Pressemeldung

Haspa Musik Stiftung stellt Instrumente im Wert von über 100.000 Euro.

Hamburg, 15. November 2013 – Die Haspa Musik Stiftung setzt im dritten Jahr ihren Förderschwerpunkt bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen fort: Erneut verleiht sie an 14 Jugendeinrichtungen in Hamburg Instrumente im Wert von mehr als 100.000 Euro.

Damit sind insgesamt über die letzten drei Jahre 34 Institutionen Partner des Projekts „Jugend an die Instrumente“ der Haspa Musik Stiftung geworden, die mit einer Gesamtsumme von 300.000 Euro gefördert wurden. Die Förderung richtet sich an alle Einrichtungen, die pädagogisch wertvolle Konzepte im Musikbereich umsetzen. In diesem Jahr gingen mehr als 40 Bewerbungen von interessierten Bildungs-, Kultur- und Musikeinrichtungen aus der Metropolregion Hamburg bei der Haspa Musik Stiftung ein.

Dazu Dr. Harald Vogelsang, Vorstandsvorsitzender der Haspa Musik Stiftung: „Die musikalische Förderung von Kindern und Jugendlichen ist uns eine Herzensangelegenheit. Um so mehr freut es uns, dass der Instrumentenfonds der Haspa Musik Stiftung so positive Wirkung zeigt. Die Vielzahl der Bewerbungen macht deutlich, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“

Jeffrey Tate, Chefdirigent der Hamburger Symphoniker und Jurymitglied: „Mit dem Instrumentenfonds der Haspa Musik Stiftung haben wir eine nachhaltige Ergänzung der musikalischen Kinder- und Jugendkultur in Hamburg geschaffen. Es ist einfach großartig, wie hier ein besonderer Schwerpunkt für die musikalische Breitenförderung etabliert werden konnte.“

Über die Vergabe der Instrumente entschied eine unabhängige Jury:

  • Dörte Inselmann, Intendantin des Kulturpalast Hamburg
  • Markus Menke, Direktor des Hamburger Konservatoriums
  • Dr. Constantin Stahlberg, Vorsitzender der Stahlberg Stiftung
  • Jeffrey Tate, Chefdirigent der Hamburger Symphoniker
  • Dr. Harald Vogelsang, Vorsitzender der Haspa Musik Stiftung

Folgende 14 Einrichtungen erhalten eine Förderung:

Julius-Leber-Schule, 9.700 Euro:
www.jls-hh.info/
Die Schule bietet den Schülern der Jahrgangsstufen 5 und 6 einen erweiterten Einstieg in die Musik über zusätzlichen Instrumentaleinzelunterricht zum Musikunterricht und Möglichkeiten, in verschiedenen Ensembles der Schule mitzuwirken. Davon profitieren auch Schüler und Schülerinnen, denen ähnliche Angebote über das Elternhaus nicht gemacht werden.

Förderverein Bläserklasse 5/6 am Gymnasium Neu Wulmstorf e.V., 4.000 Euro:
www.gym-nw.org/
Am Gymnasium Neu Wulmstorf bestehen seit 2006 Bläserklassen, die jeweils über zwei Jahre laufen. Auch im Anschluss können Schülerinnen und Schüler an verschiedenen Orchester-AG’s am Gymnasium teilnehmen und werden individuell auch an ihrem Instrument unterrichtet.

Verein zur Förderung einer Waldorfschule in Stormarn e.V., 10.000 Euro:
www.waldorfschule-stormarn.de/
Der Musikunterricht an der Waldorfschule Stormarn hat persönlichkeitsbildende Funktion. Flexibilität, Kommunikations- und Integrationsfähigkeit sowie Kreativität und soziale Kompetenz werden gefördert und gebildet. Aktuell soll ab der 5. Klasse ein Orchester gegründet werden, für dessen Aktivitäten noch Instrumente benötigt werden.

Ida Ehre Schule, 10.000 Euro:
www.idaehreschule.de/
Die Ganztags-Stadtteilschule verfügt aktuell bereits über einen Oberstufenchor sowie verschiedene Trommel-, Gesang- und HipHop-Tanzgruppen. Die Arbeit soll in Zukunft über eine Kooperation mit der Jugendmusikschule auf eine Big Band und eine weitere Kammermusikgruppe ausgebaut werden.

