Geschäftsergebnis 2025
Haspa mit persönlicher Nähe weiter auf Wachstumskurs – 42.000 Joker-Konten und neue Kundeneinlagen gewonnen
• Jahresergebnis auf 150 Mio. € verbessert
• HaspaJoker mit neuem Rekord: +42.000 auf 813.000 Konten
• Einlagenzuwachs um knapp 800 Mio. € auf über 41 Mrd. €
• Finanzierung von Zukunftsinvestitionen: 6,3 Mrd. € (+1 Mrd. €) an neuen Krediten vergeben
• Kundennähe mit 100 Nachbarschaftsfilialen und auf digitalen Kanälen
• Arbeitgeberattraktivität gesteigert: 430 Azubis an Bord – 97% Weiterempfehlungsquote auf kununu
Hamburg, 19. März 2026 – Die Hamburger Sparkasse AG (Haspa) befindet sich mit ihrem auf die Metropolregion Hamburg ausgerichteten Geschäftsmodell weiter auf Wachstumskurs. Das Jahresergebnis verbesserte sich auf 150 Mio. € (Vorjahr: 125 Mio. €). „Die Haspa blickt in einem politisch wie wirtschaftlich herausfordernden Umfeld auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück. Wir sind die Bank in der Nachbarschaft. Mit unseren 100 Filialen bieten wir unseren 1,5 Mio. Kunden auch weiterhin das mit Abstand dichteste Standortnetz. Diese persönliche Kundennähe zahlt sich aus: 42.000 HaspaJoker-Konten, neue Einlagen und Zuwächse beim Wertpapiersparen sind schöne Vertrauensbeweise unserer Kunden, über die wir uns sehr freuen. Mit unserer gesteigerten Kreditvergabe übernehmen wir zudem Verantwortung für die Entwicklung unserer Stadt“, sagt Dr. Harald Vogelsang, Vorstandssprecher der Haspa anlässlich der Veröffentlichung der vorläufigen Geschäftszahlen für 2025. „Und wir sind auch als Arbeitgeber noch attraktiver geworden. 2025 konnten wir 200 Azubis und 200 neue Mitarbeitende bei der Haspa willkommen heißen. Auf dem Bewertungsportal kununu haben wir inzwischen eine Weiterempfehlungsquote von 97% erreicht – ein absoluter Spitzen-Wert.“
Jahresergebnis weiter verbessert
Die Haspa konnte ihr Jahresergebnis nach Steuerzahlungen in Höhe von rund 162 Mio. € (Vorjahr: 144 Mio. €) auf 150 Mio. € (Vorjahr: 125 Mio. €) steigern. „Mit diesem Ergebnis sind wir zufrieden. Wir wollen es aber weiter verbessern, damit wir als Motor der regionalen Wirtschaft die anstehenden Investitionen mit ausreichend Kreditmitteln begleiten können. Hierfür benötigen wir ein kontinuierlich wachsendes Eigenkapital aus erwirtschafteten Gewinnen“, erläutert Harald Vogelsang.
Zinsüberschuss übertrifft Vorjahresergebnis – weitere Einlagen gewonnen
Der Zinsüberschuss, die bedeutendste Ertragsquelle der Haspa, übertraf mit rund 892 Mio. € das gute Vorjahresniveau (885 Mio. €). Die Kundeneinlagen haben sich in einem intensiven Wettbewerbsumfeld um knapp 800 Mio. € auf mehr als 41 Mrd. € erhöht. „Seit fast 200 Jahren fördern wir den Sparsinn der Hamburgerinnen und Hamburger und sind ein sicherer und beliebter Hafen für ihre Einlagen“, sagt Harald Vogelsang.
Kreditvergabe gesteigert – Talsohle bei privatem Wohnungsbau durchschritten
Im Kreditgeschäft hat die Haspa 2025 einen Anstieg verzeichnet. So erhöhten sich die Neuzusagen um gut 1 Mrd. € auf rund 6,3 Mrd. €. Damit wurden auch wichtige Zukunftsinvestitionen von Unternehmen in der Metropolregion finanziert, damit Arbeitsplätze erhalten und geschaffen werden können. Dieses Ziel verfolgt auch das Haspa Startup-Center, das 2025 sein 40. Jubiläum feierte. Seit Bestehen hat es rund 13.000 Gründungen mit einem Finanzierungsvolumen von rund 2 Mrd. € ermöglicht. Die Haspa war die erste Bank in Hamburg, die ein Spezialistenteam für Existenzgründungen aufgebaut hat und ist heute die Gründerbank Nr. 1 in der Hansestadt. Und auch das vergangene Jahr verlief mit rund 250 begleiteten Vorhaben und einem Finanzierungsvolumen in Höhe von 63 Mio. € erfolgreich (2024: 240 Vorhaben mit 50 Mio. €). Zur Förderung von innovativen Startups hat sich die Haspa im vergangenen Jahr sowohl finanziell als auch mit ihrem großen Netzwerk aus 60.000 Firmenkunden an der Hamburger Startup Factory „Impossible Founders“ beteiligt. Damit möchte sie dazu beitragen, Hamburg als führenden DeepTech-Standort zu etablieren.
