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Herbstprognose 2017

Der Euro überrascht als Überflieger.

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Die internationalen Aktienmärkte setzen ihren Rekordkurs weiter fort. Der DAX verzeichnete Rekordhöhen. Wie Anleger auf den Kapitalmärkten agieren sollen und wie die Haspa die Marktlage sowie weitere Entwicklungen einschätzt, lesen Sie in der folgenden Herbstprognose unserer Kapitalmarktexperten.

Zinswende:

Es ist sicherlich nicht zu gewagt zu sagen, dass die Zinswende eigentlich schon zurück liegt. Es ist natürlich ein Stück weit anders als in früheren Dekaden. Wir gehen davon aus, dass diese Epoche der Zinswende, dieses Umbruchs, sehr sehr lange andauern wird, während die Amerikaner mittlerweile schon restriktiver geworden sind. D.h. wir werden dort einige Zinserhöhungen im nächsten Jahr sehen, während sich das bei der EZB noch über einen längeren Zeitraum hinziehen und es wird dauern, bis der Anleger wieder das an Zinsen bekommt, was er auch für Zinsen hält.

Aktien:

Wir haben jetzt mehrere Jahre des Aktionärs hinter uns, wir glauben auch, dass die Grundgesamtheit der Bewertungsfaktoren nach wie vor positiv sein wird. Wir haben eine brummende Konjunktur, wir haben steigende Unternehmensgewinne, so dass sie sicherlich in diesem Jahr dazu führen, das wir die bisherigen Jahreshöchstkurse, die liegen bei knapp 13.000 Punkten im Dax, auch wieder erreichen können. Möglicherweise gehen wir auch kurz darüber, aber insgesamt müssen wir uns fürs nächste Jahr schon darauf einstellen, das die Zuwachsraten tendenziell eher geringer werden.

Festverzinsliche Wertpapiere:

Schwierig wird es nach wie vor bei festverzinslichen Wertpapieren. Da gibt es zwei Dinge die wir näher in Augenschein nehmen. Auf der einen Seite sind es die Fremdwährungen, dort bestehen natürlich Risiken im Bereich der Währung, aber man bekommt auch tatsächlich noch Zinssätze. Und darüber hinaus sind es strukturierte Anleihen, mit denen man diese niedrige Zinsphase ein Stück weit umschiffen kann.

Herbstprognose 2017.

Haspa Chef-Volkswirt Jochen Intelmann gibt Einblicke in die Herbstprognose 2017.

Euro:

Der Euro war in der Tat die große Überraschung im bisherigen Jahresverlauf. Man kann von einem regelrechten Höhenflug sprechen. Er hat davon profitiert das wir sehr gute Daten aus Europa hatten – sowohl wirtschaftlicher als auch politischer Art – man schaue auf Macron - und gleichzeitig kann aus den USA eine Enttäuschung nach der anderen. Alles was Trump versprochen hat, kam nicht auf den Weg. Und Trump selber ist wohl die größte Enttäuschung

Konjunktur:

Konjunkturell war Deutschland auf der Überholspur in der ersten Jahreshälfte. Das werden wir nicht ganz halten können, wir werden in der zweiten Hälfte verhaltener wachsen. Aber der Aufschwung ist nicht in Gefahr, denn im nächsten Jahr sollten wir eine Wachstumsrate zwischen 1,5 und 2 % in Deutschland sehen.In den USA ist es gelungen, wieder auf den Wachstumspfad zu kommen – trotz Trump, nur war die Wachstumsrate etwas verhaltener.

Inflation:

Die Inflationsraten waren in Deutschland noch nie ein Problem und werden auch in den nächsten Jahren kein Problem sein. Und aus EZB Sicht ist die Lage perfekt, denn mit Inflationsraten zwischen 1,5 % und 2 % befinden wir uns in der Komfortzone.

Notenbanken:

Die EZB kann anfangen zu bremsen mit dem Hinweis „Ziel in Sicht“. Sie kann aber auch noch ein bisschen Gas geben nach dem Motto „Wir sind noch nicht ganz am Ziel“. Das ist aus EZB Sicht eine ideale Konstellation. Die Unterstützung der Notenbanken werden im weiteren Jahresverlauf  weniger, sowohl von der EZB aus auch in den USA.

Fazit:

Die Wachstumsraten sind positiv und auch die Unternehmensgewinne dürften weiter steigen.  Alles in allem bleiben die Rahmendaten positiv. 

Eine ausführliche Prognose als PDF-Download finden Sie hier 

Notenbanken und Aktienmärkte

Haspa Chef-Investment-Stratege Bernd Schimmer erläutert die weitere Entwicklung.

Herbstprognose 2017.

Haspa Chef-Volkswirt Jochen Intelmann gibt Einblicke in die Herbstprognose 2017.