Beim Hausbau sparen

Beim Hausbau sparen

So sparen Sie 100.000 Euro

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Der Traum vom eigenen Haus sollte nicht an den Kosten scheitern. Bauherren können durch geschicktes Kalkulieren und eigene Leistungen die Ausgaben senken, ohne dabei an der falschen Stelle zu sparen.

Traumhaus, bezahlbar ...

Schon lange vor Baubeginn haben viele Bauherren klare Vorstellungen davon, wie das Traumhaus später aussehen und welche Inneneinrichtung es haben soll. Doch so entpuppt sich die Wunschimmobilie oft als zu teuer und nicht realisierbar. Wer sein Wunschhaus nicht aufgeben möchte, muss billiger bauen.

Dabei lohnt es sich aber nicht, einfach den günstigsten Anbieter zu wählen. „Gerade bei Fertighäusern können versteckte Kosten lauern“, weiß der Bausachverständige Andreas Thomsen. „Oft gibt es von den Dienstleistern das fertige Haus, aber es fehlen der Innenausbau, die Anschlüsse und manchmal auch das Fundament.“ Bauherren sollten die Verträge immer genau prüfen, so Thomsen.

Es gibt auch einen anderen Weg, billiger zu bauen. An folgenden Stellschrauben können Bauherren drehen, ohne dabei auf Qualität zu verzichten.

Wohnfläche

Es ist eine sehr einfache Rechnung: Je größer das Haus, also je mehr Kubikmeter umbauten Raumes es gibt, desto teurer wird das Unterfangen. Bei dieser Rechnung spielt es keine Rolle, ob Massiv-, Fertig-, Passiv- oder Holzhaus geplant ist. Die Kosten fangen bei 1.200 bis 2.000 Euro pro Quadratmeter an.

Soll die Wunschimmobilie also 250 Quadratmeter Wohnfläche haben, kostet der Bau entsprechend. Wenn der Preis zu hoch ist, können Bauherren leicht die Grundfläche des Hauses reduzieren und bei der Raumaufteilung umplanen. Vielleicht kann das Wohnzimmer mit einer offenen Wohnküche kombiniert und so ein paar Quadratmeter eingespart werden. Wird die Wohnfläche durch geschicktes Rechnen um rund 50 Quadratmeter verringert, sparen Bauherren schnell mehrere Zehntausend Euro.

Keller

Wer auf den Keller verzichtet, kann den Gegenwert eines Mittelklassewagens einsparen. Für die Haustechnik wie Wärmepumpe oder Gasheizung reicht ein kleiner Raum. Die Mehrkosten für einen Keller beginnen meist bei 20.000 Euro.

Bei größeren Grundflächen oder einem hohen Grundwasserspiegel, der zum Schutz des Kellers besondere Baumaßnahmen erfordert, steigen die Kosten für den Keller rasch auf 40.000 Euro und mehr.

Eigenleistung

Viel Potenzial für Einsparungen bieten Eigenleistungen. Beispielsweise kostet ein Maler rund 200 Euro am Tag. In dieser Zeit streicht er ein Zimmer. Bauherren können, wenn sie diese Malerarbeiten selber erledigen, schnell die Kosten um einen vierstelligen Betrag reduzieren. Jedoch sollte dabei bedacht werden: Wer handwerklich gänzlich unbegabt ist, für den kommt dieses Sparpotenzial nicht infrage.