Existenzgründung in Hamburg: so gelingt Ihr Start-up

GmbH gründen

Vor- und Nachteile, Formalitäten und Finanzen: so gründen Sie richtig.

Wer eine Gesellschaft als Rechtsform wählt, wird sich darüber Gedanken machen, welche Form die richtige ist. Welche Vor- und Nachteile die Gründung einer GmbH hat, welche Formalitäten es zu beachten gilt und an welche finanziellen Belastungen Sie denken müssen, erfahren Sie hier.

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Wirtschaftlich sinnvoll?

Die Beschränkung der Haftung ist für viele Gründer die Hauptmotivation bei Gründung einer GmbH. Banken und Investoren, so auch die Haspa, verlangen bei Kreditvergaben jedoch grundsätzlich die persönliche Haftung der Gesellschafter. Dennoch hat eine GmbH Vorteile, weshalb diese Rechtsform auch aus anderen Gründen wirtschaftlich sinnvoll sein kann.

  • Besteuerung: die Körperschaftssteuer ist in der Regel günstiger als die Einkommenssteuer bei Personengesellschaften
  • Die Rechtsform ist anerkannt bei Banken, Investoren, Lieferanten und Kunden
  • Personalkosten wie das Gehalt des Geschäftsführers sind als Betriebsausgabe abziehbar

Vorteile

Eine GmbH gründen kann jeder, der die unten folgenden Voraussetzungen erfüllt. So kann auch ein Einzelner als sogenannte Ein-Mann-GmbH Kaufmann mit eigener Rechtspersönlichkeit werden – und weitere GmbH-Vorteile nutzen: betriebliche Altersvorsorge für die Geschäftsführer und vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten im Gesellschaftervertrag, zum Beispiel. Eine GmbH ist zudem grundsätzlich für viele Branchen geeignet.

Nachteile

Gleichwohl gilt es folgendes zu beachten, bevor Sie eine GmbH gründen: Kosten, d. h. die Gründungskosten der GmbH fallen in nicht unerheblicher Höhe an. Das Mindestkapital zur GmbH-Gründung von 25.000 Euro muss vor der Gründung zur Hälfte eingezahlt werden – sozusagen als Startkapital der GmbH. Hinzu kommen Notarkosten und Gebühren für das Registergericht bei der unabdingbaren Eintragung in das Handelsregister. Auch weitere Investitionen, laufende Kosten (Telekommunikation, Businesspläne<LINK zum Businnessplan-FAQ> etc.) und Marketingkosten sollten Gründer nicht außer Acht lassen. Neben den Formalitäten, die vor allem das Handelsregister betreffen macht das GmbH-Gesetz strenge Vorschriften zu Buchführung, Bilanzen und Veröffentlichung derselben.

So kommen Sie zur eigenen GmbH

Auf die Frage “Wie gründe ich eine GmbH?” ist die Antwort zumindest formal recht klar. Denn die GmbH-Gründung erfordert regelmäßig die gleichen Schritte, die wir hier kurz skizzieren möchten.

  • Aufsetzen des Gesellschaftsvertrags und Bestellung der Geschäftsführer, ggf. Anlegen der Gesellschafterliste 
  • Einzahlung des Stammkapitals und notarielle Beurkundung der Gründung
  • Eröffnung des Geschäftskontos, Eintrag ins Handelsregister, steuerliche Erfassung

Handelsregister- eintrag

Erst der Eintrag ins Handelsregister macht aus Ihrem Gründungsvorhaben rechtlich eine GmbH. Dieser wiederum setzt ein Stammkapital von mindestens 25.000 Euro voraus, von dem die Hälfte eingezahlt werden muss, ferner die notarielle Beurkundung des Gesellschaftsvertrages. Da der Eintrag ins Handelsregister öffentlich ist, ist hier Vorsicht geboten: Möglicherweise bekommen Sie nach dem Eintrag Dokumente mit Rechnungsanmutung für weitere Eintragungen in obstruse Verzeichnisse – dabei handelt es sich um Trickbetrüger. Sprechen Sie in diesem Fall mit Ihrem Anwalt oder vernichten Sie die “Rechnungen”. Verpflichtend für Ihre GmbH ist nur die Veröffentlichung des Jahresabschlusses im Bundesanzeiger.Erst der Eintrag ins Handelsregister macht aus Ihrem Gründungsvorhaben rechtlich eine GmbH. Dieser wiederum setzt ein Stammkapital von mindestens 25.000 Euro voraus, von dem die Hälfte eingezahlt werden muss, ferner die notarielle Beurkundung des Gesellschaftsvertrages. Da der Eintrag ins Handelsregister öffentlich ist, ist hier Vorsicht geboten: Möglicherweise bekommen Sie nach dem Eintrag Dokumente mit Rechnungsanmutung für weitere Eintragungen in obstruse Verzeichnisse – dabei handelt es sich um Trickbetrüger. Sprechen Sie in diesem Fall mit Ihrem Anwalt oder vernichten Sie die “Rechnungen”. Verpflichtend für Ihre GmbH ist nur die Veröffentlichung des Jahresabschlusses im Bundesanzeiger.

Steuerliche Pflichten

Wenn Sie eine GmbH gründen, sollten Sie sich unbedingt über die steuerlichen Aspekte informieren. Schnell werden hier Fehler gemacht oder Vergünstigungen nicht mitgenommen. Bei der Buchführung sind die jeweiligen Steuern (Umsatzsteuer, Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer etc.) klar zu trennen. Gerade Fehler in der Anfangsphase einer Gründung machen sich eventuell erst Jahre später bei einer Betriebsprüfung bemerkbar. Dann bringen sie womöglich umso größere Probleme mit sich. Auch gilt es zu beachten, dass das Gehalt des Geschäftsführers lohnsteuerpflichtig ist und damit die Liquidität des Unternehmens schmälert. Genauso können zu niedrige Steuervorauszahlungen im Nachhinein die Liquidität eines Unternehmens gefährden. Eine rechtzeitige Auseinandersetzung mit steuerlichen Fragen, auch mit professioneller Hilfe, ist daher unumgänglich, will man später kein böses Wunder erleben.

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