AnlageTrends

5 aktuelle Anlagetrends

Neue Investitionsmöglichkeiten und ihre Chancen und Risiken.

An den Kapitalmärkten herrscht Zinsflaute. Wie also am besten sein Geld anlegen? Vielleicht ja mit einem der aktuellen Anlagetrends: Wir stellen 5 von ihnen vor und geben Einblick in ihre Potenziale und Gefahren.

1. Kryptowährungen

Kryptowährung

Heute gibt es weit über tausend verschiedene Kryptowährungen. Sie alle gehen auf die Entwicklung von Bitcoin im Jahr 2009 zurück. Ein mutmaßlich japanischer Entwickler hatte einst die Idee für eine digitale, dezentrale Währung. Für ihre Sicherheit sollte eine besondere Technologie sorgen: die Blockchain. Dabei handelt es sich um eine extrem lange Informationskette, die stetig um neue Protokoll-Blöcke erweitert wird. Jeder hinzugefügte Block enthält dabei unmanipulierbare Informationen, zum Beispiel eine eindeutige Zuordnung zum vorangegangenen Block, einen Zeitstempel sowie alle Transaktionsdaten.

Einfach und günstig bezahlen

Heute sind Bitcoin, Ethereum, Ripple, Dash und Co. auch der breiten Masse bekannt, was insbesondere Bitcoin zu einem kometenhaften Aufstieg verhalf. Denn die Vorteile digitaler Währungen liegen auf der Hand: Neben der zuverlässigen Überprüfbarkeit aller Transaktionen sind diese jederzeit und von jedem Internetanschluss ausführbar, bei niedrigen Kosten – benötigt wird dafür lediglich der persönliche digitale Schlüssel für die eigene Wallet, die digitale Brieftasche.

Eine Geldanlage ist hochspekulativ

Doch es gibt auch Nachteile. So sind Kryptowährungen nach wie vor sehr komplex und damit nicht besonders transparent. Nur einige Entwickler verstehen die Vorgänge bis ins Detail. Da Kryptowährungen von Privatpersonen oder Unternehmen entwickelt wurden, fehlt ihnen zudem der Schutz des Staates – in einer Krise ist eine staatliche Stütze nicht möglich. Auch bestehen Bitcoins und Co. allein aus Bits und Bytes, sie besitzen also keinen physischen Wert. All diese Tatsachen führen zu einer sehr hohen Volatilität am Markt. Tagesentwicklungen des Kurses von 30 Prozent plus oder minus sind keine Seltenheit. Damit bleiben Kryptowährungen eine äußerst spekulative Anlageform.

2. Robo-Advisors

Vermoegen anlegen

Der Begriff „Robo-Advisor“ bezeichnet Start-ups der Finanzwelt und ihre Websites, Programme oder Apps, die das Ziel haben, bestimmte Abläufe wie Transaktionen oder Geldanlagen zu digitalisieren und auch zu automatisieren. Ihre Entscheidungen treffen sie durch ausgeklügelte Algorithmen. Für den Endverbraucher stehen dabei übersichtliche, intuitive, schnell verständliche Investment-Tools zur Verfügung.

Geringe Kosten, hohe Sicherheit

Die erforderliche Investitionssumme ist bei Robo-Advisors oft wesentlich geringer als bei einer klassischen Vermögensverwaltung, zudem sind die laufenden Kosten durch niedrige Gebührensätze recht gering. Robo-Advisors setzen außerdem auf ETFs. Da diese Indizes abbilden, investiert der Nutzer automatisch in hunderte Einzeltitel – dadurch ist eine sehr hohe Diversifikation sichergestellt.

Die Möglichkeiten bleiben begrenzt

Der Fokus auf ETFs birgt wiederum den Nachteil, dass weitere Anlageformen meist außen vor bleiben, z. B. Rohstoffe oder Immobilienfonds. Auch die Chance, den Markt zu „outperformen“, ihn also durch eigene Entscheidungen zu schlagen und dadurch mehr Rendite zu erzielen, ist nicht möglich. Und auch eine Zusammensetzung nach eigenen Anforderungen – z. B. nach ethischen Aspekten wie Nachhaltigkeit – ist selten möglich.

Es fehlt das menschliche Verständnis

Ein entscheidender Faktor fehlt den Robo-Advisors: Empathie. Ein menschlicher Berater kennt Ihre Lebenssituation, versteht Ihre individuellen Wünsche und Ziele und erkennt den Gesamtzusammenhang Ihrer Geldanlage. Damit garantiert er Ihnen eine flexible und persönliche Beratung.