Auf dem Hamburger Immobilienmarkt schreitet die Erholung im Wohnimmobilienbereich deutlich schneller voran, als bei den Gewerbeimmobilien. So lagen die Bewilligungen bei den privaten Baufinanzierungen um rund 60% über dem Vorjahreswert – hier ist die Talsohle bereits durchschritten. „Viele Hamburger möchten sich nach wie vor ihren Traum vom Eigenheim erfüllen. Wer sich dafür interessiert, sollte nicht länger warten. Auf sinkende Zinsen zu setzen, lohnt nicht“, erläutert Harald Vogelsang. Da die Anforderungen an Energieeffizienz der Gebäude steigt, bietet die Haspa seit Kurzem eine umfassende Beratung und Dienstleistung rund um die energetische Sanierung an. Als erste Bank in Hamburg stellt sie mit dem Haspa Sanierungslotsen über Finanzierung und Fördermittel hinaus auch Energiebedarfsausweise und persönliche Sanierungsfahrpläne aus und koordiniert auf Wunsch sogar die praktische Umsetzung von Modernisierungsvorhaben.
Aktiensparen im Trend / Edelmetallhandel mit starker Goldnachfrage
Das Provisionsergebnis verbesserte sich 2025 deutlich um 32 Mio. € auf rund 415 Mio. € – der höchste Wert in der Geschichte der Haspa. Hier spiegelt sich auch das gestiegene Interesse der Kunden am Aktiensparen wider. Die Anzahl der Wertpapiersparpläne stieg um knapp 13.000 auf rund 173.000 Stück. Der Wertpapierbestand erhöhte sich um rund 1,4 Mrd. € auf 22 Mrd. € – auch dies ein neuer Höchstwert. „Aktiensparen bietet die beste Möglichkeit, langfristig eine Rendite oberhalb der Inflation zu erzielen und ein Vermögen aufzubauen. Und das geht bei uns mit Fondssparen schon ab 25 € im Monat“, rät Harald Vogelsang. „Wer früh beginnt, braucht kein hohes Einkommen. Wichtig ist, sich um seine Finanzen zu kümmern. Um es unseren Kunden leicht zu machen, bieten wir in allen 100 Nachbarschaftsfilialen eine persönliche Wertpapierberatung an.“
Gold war als Depot-Beimischung und „Krisenwährung“ weiterhin sehr stark nachgefragt. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich der Umsatz um ein Drittel auf rund 165 Mio. € – so viel wie noch nie. Im neuen Edelmetallhandel der Haspa im Deutschlandhaus in der Hamburger Innenstadt wurden seitens der Kunden trotz der Höchstkurse weiterhin deutlich mehr Käufe als Verkäufe getätigt.
HaspaJoker gewinnt 42.000 Konten
Die Haspa betreut insgesamt mehr als eine Million Privatgirokonten, rund vier Fünftel davon sind HaspaJoker-Vorteilskonten. „Im vergangenen Jahr konnten wir netto rund 42.000 HaspaJoker-Girokonten hinzugewinnen. Damit zählt Europas erfolgreichstes Mehrwertbanking-Programm aktuell mehr als 813.000 Konten – darüber freuen wir uns sehr“, sagt Harald Vogelsang. Neben der inkludierten Kontoführung bietet der HaspaJoker attraktive Vorteile – vom Handy-Schutz bis zur Rückvergütung bei Reisen oder Tickets. Die Kontoführungsgebühren bleiben auch im Jahr 2026 stabil.
Erträge gesteigert – Aufwand trotz Neueinstellungen reduziert
In der Summe konnte die Haspa ihre Erträge spürbar um rund 84 Mio. € auf gut 1,4 Mrd. € steigern und den Aufwand dagegen um fast 26 Mio. € auf rund 836 Mio. € zurückfahren. Durch die Einstellung von neuen Mitarbeitenden sowie Tarifanpassungen stieg der Personalaufwand. Der Sachaufwand konnte durch ein konsequentes Kostenmanagement sowie geringere Belastungen aus vorangegangenen Großprojekten reduziert werden. Das Betriebsergebnis vor Bewertung erhöhte sich entsprechend deutlich von 460 Mio. € auf gut 569 Mio. €. Die Cost-Income-Ratio verbesserte sich von 65,2% auf 59,5%.
Rücklagen gestärkt
Die spürbare Zunahme an Unternehmensinsolvenzen hat auch bei der Haspa zu einem im Vergleich zum Vorjahr höheren Abschreibungsbedarf geführt. So erhöhte sich das Bewertungsergebnis Kredit auf rund 130 Mio. Euro (2024: 94 Mio. €). „Wir hatten 100 Mio. € eingeplant und diese Summe auch in etwa benötigt. Zudem haben wir als vorsichtige Kaufleute eine Pauschalwertberichtigung für potenzielle Belastungen in der Zukunft gebildet. Denn die konjunkturelle Schwächephase ist leider noch nicht vorbei. Mit unserem soliden Kreditportfolio, einem vorausschauenden Risikomanagement und einer für 2026 eingeplanten Kreditrisikovorsorge in Höhe von 100 Mio. € sind wir aber gut aufgestellt “, erläutert Vogelsang.
