Existenzgründung in Hamburg: so gelingt Ihr Start-up

Businessplan erstellen

Konkret, verständlich, überzeugend: so gelingt Ihr Businessplan

Ein guter Businessplan ist eine wichtige Entscheidungsgrundlage für Geldgeber und damit für die Finanzierung eines Gründungsvorhabens. Er muss bestimmte Inhalte auf den Punkt bringen und grundlegende Dinge berücksichtigen. Hier sagen wir Ihnen, wie Sie einen Businessplan erstellen, der überzeugt.

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Verständliche Präsentation

Wie sieht ein Businessplan aus, wie erstelle ich einen Businessplan? Feste Vorgaben gibt es nicht. Die folgenden, wesentliche Inhalte aber sind unabdingbar, soll Ihr Plan Geldgeber überzeugen und Ihrem Geschäft zum Erfolg verhelfen. Unabhängig davon gilt grundsätzlich für alles, was Sie schreiben: Sie müssen Ihr Geschäftsmodell verständlich präsentieren. Verständlich, das heißt: mit einer klaren Gliederung, kurz und konkret, in einfachen Worten. Sie überzeugen unsere Start-up-Berater nicht mit

Fachausdrücken, sondern indem Sie in aller Kürze deutlich machen, was Sie vorhaben und warum Ihre Idee erfolgreich sein wird. Es gilt, die Erfolgsaussichten, das Neue, Besondere Ihres Vorhabens zu präsentieren und nicht, Ihr Wissen über Marketing, Branche oder Technik auszubreiten. Die folgenden Punkte helfen Ihnen dabei, alle wesentlichen Dinge zu erläutern und Ihren Businessplan klar zu strukturieren.

 

Wer seinen Businessplan erstellen lassen will oder Hilfe dabei braucht, kann sich an die Handelskammer, die Handwerkskammer oder die Beraterbörse der IHK wenden. Dennoch ist zu empfehlen, den Businessplan zumindest selbst vorzuformulieren – schließlich weiß keiner besser als Sie, was an Ihrer Geschäftsidee besonders wichtig ist. Die Haspa bietet Ihnen im übrigen eine kostenlose 30-Tage-Version der Software SmartBusinessPlan für die Erstellung des kompletten Businessplans inklusive Finanzplanung an. Sie enthält Kalkulationshilfen wie Umsatz, Kosten, Investitionen, Personal, Kredite sowie Businessplan-Muster verschiedener Branchen.

Konkretes Geschäftsmodell

Ein gebundenes Büchlein voller Statistiken und allgemeiner Erläuterungen zu Marketing und Branchenentwicklung sagt nichts über IHR Geschäft aus. Ein PDF, in dem Sie prägnant und verständlich auf den Punkt bringen, was Sie vorhaben und warum Ihre Idee erfolgreich sein wird, schon. Was Ihr Vorhaben erfolgreich machen wird, zählt: Das kann bei einem Restaurant der Standort sein, bei einem Händler Logistik oder Lieferanten, bei innovativen Produkten das Marktpotenzial.

Erklären Sie also nicht, was Marketing ist (das wissen unsere Experten bereits), sondern wie Marketing Ihren Onlineshop zum Laufen bringt. Was bieten Sie an und wer hat etwas davon? Was ist Ihr Alleinstellungsmerkmal? Geht es nicht gerade um eine innovative Technologie oder eine komplexe Dienstleistung, sollten Sie sich kurz fassen. Konzentrieren Sie sich auf Relevantes und stellen Sie es so dar, dass ein Laie es versteht. Oft hilft es für die Verständlichkeit, den Businessplan von jemandem gegenlesen zu lassen, der sich nicht damit auskennt.

Klare Zielgruppe

Ob Ihr Vorhaben Erfolgschancen hat, hängt davon ab, wie gut Sie Ihre Kunden und deren Bedürfnisse kennen. Zeigen Sie das. Schildern Sie Ihre Zielgruppe möglichst genau und stellen Sie Ihre Geschäftsidee aus der Kundensicht dar: Was können Sie Kunden bieten und zu welchem Preis? Sparen sie mit Ihrem Unternehmen Geld oder Zeit? Bieten Sie außergewöhnliche Unterhaltung? Dadurch können unsere Start-up-Berater mit ihrer langjährigen Beratungserfahrung Ihre Erfolgschancen gut einschätzen

Analyse des Wettbewerbs

Oft wartet die Branche nicht auf Ihre Existenzgründung. Im Businessplan ist es umso wichtiger, dass Sie die Entwicklung Ihres Geschäfts im Vergleich zu Mitbewerbern realistisch einschätzen. Hierzu gehört auch die Branchenlage am besten mit Quellen belegen zu können sowie die Auswirkungen der eigenen Stärken und Schwächen im Wettbewerb nachvollziehbar zu begründen. Unsere Start-up-Berater kennen den Wettbewerb vor Ort gut. Überzeugen Sie, indem Sie darlegen, warum Ihr Geschäft sich in dem vorhandenen Umfeld gut entwickeln wird.

