Impossible Founders: Hochbetrieb in der Startup Factory

Impossible Founders: Hochbetrieb in der Startup Factory

Hamburg wird zu einem führenden europäischen Standort für Deep-Tech-Startups mit Impact: Das ist das Ziel der Impossible Founders. Dabei unterstützt die Haspa und ihr Netzwerk an Unternehmerinnen und Unternehmern. 

Ein Ökosystem für Deep Tech 

Damit die Transformation zu einer nachhaltigeren Wirtschaft gelingt, braucht es Innovationen – grüne Innovationen. Weltweit wird an Hochschulen daran geforscht, doch häufig denken und handeln Wissenschaft und Wirtschaft zu unterschiedlich. Die Folge: Was am Markt ein großer Erfolg sein könnte, findet nie den Weg zu diesem Markt. Das gilt es zu ändern. In Hamburg etablieren sich die Impossible Founders mit vielen versierten Akteur:innen aus Wissenschaft und Wirtschaft als Schnittstelle zwischen beiden Welten.

Die Impossible Founders als Startup Factory

Denn allein wird’s schwer. Jede noch so geniale Idee ist am Markt chancenlos, wenn es an Unterstützung fehlt. Es braucht Menschen, die sich in der Branche auskennen. Andere, die einem Startup die passende Struktur verpassen – und das fehlende Know-how beschaffen. Es braucht Geldgeber und nicht zuletzt ein Netzwerk, um sich auszutauschen. Um zu lernen. Und um zu inspirieren. Es braucht, um es auf den Punkt zu bringen, ein Ökosystem für Startups. Die Impossible Founders bauen in Hamburg ein solches Ökosystem für Deep-Tech-Startups auf, um wissenschaftliche Erkenntnisse zu nachhaltigen Geschäftsmodellen zu veredeln. „Ich glaube an Gründung mit Haltung“, sagt Geschäftsführer Arik Willner, „nicht als Selbstzweck, sondern als Beitrag zu technologischer Souveränität und gesellschaftlichem Fortschritt.“ Dafür schaffen die Impossible Founders eine wissenschaftsbasierte, skalierbare und gemeinwohlorientierte Struktur. Wenn man so will: eine Startup Factory.

Wir wollen den Weg von der Forschung zur Gründung nicht nur schneller machen – sondern wirkungsvoller.

Dr. Arik Willner, Geschäftsführer von Impossible Founders

Deep Tech mit Impact

Das Besondere an den Impossible Founders sind die Institutionen, die hinter ihr stehen: Universität Hamburg, TU Hamburg und DESY kooperieren mit Partner:innen aus der Wirtschaft wie Airbus, Otto Group und Beiersdorf und natürlich der Haspa. Dazu kommen die Michael Otto Stiftung und die Joachim Herz Stiftung, um Forschungsexzellenz mit unternehmerischer Umsetzungskraft zu kombinieren. Das Ziel: Hamburg wird zu einem der führenden europäischen Standorte für Deep-Tech-Startups mit Impact.

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Ambitionierte Deep-Tech-Ziele

Wobei der Begriff „Deep Tech“ einige Netzwerk-Partner:innen vielleicht abschrecken könnte, weil: klingt hochgradig technisch. Gemeint ist dabei, dass die Innovationen einen wissenschaftlichen und dabei technologischen Hintergrund haben – also aus der Forschung kommen. „Wenn wir eines Tages mit einem nachhaltigen Müllbeutel hantieren, kann das durchaus Deep Tech sein – auch wenn uns das nicht bewusst ist“, sagt StartUp-Center-Leiterin Katja Eller. Tatsächlich konzentrieren sich die Impossible Founders auf nachhaltige Materialien und Produktionsverfahren – und auf Anwendungsmöglichkeiten für die Künstliche Intelligenz (KI). Die selbst gesetzten Ziele sind ambitioniert: „Bis 2035 entstehen über 170 skalierende Deep-Tech-Startups, 600 Innovationsprojekte mit Unternehmen und 15.000 unternehmerisch qualifizierte Talente.“

Das Netzwerk der Haspa

Damit dieses Ziel erreicht wird, engagiert sich die Haspa bei der Startup-Factory. „Wir unterstützen seit vielen Jahren mehr Gründerinnen und Gründer im Hamburger Raum als jede andere Bank“, sagt Katja Eller, Leiterin des StartUp-Centers der Haspa. Unterstützt wird nicht nur finanziell: „Es ist uns ein Anliegen, Gründer und gestandene Unternehmen miteinander in Kontakt und ins Gespräch zu bringen“, sagt Eller. „Dieses weit gespannte Netzwerk wollen wir auch für die Impossible Founders nutzen.“

Impossible Founders wollen „Schätze heben“

10 Millionen Euro haben die Impossible Founders vom Bundeswirtschaftsministerium erhalten, um effiziente Strukturen aufzubauen. Weitere 40 Millionen Euro stellen Hamburger Stiftungen und Unternehmen zur Verfügung. Rechtlich agiert die Startup Factory zunächst als gemeinnützige GmbH in der Trägerschaft der Michael Otto Stiftung und der Joachim Herz Stiftung. Ihre Arbeit haben die Impossible Founders, die derzeit im Digital Hub in der Speicherstadt sitzen, offiziell im November 2025 aufgenommen.