Arbeitgeberattraktivität weiter erhöht
Für den künftigen wirtschaftlichen Erfolg der Haspa ist es mit entscheidend, als Arbeitgeber attraktiv zu sein. Denn bis 2035 werden sich etwa 2.000 Mitarbeitende in den Ruhestand verabschieden. Dass die Haspa hier bereits sehr erfolgreich unterwegs ist, zeigt sich sowohl in stark steigenden Bewerberzahlen als auch auf dem Bewertungsportal kununu. Hier würden 97% der Nutzer die Haspa als Arbeitgeber weiterempfehlen – ein Top-Wert auch im Branchenvergleich. „Das Fundament unserer Arbeitgeberattraktivität ist unser Kulturwandel, den wir vor 10 Jahren begonnen haben. Im Fokus steht dabei ein partnerschaftlicher Umgang mit unseren Kunden und Mitarbeitenden und eine Arbeitsweise, die auf Vernetzung, Vertrauen und Verantwortung setzt. Mittlerweile sind wir hier sogar Benchmark für andere große Unternehmen“, erläutert Harald Vogelsang.
Zum Ausbildungsstart 2025 hieß die Haspa 200 junge Talente willkommen. Damit hat sie insgesamt rund 430 Azubis und dual Studierende an Bord – so viele wie seit 2012 nicht mehr. „Dass sich so viele junge Menschen bewusst für die Haspa entscheiden, macht uns stolz und zeigt: Wir sind als Arbeitgeber attraktiv und treffen den Nerv der jungen Generation“, sagt Harald Vogelsang. „Damit es sich unser Nachwuchs auch leisten kann, nach Hamburg zu ziehen, haben wir mitten in Altona die Azubi-Apartments „Young Urban Living by Haspa“ geschaffen. Die insgesamt 144 Plätze sind voll belegt – darunter etwa 70 von der Haspa.“ 2025 wurden zudem 200 neue Mitarbeitende eingestellt – insbesondere in der Kundenberatung. Und die Haspa stellt weiterhin ein. 2026 ist geplant, dass 180 Azubis und 200 neue Mitarbeitende das Haspa-Team verstärken.
Ausblick
Das Umfeld bleibt auch 2026 äußerst herausfordernd. Die geopolitischen Spannungen halten die Welt weiter in Atem und verändern die Sicherheitslage. Deutschland steht vor großen Zukunftsaufgaben. Nach einem Nullwachstum 2025 dürfte die deutsche Wirtschaft nach Einschätzung der Haspa-Experten in 2026 etwas an Fahrt aufnehmen. Sie erwarten – nicht zuletzt durch das Fiskalprogramm der Bundesregierung – ein BIP-Wachstum in Höhe von 1,0%. „Damit sich der Aufwärtstrend fortsetzt, bedarf es grundlegender Strukturreformen. Die Bundesregierung hat sich die richtigen Dinge vorgenommen: Bürokratie abbauen, Verfahren beschleunigen, Digitalisierung vorantreiben und die richtigen Investitionen anstoßen. Das dauert leider länger als erhofft“, sagt Harald Vogelsang. Die Flut an Gesetzen und Verordnungen lähmt die Wirtschaft zusehends. „Wir brauchen ein konsequentes Regulierungs-Moratorium für mindestens drei bis fünf Jahre. Den Titel des „Gold-Plating-Weltmeisters“ könnte Deutschland 2026 endlich abgeben. Damit wäre schon viel erreicht“, so Harald Vogelsang.
Persönliche Nähe als Wettbewerbsvorteil
Für die eigene Geschäftsentwicklung in 2026 ist die Haspa zuversichtlich. „Wir wollen unseren Wachstumskurs fortsetzen und unsere Kunden gut durch diese herausfordernde Zeit begleiten“, sagt Harald Vogelsang. „Gerade in einer komplexen Welt suchen Menschen Orientierung, die eine rein digitale Bank allein nicht bieten kann. Genau hier liegt unsere Stärke. Wir bieten eine gute Mischung aus beiden Welten. Während sich Neo-Banken auf die Technik beschränken und Großbanken zusehends aus der Fläche zurückziehen, verbinden wir digitale Kompetenz mit menschlicher und räumlicher Nähe.“ So bleibt die Haspa mit ihren 100 Nachbarschaftsfilialen und rund 350 eigenen Geldautomaten stark in der Region präsent und verfügt damit über das modernste und mit Abstand dichteste Servicenetz in der Metropolregion. Gleichzeitig baut die Haspa ihre digitalen Services weiter aus: Schon heute nutzen mehr als 810.000 Kunden regelmäßig das Online Banking – davon rund 540.000 mobil über die Sparkassen-App (+12% ggü. 2024). „Wir wollen als die Bank für alle Hamburgerinnen und Hamburger auch in Zukunft auf allen Kanälen persönlich für unsere Kunden da sein. Damit noch mehr Menschen sagen: Meine Bank heißt Haspa“, sagt Harald Vogelsang.
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