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Pressemeldung

Trendbarometer: Jedem zweiten Hamburger bereiten steigende Energie- und Lebenshaltungskosten Kopfzerbrechen

Hamburg, 1. Januar 2022 – Zwei von drei Hamburger:innen blicken trotz der aktuellen Corona-Lage optimistisch auf das neue Jahr 2022. Lediglich ein Drittel ist eher pessimistisch gestimmt. Dies zeigen die Ergebnisse des Haspa-Trendbarometers zu den Erwartungen der Hamburg:innen an das neue Jahr 2022, eine repräsentative Umfrage unter mehr als 500 Bürgern in der Metropolregion Hamburg im Auftrag der Hamburger Sparkasse. Die mehrheitliche Zuversicht spiegelt sich auch in der Einschätzung der finanziellen Lage wider. Ein Drittel geht trotz der Corona-Unsicherheiten und anziehender Inflation davon aus, dass sich ihre finanzielle Situation im kommenden Jahr verbessern wird. Nur 14 % befürchten eine Verschlechterung. 56 % sehen hier keine größeren Veränderungen. "Gemeinsam werden wir uns auch gegen diese vierte Welle stemmen. Dazu kann jeder beitragen, in dem so viele wie möglich die Impfangebote wahrnehmen und Kontakte sinnvoll einschränken", sagt Dr. Harald Vogelsang, Vorstandssprecher der Haspa.

Größte Sorgen: Corona, Inflation und Naturkatastrophen
Auch wenn die Hamburger:innen weiterhin größtenteils optimistisch eingestellt sind, gibt es auch einen sorgenvollen Blick auf 2022. Zwei Drittel der Befragten bereitet die anhaltende Corona-Krise die größten Sorgen. Steigende Energie- und Lebenshaltungskosten bereiten gut der Hälfte (53 %) Kopfzerbrechen – noch vor dem Klimawandel und der Gefahr von Naturkatastrophen (40 %). Im November hat die Inflationsrate in Deutschland sogar die 5 Prozent-Marke überschritten – sie ist damit so hoch wie seit fast 30 Jahren nicht mehr. Das spüren die Bürger tagtäglich in ihrem Geldbeutel. "Wir gehen aufgrund der vorübergehenden Sondereffekte zwar nicht davon aus, dass Inflationsraten dieser Größenordnung von Dauer sein werden. Aus unserer Sicht wird sich die Inflation wieder unterhalb von 4 % einpendeln aber auf einem höheren Niveau als vor der Pandemie. Denn die Preise ziehen auf breiter Front stärker an", sagt Vogelsang.

Sparziele: Notgroschen, Urlaub, Altersvorsorge
Nach dem Zurücklegen eines Notgroschens für unerwartete Ausgaben (30 %) sparen die Hamburger:innen vor allem auf den nächsten Urlaub (25 %) und legen Geld für die Altersvorsorge zurück (14 %), mit der man laut Vogelsang gar nicht früh genug anfangen könne. So ist der Anteil derer, die in erster Linie Geld für die Altersvorsorge zurücklegen oder auf ein Eigenheim sparen, in der Altersgruppe der 25- bis 34-jährigen auch besonders hoch.
"Nur mit Aktien sind - neben der eigenen Immobilie - noch nachhaltige Wertzuwächse zu erzielen. Fondssparen ist eine sehr gute Möglichkeit auch mit geringen Beträgen breit gestreut in den Aktienmarkt einzusteigen", erläutert Vogelsang. "Und dabei tun viele Hamburger:innen zugleich auch noch etwas für Nachhaltigkeit und Klimaschutz. So fließt aktuell bereits jeder zweite Euro, den unsere Kund:innen in Wertpapiere investieren, in nachhaltige Anlageprodukte."

