Pressemeldung

Karl Kluth.

Haspa präsentiert Retrospektive auf Hamburger Maler Karl Kluth.

Hamburg, 2. Oktober 2014 – Die Hamburger Sparkasse widmet ihre aktuelle Ausstellung dem großen Hamburger Maler Karl Kluth (1898 - 1972). Unter dem Titel "Wegspuren" werden Werke aus sechs Jahrzehnten seines Schaffens gezeigt, darunter auch das gleichnamige Schlüsselwerk aus dem Jahr 1935.

Kuratiert wurde die Ausstellung von Dr. Uwe Haupenthal, Geschäftsführer des Museumsverbunds Nordfriesland und Leiter des Richard-Haizmann-Museums in Niebüll.

"In der Sammlung Hamburger Sparkasse ist das Werk Kluths, seiner Weggefährten und Schüler breit vertreten", so Haspa Vorstandssprecher Dr. Harald Vogelsang. "Wir freuen uns daher sehr, dass wir die Leistungen dieses herausragenden Künstlers nun mit einer eigenen Ausstellung würdigen können".

Karl Kluth, geboren 1898 in Halle, kam 1922 nach Hamburg und prägte das künstlerische Leben der Stadt unter anderem als Initiator der Hamburger Künstlerfeste. 1931 trat er der "Hamburgischen Sezession" bei, deren Stil er – beeinflusst durch Edward Munch – maßgeblich mit entwickelte. Im dritten Reich wurden seine Werke durch die Nazis als entartet diffamiert. Nach einer späten Rückkehr aus russischer Kriegsgefangenschaft, nahm Kluth seine Arbeit 1949 wieder auf und führte sie bis in die 60er Jahre hinein fort. Als Professor für Malerei an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg bildet er eine Brücke zur nächsten Künstlergeneration unter anderem der Künstlergruppe ZEBRA, die bei ihm studierte. Kluth starb 1972 in Hamburg.

Wegspuren. Karl Kluth (1898 - 1972) Werke aus sechs Jahrzehnten.
2. Oktober 2014 - 23. Januar 2015
Montag - Mittwoch, Freitag 8.30 - 16.00 Uhr, Donnerstag 8.30 - 18.00 Uhr
Haspa Galerie, Großer Burstah
Eintritt frei