Markus Buschka

„Ich helfe gern beim Helfen und halte Ideen am Leben“

Markus Buschka

Er hat Spaß an seiner Arbeit – und das ist auch zu spüren. "Es ist eine tolle Aufgabe, mit Menschen zu tun zu haben, die der Gesellschaft etwas zurückgeben wollen", sagt Marcus Buschka, Mitarbeiter der Hamburger Sparkasse und Vorstand der . "Ich unterstütze Menschen dabei, nachhaltig Gutes zu tun. Denn ich mache den Stiftern das Helfen leicht, indem ich ihnen Verwaltungstätigkeiten abnehme und sie entlaste." Wer der Nachwelt etwas Bleibendes hinterlassen möchte, kann eine Stiftung gründen. Dies empfiehlt sich besonders, wenn keine Erben da sind. "Dafür bedarf es einer strukturierten Planung und einer Menge Know-how", betont Buschka.

Die Haspa verfüge über Expertenteams, die sowohl selbstständige Stiftungen als auch Treuhandstiftungen betreuen. Die Spezialisten haben einen Überblick über die Stiftungslandschaft und bieten einen Rundum-Service an.

Einer von ihnen ist Buschka. Er ist über Umwege zu seinem Traumjob gekommen. Nach der Lehre zum Bankkaufmann machte er eine Ausbildung zum Diplom-Finanzwirt. 2002 wechselte der Betriebsprüfer zur Haspa, wo er als Experte zum Beispiel aus Kundensicht Kapitalanlagen steuerlich beurteilte. Da er sich auch in der Erbschaftsteuer sehr gut auskannte, wurde er hinzugezogen, als es 2004 um die Gründung der Haspa Hamburg Stiftung ging.

Sie bildet inzwischen das Dach für mehr als 220 Treuhandstiftungen und Stiftungsfonds. Seit 2007 ist er für die Stiftung tätig – zunächst als Geschäftsführer, seit dem vergangenen Jahr als Vorstand. "Schon ab 25.000 Euro kann bei uns ein Stiftungsfonds errichtet werden. Hier legt der Stifter den Namen und Zweck fest und muss sich weiter um nichts kümmern", sagt Buschka. Ähnlich sei es mit einer Treuhandstiftung mit eigenem Vorstand (ab 100.000 Euro).

Was kompliziert klinge, sei einfach. "Denn wir helfen dem Stifter von der Idee über die Umsetzung bis zur laufenden Betreuung – und auch über den Tod hinaus", betont er. Es sind intensive Gespräche, durch die auch eine Vertrauensbasis geschaffen wird. "Dieser enge Kontakt mit den Menschen und auch der Besuch bei sozialen Projekten ist für mich eine schöne erfüllende Arbeit. Wo kann man als Finanz- und Steuerexperte schon so nah am Menschen arbeiten?", fragt er.

Der 44-Jährige denkt beruflich weit in die Zukunft, aber auch privat: "Nach dem Berufsleben will ich mich in einer gemeinnützigen Organisation engagieren, am besten für ältere Menschen, denn da wird noch zu wenig getan." Für Kinder und Jugendliche, Soziales und Bildung gibt es zahlreiche Stiftungen. Andere unterstützen Sport, Gesundheit, Kunst und Kultur, Umwelt- und Tierschutz, Forschung und Wissenschaft.

"Welcher Zweck unterstützt wird, legt der Stifter fest. Er ist hier frei in seiner Entscheidung", betont der Bergedorfer. Auch eine Zustiftung zu einer bestehenden Stiftung sei möglich.

Mehr über Stiftungen und Möglichkeiten, selbst Stifter zu werden, erfährt man im Internet unter www.haspa-hamburg-stiftung.de.

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