Vorsätze für 2022: Gesünder leben, mehr Sport treiben, abnehmen und reisen
Drei Viertel der Hamburger:innen machen sich Vorsätze für das neue Jahr. Dabei wollen 39 % mehr für ihre Gesundheit tun, insbesondere mehr Sport treiben (33 %) und so die im Homeoffice und Lockdown zugelegten Kilos wieder abtrainieren (27 %). Viele der Befragten wollen 2022 mehr verreisen (27 %), öfters ausgehen (23 %) und mehr Zeit mit dem Partner oder der Partnerin verbringen (18 %). 14  % haben sich zum Ziel gesetzt, 2022 ihre Wohnsituation zu verbessern. 8 % wollen in den Aktienmarkt einsteigen. Bei der jungen Generation der 18- bis 24-jährigen sind es mit 19 % noch deutlich mehr.

Größte Freude: Familie & Freunde treffen und Reisen
Mit Blick auf das kommende Jahr freuen sich die Hamburger:innen am meisten darauf, die eigene Familie und Freunde zu treffen sowie zu verreisen. Mit 51 % bzw. 44 % sind das die beiden mit Abstand größten Wünsche für 2022. Aber auch Konzert-/Theater-Besuche (18 %), unbeschwert Shoppen (16 %) und feiern gehen (10 %) liegen hoch im Kurs. Und: 8 % bzw. 6 % wünschen sich nichts sehnlicher als den Wiederaufstieg des HSV bzw. des FC St. Pauli in die 1. Fußball-Bundesliga.

Wichtigste Zukunftsthemen der Stadt: Wohnungsbau, Verkehr, Klimaschutz & Bildung
Hamburg ist eine äußerst liebens- und lebenswerte Stadt. Das belegen diverse Studien und das sieht auch eine große Mehrheit der Hamburger:innen so. Fast drei Viertel (72%) der Befragten fühlen sich (sehr) wohl in der Hansestadt. Nur eine Minderheit von 28 % ist hier aktuell anderer Auffassung. Ein Grund dürfte im angespannten Wohnungsmarkt liegen. So geben 39 % der Hamburger:innen mehr als die Hälfte ihres Einkommens für die Miete aus. Daher verwundert es auch nicht, dass der Wohnungsbau von 52 % der Hamburger:innen als das wichtigste Zukunftsthema der Stadt angesehen wird und auch im Koalitionsvertrag eine gewichtige Rolle spielt. "Der Traum vom Wohneigentum sollte für deutlich mehr Hamburgerinnen und Hamburger realisierbar sein. Gerade für Familien braucht es dafür aber finanzielle Erleichterungen, z.B. über eine an die Einkommensverhältnisse angepasste Arbeitnehmersparzulage und Wohnungsbauprämie", sagt Vogelsang. "Ein Freibetrag bei der Grunderwerbsteuer für Ersterwerber von selbst genutzten Immobilien würde ebenfalls helfen, Baunebenkosten zu senken und Anreize zu setzen. Daher freut es mich, dass die Ampelkoalition dieses Thema auf die Agenda genommen hat."
Auf den weiteren Plätzen der wichtigsten Zukunftsthemen folgen aus Sicht der Befragten Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur (40%), den Klimaschutz (39 %) und Bildung (35 %) gefolgt von Digitalisierung (22 %) und der Schaffung neuer Arbeitsplätze (14 %). "Die Corona-Hilfsmaßnahmen haben dazu beigetragen, dass die Unternehmen bislang recht gut durch die Krisenzeit gekommen sind. Nun sollte gezielt in Wachstumsbereiche investiert werden.
Das gilt insbesondere für die Bildung, die Digitalisierung, den Gesundheitssektor sowie die Infrastruktur und den Klimaschutz. Dafür brauchen wir ausreichend Kreditmittel, aber auch eine Aufbruchsstimmung aus vollem Herzen. Wenn wir es richtig angehen, wird Hamburg auch in Zukunft eine attraktive, wirtschaftlich erfolgreiche Stadt sein. Die Haspa wird alles dafür tun, dass es so kommt und hat allein in 2021 Kreditmittel in Höhe von rund 7 Mrd. Euro bereitgestellt", so Vogelsang.

Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 505 Personen zwischen dem 23.11.2021 und dem 30.11.2021 aus der Metropolregion Hamburg teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die Bevölkerung in der Metropolregion Hamburg ab 18 Jahren.

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