16. Hamburger Gründerpreis

Breeze Technologies, willy.tel und Eugen Block gewinnen.

Hamburg, 12. September 2017 - Der Hamburger Gründerpreis 2017 geht in diesem Jahr an das Technologie-Start-up Breeze Technologies, das Telekommunikationsunternehmen willy.tel und den Gastronomen Eugen Block.

Hamburger Gründerpreis 2017

Die Preisträger 2017 (v.l.): Bernd Thielk und Karin Thielk (willy.tel), Eugen Block, Sascha Kuntze und Robert Heinecke (Breeze)

Die von der Hamburger Sparkasse und dem Hamburger Abendblatt initiierten Auszeichnungen in den Kategorien Existenzgründer, Aufsteiger und Lebenswerk wurden im Rahmen einer Galaveranstaltung in der Fischauktionshalle überreicht. Der Hamburger Gründerpreis würdigt einmal im Jahr unternehmerische Initiative, Mut und Erfolg in der Metropolregion. Laudatoren sind in diesem Jahr Hamburgs erster Bürgermeister Olaf Scholz, der Chefredakteur des Hamburger Abendblatts, Lars Haider, und der Präses der Handelskammer Hamburg Tobias Bergmann.

„Hamburg ist Deutschlands Gründungshauptstadt. Nirgendwo sonst gibt es aktuell mehr Gründer pro Einwohner“, unterstrich Haspa-Vorstandssprecher Dr. Harald Vogelsang in seiner Begrüßungsrede. „Die diesjährigen Gewinner tragen alle dazu bei, dass man in Hamburg so gut leben kann.“

Der Preis für den erfolgreichsten Existenzgründer geht an Robert Heinecke und Sascha Kuntze von Breeze Technologies (http://projectbreeze.eu/de). Breeze wurde 2015 gegründet und entwickelt Miniatur-Sensoren für eine flächendeckende Überwachung der Luftqualität in Echtzeit. Die Sensoren messen Schadstoffe wie Ruß, Stickoxide, Ozon und Feinstaub wenn nötig auf den Meter genau. Die Daten werden online gesammelt und ausgewertet. Auf dieser Grundlage können Gebäudemanager, Umweltwissenschaftler und städtische Verwaltungen die lokale Luftqualität gezielt verbessern. Die Serienproduktion soll noch in diesem Jahr starten.

In der Kategorie Aufsteiger setzte sich das Hamburger Familienunternehmen willy.tel (www.willytel.de) durch. Das Ehepaar Katrin und Bernd Thielk übernahm 1960 den väterlichen Betrieb für Radio und Fernsehtechnik und baute ihn zu einem führenden regionalen Multimedia-Dienstleister mit heute 110 Mitarbeitern aus. Willy.tel beliefert mit seinem Kooperationspartner willhelm.tel rund 330.000 Haushalte mit Internet, Telefonie und TV. Jede zweite Hamburger Straße ist direkt an das unternehmenseigene 1.500 Kilometer lange Glasfasernetz angeschlossen. Auch beim Aufbau eines freien öffentlichen WLAN-Netzes ist willy.tel federführend. Trotz des rasanten Wachstums überzeugt der Preisträger mit Servicequalität und setzte sich 2015 als Computerbild-Testsieger gegen die großen Player der Branche durch.

Der Preis in der Kategorie Lebenswerk geht an Eugen Block, den Pionier der deutschen Systemgastronomie. Der Unternehmer eröffnete 1968 das erste Block House Steakrestaurant in Hamburg-Winterhude und legte damit den Grundstein für eines der größten Gastronomieunternehmen Deutschlands. Zur Block Gruppe (www.block-gruppe.de) gehören heute 17 Unternehmen. Die Unternehmensgruppe betreibt 50 Steakrestaurants im In- und Ausland, die Premium-Burger-Kette Jim Block, die Gasthausbrauerei BLOCKBRÄU und das Grand Elysée Hotel Hamburg. Hinzu kommen Unternehmen aus dem Bereich der Lebensmittelproduktion und -vermarktung, darunter die eigene Block House Fleischerei. Das Familienunternehmen ist weiter auf Expansionskurs. Anfang September eröffnete das 50. Block House in Essen, 2018 folgt ein weiteres in Augsburg. Den Umsatz steigerte die Block Gruppe 2016 um acht Millionen auf 368 Millionen Euro. Die Zahl der Mitarbeiter stieg 2017 in Deutschland auf 2.461. Die Unternehmen der Block Gruppe wurden mehrfach als Arbeitgeber des Jahres ausgezeichnet.

Der Hamburger Gründerpreis 2017 (v.l.): Handelskammer-Präses Tobias Bergmann, Haspa-Vorstandssprecher Dr. Harald Vogelsang, Eugen Block (Preisträger Lebenswerk), Bürgermeister Olaf Scholz, willy.tel-Gründer Bernd Thielk (Preisträger Aufsteiger), Moderatorin Vanessa Seifert, Breeze-Mitgründer Sascha Kuntze, Abendblatt Chefredakteur Lars Haider, und Breeze-Mitgründer Robert Heinecke (Preisträger Existenzgründer).