3. Asiatische Emerging Markets

Anlageberatung

Alibaba, WeChat, BYD und Co – an Unternehmen wie diesen kann man dem schlafenden Riesen China beim Erwachen zusehen. Durch die konjunkturfördernde Politik im Land der aufgehenden Sonne und anderer Länder des asiatischen Raumes boomen die dortigen Aktienmärkte. Und bieten für Europäer längst nicht mehr Investitionen auf unbekanntem Terrain. Doch nicht jede Aktie in solchen Emerging Markets – also den aufstrebenden Märkten in Schwellenländern – bietet sich für eine Geldanlage an. Während die großen Player Traumrendite abwerfen, sind weniger bekannte Unternehmen oft einer hohen Volatilität ausgesetzt. Auch Ausfallrisiken und ungünstige Währungskursschwankungen gilt es einzukalkulieren.

4. Nachhaltigkeitsfonds

Nachhaltigkeitsfonds

Nicht zuletzt durch ein gesteigertes Bewusstsein für die Umwelt sowie ethische Aspekte hat sich die Nachfrage nach nachhaltig produzierten Lebensmitteln, Kleidungsstücken oder Fortbewegungsmöglichkeiten in den letzten Jahren deutlich erhöht. Dieser Trend zu mehr Nachhaltigkeit ist nun auch an den Börsen angekommen. So gibt es inzwischen Fonds, die ausschließlich in nachhaltig wirtschaftende Unternehmen investieren. Auch Ethikfonds, die bestimmte Anlagebereiche wie Atomkraft oder die Rüstungsindustrie ausschließen, werden gehandelt. Im Vergleich zu konventionellen Fonds mag das zwar ein wenig die Renditechancen schmälern, einigen Investoren aber gleichzeitig eine Investition erleichtern.

5. ETFs

Festgeldanlage

Schon seit vielen Jahren fester Bestandteil am Finanzmarkt und noch immer von ungebrochenem Interesse bei den Anlegern: die Exchange-Traded Funds. Das sind passiv verwaltete Fonds, die einen bestimmten Index abbilden – etwa den DAX. Ihre große Beliebtheit hat gleich mehrere Gründe:

Zuerst einmal sind da die niedrigen Kosten für den Erwerb und das Halten von ETFs zu nennen – am Beispiel der größten Anlagemärkte machen sie jährlich gerade einmal 0,2 Prozent der Investitionen aus. Des Weiteren weiß der Anleger genau, wie sich die Investition zusammensetzt, zumal ETFs in jene Wertpapiere investieren, die im jeweiligen Index gehalten werden. Das sind oft etliche Einzeltitel, weshalb das Anlagerisiko auf breiten Schultern verteilt wird. Ein Beispiel: Der Index MSCI World bildet die Aktienentwicklung von über 1.600 Unternehmen aus 23 Nationen weltweit ab. Noch ein Vorteil: Der Handel mit ETFs läuft spielend ab. Man benötigt lediglich ein Wertpapierdepot bei der Bank.

Trends sind gut, Erfahrung ist besser

Unvorhersehbare Ereignisse können jeden treffen

Neue Trends sind immer aufregend. Die Kehrseite: Es fehlen oft Erfahrungswerte. Umso hilfreicher kann es dann sein, jemanden an der Hand zu haben, der viele Trends kommen und gehen gesehen hat und genau weiß, wo die Chancen und Risiken liegen. Nicht nur bei Anlagetrends, sondern zu allen Investment- und Vorsorgethemen sind die Experten des Haspa Private Banking die idealen Ansprechpartner – transparent, menschlich, erfahren.

Als Kunde nutzen Sie die vollen Private Banking-Leistungen der Haspa ab einem Jahresnettoeinkommen von 200.000 Euro – auch ohne weiteres Anlagevermögen.

Vereinbaren Sie Ihren Termin

Wir möchten Sie einladen, mit unseren Experten über Ihre Möglichkeiten der Risikoabsicherung zu sprechen. Hier sehen Sie, was Sie beim unverbindlichen Erstgespräch erwartet:

 

  •  Analyse: Wir sprechen über Ihre finanzielle Situation und Ihre bisherigen Investitionen.
  • Zielsetzung: Sie geben uns Einblick in Ihre Ziele – oder definieren gemeinsam mit uns eine Zielsetzung.
  • Rundum-Beratung: Mithilfe Ihrer Angaben und Wünsche veranlassen wir ein ganzheitliches Konzept, von Aktien über Immobilien bis hin zur Altersvorsorge.
  • Lösungen nach Maß: Alle angebotenen Lösungen sind speziell auf Sie zugeschnitten und damit immer individuell.
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