit Abstand am besten. Mehr als die Hälfte (53%) beurteilt sie als (sehr) gut, nur 22% als (eher) schlecht. Erst auf einem für sie ungewohnten zweiten Platz: Bayern. Hier sind immerhin 45% zufrieden, vor Hessen und NRW mit jeweils 44%.
Dr. Harald Vogelsang, Vorstandssprecher der Haspa: „Dass die Hamburgerinnen und Hamburger ihre Finanzen positiv einschätzen, stimmt optimistisch. Mehr Optimismus und Aufbruchstimmung brauchen wir auch bei der Umsetzung der dringend notwendigen Reformen, damit unsere Wirtschaft wieder in Schwung kommt.“
Der Blick in die Zukunft hellt sich ebenfalls spürbar auf. So erwarten bundesweit 37% in den kommenden zwei Jahren eine Verbesserung ihrer finanziellen Lage – nur 22% rechnen mit einer Verschlechterung. In Hamburg ist der Anteil der Optimisten mit 50% besonders hoch und übertrifft den Bundesschnitt um ganze 13 Prozentpunkte. Hier liegt die Hansestadt nahezu gleichauf mit Bremen ganz vorn. Besonders positiv gestimmt sind die jungen Leute der GenZ. 71% der 16- bis 29-jährigen setzen auf die Zukunft und rechnen hier mit einer finanziellen Verbesserung. Nur 7% gehen von Einbußen aus. Bei der Gruppe der Ü60 ist es hingegen jeder Dritte.
Regelmäßiges Sparen ist für die Menschen ein Muss. 75% finden Sparen (sehr) wichtig. Bei den Jungen liegen die Zustimmungswerte mit deutlich über 80% sogar noch höher. Allerdings verfolgt nur ein Drittel dabei eine gezielte Spar- und/oder Anlagestrategie.
Um bereits ihren Kindern den Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft zu legen, sparen fast 75% der Hamburger Eltern für ihren Nachwuchs. Zum Weltspartag hat die Haspa für die Kleinen ein ganz besonderes Angebot: Wer noch kein Mäusekonto hat und bis Ende November ein neues eröffnet, erhält neben aktuell 4% Zinsen und einer Überraschung auch noch zusätzlich 50 Euro Startguthaben. „Wir wollen mit diesem attraktiven Angebot den Spargedanken fördern und unterstützen, dass Kinder schon frühzeitig mit Freude sparen“, sagt Harald Vogelsang.
Beim Vermögensaufbau gehen die meisten Befragten lieber auf Nummer sicher. Jeder Zweite tätigt Geldanlagen nur ohne jegliches Risiko und nimmt dafür auch geringere Ertragschancen in Kauf. Lediglich 28% der Befragten besitzen Wertpapiere, weitere 16% waren zumindest in der Vergangenheit schon einmal an der Börse investiert. Die große Mehrheit (56%) hat jedoch noch nie Wertpapiere besessen.
Und wie sie sieht es in Hamburg aus? Mit 40% liegt hier der Anteil der Wertpapiersparer deutlich höher. Damit ist die Hansestadt im Bundeslandvergleich die klare Nummer 1 vor NRW mit 34%. Das Schlusslicht bildet Sachsen mit nur 18%. Dass sich mit Aktien, ETFs oder Investmentfonds in der Regel bessere Ertragschancen bieten als mit dem klassischen Sparbuch oder Tagesgeld, davon ist zumindest jeder zweite Aktienbesitzer überzeugt.
Das vergleichsweise größere Interesse der Hamburger am Aktiensparen spiegelt sich auch in den Zahlen der Haspa wider, die eine breite Auswahl an mehr als 3.500 Fonds, 1.200 ETFs und mehr als 1.100 Aktien im Angebot hat. So stieg die Anzahl an Wertpapiersparplänen vergangenes Jahr um fast 15.000 auf gut 160.000 Stück. Der Wertpapierbestand erhöhte sich um mehr als 2 Mrd. € und übertraf erstmals die 20 Mrd. €-Marke. „Aktiensparen bietet weiterhin die beste Möglichkeit, langfristig eine Rendite oberhalb der Inflation zu erzielen und ein Vermögen aufzubauen“, rät Harald Vogelsang. „In allen 100 Nachbarschaftsfilialen bieten wir deshalb eine persönliche Wertpapierberatung an. Meine persönlichen Tipps für den Wertpapiereinstieg: 1. früh anfangen, 2. regelmäßig sparen, 3. breit streuen, 4. langfristig denken und 5. informiert bleiben.“
Ein Grund für die über Generationen hinweg anhaltende Skepsis der Deutschen vor Aktienanlagen: Wenn es um Geld und Finanzen geht, bleiben die Wissenslücken groß. Ein Drittel der Deutschen gibt zu, von Wertpapieren wenig bis keine Ahnung zu haben.
In Hamburg kennt man sich da schon deutlich besser aus. Hier schätzen immerhin 42% ihre Wertpapierkenntnisse als (sehr) gut ein. Zum Vergleich: in Sachsen sind es gerade einmal 16% und im Bundesdurchschnitt 28%. Und wer sich nicht auskennt, legt sein Geld auch nicht darin an.
„Das Thema Finanzbildung liegt uns sehr am Herzen. Denn Hamburgs Rohstoff sind gut ausgebildete junge Menschen. Deshalb engagiert sich die Haspa auch seit Jahren z.B. beim Planspiel Börse sowie dem Deutschen Gründerpreis für Schüler. Hier können junge Menschen spielerisch den Umgang mit Wertpapieren erlernen bzw. ein Start-up von der Idee bis zum eigenen Unternehmen durchspielen. Aber auch an die Bedürfnisse älterer Menschen wird bei der Haspa gedacht. In unseren Nachbarschaftsfilialen finden regelmäßig z.B. Online Banking-Seminare speziell auch für Senioren statt“, erläutert Harald Vogelsang.
Foto: Sparkönig und Haspa-Maskottchen „Manni die Maus“
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