Pressemeldung

Hamburger Sparkasse eröffnet wieder am Schulterblatt

Übergangsfiliale in den ehemaligen Räumen der Deutschen Bank

Hamburg, 21. August 2017 – Nachdem ihre Filiale in der Schanze bei den G20-Krawallen zerstört wurde, hat die Hamburger Sparkasse jetzt eine Übergangslösung gefunden, um die Kunden vor Ort wieder betreuen zu können: Die Haspa zieht in die ehemalige Filiale der Deutschen Bank am Schulterblatt 58 ein. "Wir freuen uns, dass es so schnell gelungen ist, eine gute Zwischenlösung zu finden", sagte Haspa-Vorstandssprecher Dr. Harald Vogelsang heute bei der Eröffnung der Filiale.

"Wir sind mit den Bewohnern, den Geschäftsleuten und den hier Arbeitenden eng verbunden. Über Jahrzehnte sind wir mit der Schanze durch dick und dünn gegangen.  Deshalb ist es für uns wichtig, hier in der Nachbarschaft auch weiterhin präsent zu sein", betonte Vogelsang.

Geöffnet wie gewohnt

Die 13 Mitarbeiter und zwei Auszubildenden stehen den Kunden auf mehr als 340 Quadratmetern Fläche auf einer Ebene zur Verfügung. Auf einen vollständigen Umbau der Fläche wurde verzichtet, um schneller eröffnen zu können. Die bisherigen Telefonnummern bleiben unverändert. Die Übergangsfiliale ist – wie gewohnt – montags bis freitags von 9.30 bis 18 Uhr geöffnet.  In der SB-Zone werden zwei Kontoauszugsdrucker und vier Geldautomaten stehen. Während der Öffnungszeiten können die Kunden auch am Service-Tresen Geld abheben und einzahlen. Bankschließfächer werden in der Übergangsfiliale nicht angeboten. Die Schließfächer aus der alten Filiale sind an der Reeperbahn 70 untergebracht und werden bis auf weiteres dort bleiben.

Filialleiter Nico Heitmann bedankte sich im Namen seines Teams für die großartige Solidarität und Unterstützung von Kunden und Nachbarn: "Wir haben sehr, sehr viel Zuspruch von den Menschen hier im Viertel bekommen. Das hat wirklich gut getan und motiviert uns. Wir blicken jetzt nach vorn."

Der Untermietvertrag ist zunächst bis Mai 2019 geschlossen. Die Haspa hofft, dass danach neue Räume am bisherigen Standort zur Verfügung stehen. Die Filiale gehörte zu den ältesten der mehr als 190 Jahre alten Bank. Zunächst am Schulterblatt 36 ansässig, zog die Haspa 1959 in das Haus Nummer 65 um, das am 7. Juli diesen Jahres bei den G20-Krawallen in Brand gesetzt wurde. Da noch nicht alle nötigen Gutachten vorliegen, kann noch nicht genau gesagt werden, wann und wie es am bisherigen Standort weitergeht. Erklärtes Ziel ist eine Wiedereröffnung dort.