Individuelles Marketing

Marketing ist mehr als Werbung. Wenn Sie Ihren Businessplan erstellen, sollten Sie konkret aufzeigen, wie Sie Ihrem Produkt, Ihrer Dienstleistung, Ihrem Angebot zum Erfolg verhelfen. Ab wann wird Ihr Geschäft profitabel sein? Welchen Preis müssen Sie verlangen und wie setzt sich dieser zusammen? Welche Vertriebswege wollen Sie nutzen und warum? Gibt es Partner? Mit welchen Maßnahmen erreichen Sie Ihre Kunden? Haben Sie bereits Entwürfe für Logos oder Plakate und wie sieht Ihre Budgetplanung aus? Unsere Start-up-Berater interessieren sich für Ihre ganz konkreten Pläne.

Gründer, Mitarbeiter, Rechtsform

Nicht nur Ihr Modell, Ihre Pläne müssen überzeugen, sondern auch Sie selbst. Darum gehört neben dem Lebenslauf und der Selbstauskunft eine kurze Darstellung der eigenen Person in den Businessplan. Branchenkenntnisse, Kontakte, Know-how, Qualifikationen sind hier von Interesse. Kaufmännische Erfahrung sowie Erfahrung in der Führung von Mitarbeitern sollten Sie darlegen, wenn diese für Ihr Geschäft nötig sind. Wie sieht es mit betriebswirtschaftlichen Kenntnissen aus? Bei mehreren Gründern sollte klar hervorgehen, wer welche Aufgaben wahrnimmt und über welche Qualifikationen verfügt. Planen Sie mit Mitarbeitern, sollten Sie aufzeigen, wie Ihr konkreter Bedarf in den ersten Jahren aussieht. Auch die Rechtsform Ihres Unternehmens gehört in dieses Kapitel: Wer trägt welche Verantwortung, wer haftet und wie ist die Haftung beschränkt?

Überzeugende Zahlen

Planzahlen sind das A und O Ihres Businessplans. Erstellen Sie diese besonders sorgfältig und spielen Sie dabei Szenarien durch, wie sich Chancen und Risiken auf Ihr Geschäft auswirken könnten. Damit Ihre Zahlen nachvollziehbar sind ist es unabdingbar, dass Sie die Grundlagen Ihrer Annahmen ebenfalls darlegen. Unsere Start-up-Berater benötigen Ihren Kapitalbedarfsplan, Ihre Liquiditätsplanung sowie Ihre Rentabilitätsvorschau.

Ihr Kapitalbedarfsplan muss erklären, wie viel Geld Sie in den ersten sechs Monaten wofür einplanen: von Raummieten über Betriebsmittel, Vertrieb, Personal bis Wareneinkauf. Auch finanzielle Rücklagen und Ihr großzügig geschätzter Lebensunterhalt (einschließlich ungeplanter Fälle wie Krankheiten, Reparaturen) gehören hierhin. Ebenso die eigenen finanziellen Mittel, die Sie einbringen.

Ihre Liquiditätsplanung soll die „voraussichtlichen Kontoauszüge” der ersten 24 Monate abbilden. Dazu gehören erwartete Einnahmen wie Ausgaben. Bedenken Sie auch, dass Kunden ihre Rechnungen möglicherweise verspätet bezahlen und schildern Sie, wie Sie das auffangen wollen. Diese Zahlen helfen unseren Start-up-Beratern, Ihren Finanzierungsbedarf in der Anlaufphase einzuschätzen.

Schließlich schätzen Sie in einer Rentabilitätsvorschau, wie sich Umsatz und Kosten Ihres Geschäfts über die ersten drei Jahre entwickeln. Aus der Gegenüberstellung können unsere Start-up-Berater erkennen, wie rentabel Ihr Vorhaben voraussichtlich sein wird, d. h. wie Ihr Umsatz die Betriebskosten deckt und zudem einen angemessenen Gewinn einbringt. Wie Sie Ihre Kreditraten bezahlen wollen und was am Ende für Sie selbst übrig bleibt, sollten wir hieraus nachvollziehen können.

Verständliche Präsentation

Haben Sie Ihren Businessplan erstellt, bringen Sie das Wesentliche noch einmal auf den Punkt. Auf maximal einer DIN A4-Seite fassen Sie all das zusammen, was für den Erfolg Ihres Geschäftsmodells wichtig ist: die Gründer, die Idee, das Alleinstellungsmerkmal, Marketing und Wettbewerb, Rechtsform, Kapitalbedarf und wann Sie Ihr Vorhaben in die Tat umsetzen wollen. Die Zusammenfassung schreiben Sie am besten am Ende, weil Sie nun alle wichtigen Punkte beisammen haben. Im Businessplan, den Sie an uns schicken, gehört sie dann jedoch ganz an den Anfang. So können wir gleich auf den ersten Blick erfassen, was Ihr Geschäftsmodell zu einem förderungswürdigen Start-up macht.