Musikverein Norderstedt e.V.: 8.000 Euro
www.mvnorderstedt.de
Der Musikverein Norderstedt e.V. hat sich der symphonischen Blasmusik sowie der Nachwuchsförderung auf diesem Gebiet verschrieben. So stehen für die musikalische Ausbildung von den Bläserkids über das Junge Blasorchester und später das große symphonische Orchester mehrere Stufen zur Verfügung. Zusätzlich werden in regelmäßigen Abständen Workshops mit verschiedenen musikalischen Fragestellungen und Themen durchgeführt.

Bugenhagenschule im Hessepark, 12.000 Euro:
www.bugenhagenschule-blankenese.de
Die Grund- und Stadtteilschule verfolgt einen Inklusionsansatz, das gemeinsame Lernen mit unterschiedlichen individuellen Voraussetzungen. Für die Streicherklasse wird gezielt Einzelunterricht erteilt und das jahrgangsübergreifende Lernen fördert die Kinder – es werden dringend mehr Instrumente benötigt.

Max-Brauer-Schule, 10.000 Euro:
www.maxbrauerschule.de/
Die Stadtteilschule hat seit 2005 einen besonderen Musikschwerpunkt. Den Schülern wurde schnell klar, dass kontinuierliches Üben wichtig für die Musik ist. Die Schule kooperiert mit der Jugendmusikschule ebenso wie mit der Initiative „The Young ClassX“.

Förderverein der staatlichen Jugendmusikschule Hamburg e.V., 5.000 Euro:
www.musikschulverein-hamburg.de/
Der Musikschulverein fördert die Aktivitäten an der Jugendmusikschule mit Zuschüssen für vielfältige Aktivitäten, auch mit Zuschüssen zum Erwerb von Instrumenten, Betrieb und Pflege des Leihinstrumentenpools.

Gymnasium Meiendorf, 8.800 Euro:
www.gymei.de/
Die Schule arbeitet jahrgangsübergreifend und häufig projektorientiert im Bereich der Musikproduktionen mit verschiedenen Chören und Ensembles. Dabei wird auch darauf geachtet, die geleistete Arbeit einmal monatlich der Schulöffentlichkeit vorzustellen.

Stadtteilschule Niendorf, 10.000 Euro:
www.stadtteilschule-niendorf.de/
Die weitere Entwicklung einer Musikkultur mit Niveau und Anspruch ist das Ziel der Schule – dabei ist sie Inklusions- und Stadtteilschule. Im Musikunterricht wird aktiv in Klassen musiziert und musiktheoretisches Wissen vermittelt. Es besteht eine Kooperation mit dem Jungen Orchester Hamburg, welche die Schüler bei der Probenarbeit und während der Konzerte unterstützen.

Carl-von Ossietzky-Gymnasium, 3.000 Euro:
www.vcvo-hamburg.de
Allen Schülern wird ermöglicht, ein Instrument zu lernen. Neben dem Orchesterunterricht findet auch ein Kleingruppenunterricht statt, in dem die Schüler individuell gefördert werden. Dafür wurde ein Verein gegründet, der für alle Kinder den Musikunterricht finanziert. Erfahrene Dozenten engagieren sich in den unterschiedlichsten musikalischen Gruppierungen.

Musikinsel Finkenwerder, 4.000 Euro:
www.musikinsel-finkenwerde.de
Der Verein finanziert im Stadtteil Finkenwerder Kindern das Erlernen eines Instrumentes. Mehr als 30 Instrumentalpädagogen unterrichten, es existiert ein Orchester und viele weitere Angebote der musikalischen Früherziehung. Dabei kooperiert der Verein mit den im Stadtteil ansässigen Schulen.

Technische Universität Hamburg-Harburg, 6.000 Euro:
www.tuhh.de
An der Universität Hamburg-Harburg existieren seit längerem die Big Band TUHH sowie die Band „FBFAT“, die wir mit einem neuen Baritonsaxophon unterstützen.

Die Orcas Oststeinbek e.V., 7.000 Euro:
www.die-orcas.de
Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Schülern der Helmut-Landt-Grundschule ein Instrument beizubringen. Die Kinder lernen dort mit der Blockflöte umzugehen, um dann ein weiterführendes Blasinstrument zu erlernen. Im Orchester können die Kinder und Jugendlichen dies anwenden und verpflichten sich – bei kostenloser Nutzung eines Instrumentes – dem Orchester zwei Jahre treu zu sein. Die meisten wechseln anschließend in das große Orchester.