Netzwerk für den Wandel: Impact Hub Hamburg

Netzwerk für den Wandel: Impact Hub Hamburg

Unternehmen, die morgen erfolgreich sein wollen, müssen heute über den Tellerrand schauen. Der Impact Hub Hamburg zeigt, wie der Wandel gelingt – mit Ideen und Inspiration. Managing Director Birte Prinzhorn erklärt, wie Unternehmen profitieren können.

Woher kommen neue Ideen?Transformation heißt Wandel, schon klar. Doch wie gelingt der Wandel in einem Unternehmen? Niemand wirft ein erfolgreiches Geschäftsmodell über den Haufen, niemand geht grundlos ins Risiko, niemand bricht gern ins Unbekannte auf. „Das soll auch niemand“, sagt Birte Prinzhorn. Gemeinsam mit Lena Bücker ist sie Managing Director von Impact Hub Hamburg: In diesem Netzwerk treffen und verbinden sich Social Entrepreneurs – und immer mehr traditionelle Unternehmen. „Um den Wandel zu gestalten, muss jedes Unternehmen seinen eigenen Weg finden‘“, sagt Birte Prinzhorn. „Wir geben Ideen und Inspiration.“

Netzwerk und LösungsanbieterImpact Hub Hamburg versteht sich sowohl als Netzwerk wie auch als Lösungs-Anbieter. Unternehmen können gezielt Projekte buchen, um zu sehen, wie sich der Wandel anstoßen und praxistauglich umsetzen lässt. „Wir haben unterschiedliche Angebote für unterschiedlich große Unternehmen“, sagt Birte Prinzhorn. Dabei übernimmt Impact Hub Hamburg gern auch das Projektmanagement.

Birte Prinzhorn weiß, wie das geht. Sechs Jahre war sie für die Unternehmensberatung McKinsey beschäftigt, davor studierte sie Internationales Management in Sankt Gallen, mit Abstechern nach Harvard und zum MIT. Doch statt einen klassischen Karriereweg zu verfolgen, konzentriert sie sich mit vollem Einsatz seit zwei Jahren auf den Impact Hub Hamburg. Um Unternehmen zu vermitteln, warum Transformation den Weg zum langfristigen Erfolg weist.

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Unternehmen müssen profitabel sein, um zu überleben. Wie kann das gelingen, wenn sie gleichzeitig die Transformation ihres Geschäftsmodells angehen?Birte Prinzhorn: „Jedes Unternehmen ist nur zukunftsfähig, wenn es zugleich profitabel ist. Und es bleibt nur profitabel, wenn es zukunftsfähig ist. Das geht nur, wenn es strategisch denkt und handelt. Das bedeutet nicht, das Erreichte über Bord zu werfen. Es geht vielmehr darum, Möglichkeiten zu sehen und Chancen zu ergreifen. Dabei gibt es sogar einen Bonus: Unternehmen, die nachvollziehbar sinnstiftend und zukunftsfähig handeln, sind für Fachkräfte besonders attraktiv.“

 

Unternehmen werden durch immer mehr Regularien gestupst, nachhaltiger zu wirtschaften. Ist Widerstand zwecklos?„Ob EU-Taxonomie oder Hamburger Klimaplan, alle diese Regularien setzen sich das Ziel einer nachhaltigen Wirtschaft. Insofern bieten diese Regularien den Unternehmen die Chance, sich strukturiert auf die Transformation einzulassen. Die Vorgaben sind ein geeigneter Anlass, sich der eigenen Stärken und Schwächen bewusst zu werden. Ich sehe diese Regularien daher weniger als Belastung denn als Steuerinstrument für die eigene Wettbewerbsfähigkeit. Natürlich ist damit zusätzlicher Aufwand verbunden, das kann durchaus nerven. Wie bei jeder Buchhaltung gilt: Sie macht nicht unbedingt Spaß, ist aber notwendig. Zum Glück wird es dank der rasanten Entwicklung von Künstlicher Intelligenz immer leichter, den Aufwand einzugrenzen.“

Plastik verschwindet: Traceless

„Echten Impact schaffen gegen die Plastikvermüllung weltweit“: Was Plastik kann, muss nicht aus Plastik sein. Das zeigen die komplett kompostierbaren Biomaterialien von Traceless. Als Rohstoff werden Agrarabfälle genutzt, die es praktisch in unbegrenzter Menge gibt. Demnächst geht die Demo-Anlage des Hamburger Startups in Betrieb.

Wie können etablierte Unternehmen mit Hamburger Sozialunternehmen kooperieren?

„Ganz einfach: indem sie Kunde bei Impact Hub werden, sich inspirieren lassen – und dadurch selbst transformieren. Sie können auch direkt Beratungsprojekte buchen, um Lösungen mit uns umzusetzen. Jeder kann klein anfangen, mit pragmatischen Lösungen wie etwa nachhaltig hergestelltem Bürobedarf.“

 

Sind das nicht eher Tippelschritte in Richtung einer Transformation?

