Pressemeldung

Graveur und Modellbauer sind Handwerker des Jahres 2018

Haspa und Handwerkskammer vergeben Hamburger Handwerkspreis.

Die Gewinner

Handwerker 2018

Hamburg, 22. Juni 2018 – Die Gewinner des Hamburger Handwerkspreises 2018 ( www.haspa-handwerkspreis.de) stehen fest: In der Kategorie "Handwerker des Jahres" setzte sich der Graveur Horst Helm aus Hoheluft durch. Der Preis "Handwerksbetrieb des Jahres" ging an Modellbau Wiens und Partner auf der Uhlenhorst. Die von der Hamburger Sparkasse und der Handwerkskammer Hamburg vergebenen Preise ehren herausragende Leistungen im Handwerk. Sie werden von zufriedenen Kunden vorgeschlagen und entschieden. Eine Jury prüft begleitend die handwerkliche und betriebliche Qualität. "Der Hamburger Handwerkspreis ist nicht nur eine Auszeichnung für Leistung und Kreativität, sondern auch Anreiz für den Handwerksnachwuchs", so Haspa-Vorstandssprecher Dr. Harald Vogelsang. "Die Kombination von handwerklichem Können und unternehmerischem Mut hat weiterhin goldenen Boden."

Josef Katzer, Präsident der Handwerkskammer Hamburg, erläutert: "Qualität, Dienst am Kunden, ein Augenmerk auf das bestmögliche Ergebnis, dazu Sinn für Innovation und Freude am unternehmerischen Tun: Das ist es, was die Preisträger des Hamburger Handwerkspreis 2018 auszeichnet. Sie sind Handwerker, die wegen ihres persönlichen Engagements, ihrer Kreativität und Verlässlichkeit, von ihren Kunden so sehr geschätzt werden, dass sie ihnen einen Preis verleihen wollen. Sie sind Vorbilder, von denen wir noch mehr brauchen".

Horst Helm

Handwerker des Jahres
Seit fast 30 Jahren ist Horst Helm am Eppendorfer Weg ( www.graveurhelm.de) die erste Adresse für Gravuren aller Art – Hamburgs letzter professioneller Handgraveur. Er deckt die gesamte Palette des Handwerks ab: Gestecke, Pokale, Schilder, Siegelringe. Auch bei künstlerischen Vorarbeiten für Familienwappen oder der typographischen Beratung kann er auf jahrzehntelange Erfahrung zurückgreifen. Horst Helm investiert fortlaufend in neue Fertigungstechniken, um sowohl schnelle, kostengünstige Alltagsgravuren als auch anspruchsvolle Sonderanfertigungen anzubieten. Seine Entwürfe sind auch bei renommierten Marken wie Montblanc oder dem Admirals Cup gefragt. Er sucht gezielt neue Anwendungsfelder wie beispielsweise 3-D-Keramikgravuren für exklusive Handyhüllen. Zudem reaktiviert er in Vergessenheit geratene Techniken wie Papierprägungen. "Horst Helm bewahrt eine Jahrhunderte alte Handwerkskunst für Hamburg und nachfolgende Generationen", lobt Laudator, Haspa-Vorstandssprecher Dr. Harald Vogelsang. "Er verbindet einen hohen künstlerischen Anspruch mit Ausführungspräzision und Innovationsfreude."

wup Modellbau Wiens und Partner

Handwerksbetrieb des Jahres
wup Modellbau Wiens und Partner ( www.wup-modellbau.de) entwickelt seit über 30 Jahren hochwertige Design- und Architekturmodelle. Auftraggeber ist das Who-is-Who der deutschen Architekturszene sowie namhafte Produktdesigner. wup gehört zu den zehn großen Anschauungsmodellbauern Deutschlands. Durch ihre eigenständige Ästhetik, hochwertige Ausführungen und eine besondere Werkstoffauswahl geben die Architekturmodelle in vielen prestigeträchtigen internationalen Ausschreibungen den entscheidenden Ausschlag. Die Werkstatt auf der Uhlenhorst verbindet souverän digitale Produktionsverfahren mit handwerklichem Geschick. Auf Grundlage von Skizzen, Zeichnungen oder CAD-Daten entstehen handgemachte Unikate aber auch hochwertige CNC-Fräsen-Modelle und Kleinserien. "wup ist ein Erfolgsgarant im Hintergrund", resümiert Laudator Haspa-Firmenkundenvorstand Frank Brockmann. „Das Team übersetzt Ideen in Bilder und schafft damit die nötige Überzeugungskraft auf den großen Bühnen. Hohe Modellbaukunst, die digitalen Simulationen weiterhin haushoch überlegen ist.“

Online-Voting

Der Hamburger Handwerkspreis wird in diesem Jahr zum sechsten Mal vergeben. Im Frühjahr hatten die Haspa und die Handwerkskammer Hamburg öffentlich dazu aufgerufen, Vorschläge einzureichen. Gesucht wurden außergewöhnliche, überraschende Leistungen jenseits des Alltäglichen. Eine Jury besuchte im Anschluss die aussichtsreichsten Kandidaten an ihrem Arbeitsplatz und wählte die Finalisten aus. Die Sieger wurden dann im Rahmen eines Online-Votings ermittelt.