Hamburg hat das Potenzial, einer der führenden Deep-Tech-Standorte in Europa zu werden.

Dr. Arik Willner, Geschäftsführer von Impossible Founders

...dafür brauche es allerdings mehr als gute Ideen: „Es braucht Struktur, Zugang und Menschen, die Verantwortung übernehmen.“ Deshalb gebe es jetzt die Impossible Founders. „Mich persönlich reizt diese Aufgabe, weil sie weit über klassische Förderung hinausgeht“, sagt Willner: „Es geht um echten Wandel, made in Hamburg!“

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Die Aufgaben der Impossible Founders

Student:innen und Forscher:innen wird durch erprobte Entrepreneurship Education Programme unternehmerisches Know-how vermittelt.

Innovative und wachstumsorientierte Ausgründungen werden über alle Phasen der Unternehmensentwicklung hinweg unterstützt.

Bei der Rechtesicherung des geistigen Eigentums werden gründungsfreundliche, sprich: schnelle und finanzierbare Lösungen gefunden.

Es werden Verbindungen in die forschungsstarke Wirtschaft mit Anwendungsfeldern für Greentech hergestellt – von der Luftfahrt und Logistik über Energie und Chemie bis Life Sciences. 

Unterstützung bei der Investorensuche und Vermittlung von Zugängen zur Forschungsinfrastruktur.

Damit lösen die Impossible Founders als Startup Factory ein wesentliches Problem bei Deep-Tech-Ausgründungen, die meist einen deutlich höheren und längerfristigen Kapitalbedarf als andere Gründungen haben. Die Förderstrukturen in Deutschland sind darauf derzeit noch unzureichend vorbereitet und ausgerichtet. Während für die Grundlagenforschung gute Förderprogramme bestehen, gibt es für die risikobehaftete Phase der Produktentwicklung, des Prototypings und der Skalierung kurz vor oder während des Markteintritts wenig Unterstützung. Das wird sich ändern, denn genau hier setzen die Impossible Founders an.

Hotspots für Deep Tech

Als Deep Tech werden digitale Technologien mit dem Potenzial bezeichnet, ganze Branchen zu erschüttern. Auf dem Weg dorthin braucht es viel Kapital – entweder durch staatliche Förderprogramme oder durch private Investoren. In Deutschland gibt es seit 2023 dafür den DeepTech & Climate Fonds des Bundes mit einem Volumen von bis zu 1 Milliarde Euro und einem Fokus auf Industrie 4.0, Künstliche Intelligenz, Robotik und Smart Living. Startups werden 25 Jahre unterstützt – im Wissen, dass bahnbrechende Fortschritte nicht über Nacht passieren.

11 Prozent aller Gründungen in Deutschland ordnet der aktuelle Startup Monitor dem Bereich „Deep Tech“ zu, mit dem Schwerpunkt in Bayern und dabei vor allem München. Der Berliner Senat versucht, die Hauptstadt als „Hotspot für Deep Tech Technologien“ zu etablieren und vergibt bereits seit zehn Jahren, einen Deep Tech Award.

Auch auf europäischer Ebene sollen entsprechende Gründungen gefördert werden. Die EU-Kommission bringt aktuell hochrangige private Investoren für einen milliardenschweren Scaleup Europe Fonds zusammen. „Europa hat die Ideen und Talente, um die innovativsten Unternehmen der Welt aufzubauen“, sagt Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. „Aber wenn sie wachsen, müssen wir sicherstellen, dass sie die Mittel haben, um zu wachsen, Investitionen anzuziehen und hier zu Hause zu gedeihen.“

Zu Europas Hotspots zählt neben München und Berlin (und demnächst Hamburg) auch Paris und – etwas überraschend – Grenoble. Der wichtigste Standort für Deep-Tech-Gründungen findet sich allerdings außerhalb der EU: Das englische Cambridge gilt als „unicorn capital of Europe“ – die Stadt mit den meisten Startups, deren Wert auf mindestens 1 Milliarde Dollar geschätzt wird.  

Ihre Gründung – unser Know-how!

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Haben Sie noch Fragen zum Thema? Kein Problem. Wir sind für Sie da.

Katja Eller

Abteilungsleiterin StartUp

Tel.: 040 3578 - 90940
Mobil: 0151 - 26469430
E-Mail: katja.eller@haspa.de

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