„Jeder Schritt vorwärts, so klein er scheinen mag, nimmt etwas von der Scheu, sich auf diesen neuen Weg zu wagen. Aufgrund der stetig wachsenden regulatorischen Anforderungen und der Stakeholder-Erwartungen müssen Unternehmen die gesellschaftlichen Auswirkungen des eigenen Handelns steuern. Das bringt Wettbewerbsvorteile wie steigende Effizienz, sinkende Kosten und nicht zuletzt klare Markenbotschaften. Schwer replizierbare Geschäftsmodelle erhöhen die Profitabilität und schaffen langfristige Kundenbindungen. Damit sind Unternehmen zukunftsfähig aufgestellt – auch wenn alles mal mit Tippelschritten begonnen haben mag.“

Weil jeder Schritt zählt – wenn er in die richtige Richtung geht.

Von der ersten Maßnahmenplanung bis zur umfangreichen Transformation: Unsere Expertinnen und Experten unterstützen Sie mit praxisnaher Beratung und fundierter Strategie.

Flüssiges Mehl: Value Grain

Value Grain nutzt Brauereiabfälle, den sogenannten Treber, um daraus ein nährstoffreiches Mehl herzustellen. Bei einem Pilotprojekt ersetzt der flüssige Treber problemlos bereits 15 Prozent des Weizenmehls in Dr.-Oetker-Pizzen. So will Value Grain „die Kreislaufwirtschaft im großen Stil in die Lebensmittelindustrie bringen“.

Tchibo wird mietbar: Fainin

„Werkzeug, Küchengeräte, Camping-Gadgets … Dinge, die wir selten brauchen – die aber anderen gerade jetzt helfen könnten“: Das Startup fainin (find anything in your neighbourhood) hat es im Universitätskontext vorgemacht und Tchibo damit so begeistert, dass sie nun in Kooperation mit dem Startup intern ihre eigene, globale Sharing-Community aufbauen. Auf der Plattform können die Tchibo-Kolleginnen und -Kollegen diverse Dinge einfacher, sicher und nachhaltig teilen.

Website mit Nachhaltigkeits-Kick: ReThink the Web

Stefanie Kruse baut Websites für Selbstständige und Organisationen. Zwei Details sind bei ihrem Startup ReThink the Web besonders: Für Selbstständige gibt es eine Website mit klarem Aufbau, null Technikstress und vernünftigen Preis. Dabei verzichtet Stefanie Kruse auf Videos und andere stromfressenden Gimmicks: Nachhaltig zu denken, hilft auch online.

Welche etablierten Unternehmen arbeiten mit dem Impact Hub Hamburg zusammen?

„Um nur einige Namen zu nennen: Otto und About You gehören dazu, Tchibo und das Bauunternehmen Otto Wulff. Für Unternehmen mit einem klassischen Geschäftsmodell ist es besonders herausfordernd, die Transformation zu einem nachhaltigen Wirtschaften anzustoßen. Leichter haben es Startups, die von Anfang an auf eine konsequente Kreislaufwirtschaft setzen, wie Traceless, die mit ihrem Polymer die Chemiebranche aufrütteln oder Moringa mit dem ersten „Cradle to Cradle“-Hochhaus in Europa. Hochhäuser von Anfang an nachhaltig zu planen – das ist ein gewaltiger Sprung nach vorn.“

 

Gibt es in Hamburg bestimmte Stadtteile oder Gewerbegebiete, die „Hotspots“ für nachhaltige Unternehmen sind?

„Die Community ist eher dezentral und verteilt sich über die gesamte Stadt. Wenn wir schon von „Hotspots“ sprechen, dann sind es einzelne Unternehmen wie Fritz-Kola, Traceless und Tomorrow oder auch Orte wie das Dialoghaus in der Speicherstadt.“

 

Zählen auch die Hochschulen zu den Hotspots?

„Die Hochschulen sind auf jeden Fall wichtig, denn Studierende sind Pipelines für neue Gründungen. Da gibt es viele spannende Projekte, daher sind Hochschulen auch Teil des Impact-Hub-Netzwerks.“

Von der Idee zur Umsetzung – gemeinsam schneller voran.

Nutzen Sie die Erfahrung und das Netzwerk der Haspa, um Ihre Vorhaben mit nachhaltiger Wirkung auf den Weg zu bringen.

Gemeinsam Richtung Zukunft

Die Haspa ist für den Impact Hub Hamburg ein interessanter Gesprächspartner. Zum einen als Bank: Die Haspa bietet Finanzdienstleistungen an, die einen direkten Nachhaltigkeitsbezug haben. Zum anderen als Beraterin: Die Haspa berät ihre Kunden auf dem Weg zu einem zukunftsfähigen Geschäftsmodell.

S-Transformationskredit

Der S-Transformationskredit der Hamburger Sparkasse unterstützt Sie auf Ihrem Weg zu einem nachhaltigeren Unternehmen. Er ermöglicht Ihnen mit attraktiven Konditionen beispielsweise Investitionen in eine umweltfreundliche Zukunft.

ZukunftsKompass ESG

Der Haspa ZukunftsKompass ESG bietet Ihnen persönliche Beratung auf Ihrem Weg zu einem nachhaltig wirtschaftenden Unternehmen. Gemeinsam mit Ihnen schauen wir auf die Herausforderung für Ihr Unternehmen und erarbeiteten Handlungsfelder, auf denen Sie aktiv werden können.

Mitglied werden?

Wer das Netzwerk und die Beratungsleistungen von Impact Hub Hamburg nutzen will, kann problemlos Mitglied werden.

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