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Was tun im Zinstief?

Sparer haben es schwer in Zeiten niedriger Zinsen.

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In Zeiten niedriger Zinsen müssen sich Sparer bis auf Weiteres auf ein Leben fast ohne Zins einstellen. Es gilt mit Hilfe der Profis die seltenen, aber doch existierenden Zinsoasen zu finden. An Aktienfonds kommt man aktuell schwer vorbei, die Anlagemöglichkeiten sind vielfältig.

Sparen im Privaten ist wichtiger denn je

Die Analysten der Hamburger Sparkasse sind überzeugt: 2016 wird erneut ein Anlagejahr im Zeichen der Geldpolitik. Sparer müssen sich bis auf Weiteres auf ein Leben fast ohne Zins einstellen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat im Dezember den ohnehin schon negativen Einlagenzins für Banken auf minus 0,30 Prozent gesenkt. Das Signal, das sie damit an Anleger, aber auch an Unternehmen sendet: Das Vorhalten von Liquidität oder das Bilden von Sicherheitspolstern ist unerwünscht und wird deshalb mit einem Strafzins belegt. „Lebe heute und denk nicht an morgen“, scheint das Motto dieser Geldpolitik zu sein. Konsum wird als wertiger angesehen als die Altersvorsorge oder das Sparen für die Ausbildung der Kinder. Dabei ist Sparen im Privaten wichtiger denn je, weil die staatlichen Sozialsysteme der westlichen Industriestaaten unter der zunehmenden Überalterung der Bevölkerung ächzen.

Die Oasen in der Zinswüste finden

Anleger stehen vor großen Herausforderungen, denn die weltweiten wirtschaftlichen und geldpolitischen Abhängigkeiten sind noch komplexer geworden. Eine echte Reduzierung des Schuldenstandes der Staaten ist nicht zu sehen, die politischen Gefahren im Nahen Osten, Afrika und Europa haben zugenommen. Risikoarme Anleihen bieten häufig keine Zinsen mehr. Um die „Oasen in der Zinswüste“ zu finden, muss mehr denn je ausgewählt und gehandelt werden – mit Hilfe von Profis. Denn die Anlagemöglichkeiten sind vielfältig und oft ist rasches Handeln gefragt. Nur ein aktives Vermögensmanagement und eine effektive Risikostreuung ermöglichen auf absehbare Zeit noch Renditen.

Regelmäßig in Aktien sparen

Wer auf regelmäßige Einnahmen bei der Vermögensanlage angewiesen ist, kommt an Aktien kaum vorbei. Denn diese bieten weiterhin eine gute Chance auf stabile Erträge. Ein sehr einfaches Instrument, mit dem sich Kursschwankungen nicht nur umgehen, sondern gezielt nutzen lassen, ist das monatliche Sparen über Aktienfonds. Hier wird das Geld von professionellen Portfolio-Managern verwaltet, die ständig den Markt beobachten und konsequent handeln.

Ein ausgewogenes Aktienportfolio ist wichtig

Sichere Anleihen bringen auf absehbare Zeit kaum Zinsen, haben aber die wichtige Funktion, Stabilität in ein Portfolio zu bringen, da die Schwankungen deutlich geringer als bei Aktien und Rohstoffen sind. Unsere Analysten empfehlen auch, sogenannte Ergänzungsanlagen ins Auge zu fassen. Das sind Anlageinstrumente, die weder einen reinen Aktien- noch einen reinen Anleihecharakter haben. Zu einem ausgewogenen Portfolio gehören auch Anlageformen, die langfristig Geld binden, wie Immobilien. Angesichts des Zinsumfeldes sind hier noch attraktive Renditen möglich.

Kapitalmarktausblick 2016

Bernd Schimmer: Chef-Investment-Stratege bei der Haspa zum Thema EZB-Leitzins