Pressemeldung

HASPA PeB und Procom realisieren neuen Fernbahnhof Altona

Bieter Auswahl abgeschlossen - HASPA PeB bekommt Zuschlag für neuen Fernbahnhof Hamburg-Altona.

Diebsteich

Bild: gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner, Hamburg

29. September 2017 - Der private Investor für das repräsentative Empfangsgebäude am neuen Fernbahnhof Hamburg-Altona am Diebsteich steht fest: Es handelt sich um die ProHa Altona GmbH & Co. KG, ein Joint-Venture bestehend aus Procom und HASPA PeB.

Die für städtische Grundstücksgeschäfte zuständige Kommission für Bodenordnung hat gestern dem Verkauf der Grundstücksflächen am Diebsteich in Altona-Nord an die Käufergesellschaft zugestimmt. Der Bahnhof Hamburg-Altona am neuen Standort soll Ende 2023 in Betrieb genommen werden. 

"Unser Dank geht an die Stadt Hamburg und die Deutsche Bahn AG für das Vertrauen, dass wir dieses für Altona und Hamburg wichtige zukunftsweisende Projekt realisieren dürfen. Die Bürgerinnen und Bürger und alle Beteiligten beim Planungs- und Realisierungsprozess mitzunehmen, ist hierbei eine unserer wichtigsten Aufgaben", unterstreicht Harald Hempen, Geschäftsführer der HASPA PeB. Die im März 2017 gegründete Haspa-Tochter beteiligt sich unternehmerisch als Minderheitsgesellschafter mit Eigenkapital an Immobilienprojektentwicklungen. Dabei können die Partnerunternehmen von der Projektierung bis zur Baurealisierung und Vermarktung von der gebündelten Immobilienexpertise der Haspa-Gruppe profitieren.  

An der heutigen S-Bahnstation Diebsteich soll ein durch zwei Hochhäuser geprägtes Gebäudeensemble entstehen, in das das Bahnbetriebsgebäude der Deutschen Bahn AG integriert wird. Die 58 und 76 Meter hohen Türme sollen die Empfangshalle flankieren und den Fernbahnhof zu einer neuen Landmarke in der Silhouette von Altona machen. Im nördlichen Hochhaus (15 Geschosse) ist ein 3-Sterne-Hotel mit 200 Zimmern und einer Sky-Bar geplant, das südliche Hochhaus (20 Geschosse) ist als Büroturm vorgesehen. 

Die großstädtische Anmutung der bahneigenen Empfangshalle soll durch eine zwölf Meter hohe Überdachung des Vorplatzes unterstrichen werden. Unmittelbar an der Empfangshalle liegen das Reisezentrum der Deutschen Bahn AG, Läden, Gastronomie und eine barrierefreie öffentliche WC-Anlage. 

Im dreigeschossigen Gebäuderiegel sind Einzelhandelsflächen, Gastronomie und in den oberen Geschossen ein Fitnessstudio und das von der Stadt geforderte Fahrradparkhaus vorgesehen. Mit über 750 Fahrradstellplätzen und ergänzenden Einrichtungen wie Werkstatt, Kiosk, Schließfächern oder Stromanschlüssen für Elektrofahrräder hat das Konzept des Investors überzeugt. 

Der weitere Zeitplan sieht vor, dass der Investor auf seine Kosten und in Abstimmung mit der Stadt einen architektonischen Realisierungswettbewerb auslobt, an dem mindestens 15 Architekturbüros teilnehmen. Des Weiteren soll es einen Workshop zur Gestaltung des Bahnhofsvorplatzes mit mindestens drei Teilnehmern geben.