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Pressemeldung

Trendbarometer: So legen die Hamburger ihr Geld an

Haspa-Trendbarometer: So legen die Hamburger ihr Geld an

  • 70 % sparen regelmäßig – Notgroschen vor Reisen und Altersvorsorge
  • Jede(r) Fünfte legt in der Corona-Krise mehr Geld zurück
  • Fast die Hälfte investiert bereits in Aktien oder Aktienfonds bzw. plant dies zu tun
  • Frauen besonders von Altersarmut bedroht
  • 50.000 Euro-Gewinn würde in Wohneigentum, Aktien und Gold investiert

Hamburg, 6. Mai 2021 – Der Sparwille der Hamburgerinnen und Hamburger ist ungebrochen und hat in der Corona-Krise weiter zugenommen. Wer – unabhängig vom Einkommen – eine größere Summe zur Verfügung hätte, würde vor allem in Wohneigentum, Aktien und Aktienfonds sowie Gold investieren. Das zeigt das aktuelle Haspa-Trendbarometer, eine repräsentative Umfrage im Auftrag der Hamburger Sparkasse zum Sparverhalten der Menschen in der Metropolregion.

Regelmäßiger Vermögensaufbau liegt im Trend
70 % der Befragten sparen regelmäßig, zumeist einmal im Monat. Weitere 19 % legen zumindest ab und an Geld zurück, lediglich 8 % sparen nicht. Je höher das Einkommen, desto größer der Anteil derer, die Geld auf die hohe Kante legen (können). Bei einem Haushaltsnettoeinkommen von mehr als 4.000 Euro liegt der Anteil der Sparer bei 97 %. "Ein kleines Vermögen langfristig aufbauen, kann man aber auch schon mit kleinen Beträgen. Wer seit 1970 monatlich 25 Euro in einen Fondssparplan eingezahlt hat, hat so bis 2020 fast 155.000 Euro erzielt. Und wer monatlich gar 175 Euro einzahlen konnte, ist heute Millionär", erläutert Dilek Knüpfer, Leiterin der Haspa-Filiale in Seevetal. "Wichtig ist, bereits in jungen Jahren mit dem Sparen anzufangen und dies dann regelmäßig zu tun."

Corona lässt Sparquote ansteigen
Die mit der Corona-Krise verbundene Unsicherheit, wie die Sorge um den eigenen Arbeitsplatz, hat auch in Hamburg zu einer erhöhten Sparquote geführt. So gibt jede(r) Fünfte an, jetzt mehr Geld zurückzulegen als vor der Pandemie. Besonders im Fokus steht dabei das Anlegen eines Notgroschens. Für 55 % ist dies der Sparzweck Nummer 1, gefolgt vom Sparen auf den nächsten Urlaub (47 %) und von der privaten Altersvorsorge (34 %).

Frauen droht Altersarmut
Auffallend: Während 40 % der Männer Geld für das Alter zurücklegen, sind es bei den Frauen lediglich 28 %. "Um das Thema Altersvorsorge machen viele Menschen gerne einen großen Bogen. Wer hat schon Lust, sein Wochenende mit Finanzlektüre zu verbringen. Nichtsdestotrotz: Gerade Frauen sollten sich um ihre eigenen Finanzen kümmern und vorsorgen", rät Knüpfer, selbst Mutter von drei Kindern. "Denn Altersarmut betrifft vor allem Frauen. 75 % der Frauen zwischen 35 und 50 Jahren droht später Altersarmut. Und dagegen kann und sollte man etwas tun."

Generation Y spart besonders auf Reisen und Wohneigentum
Deutliche Unterschiede im Anlageverhalten gibt es auch beim Alter: Bei den 18- bis 24-Jährigen steht Sparen für Reisen (73 %) erwartungsgemäß besonders hoch im Kurs. Aber auch der Wunsch nach Wohneigentum ist in dieser Altersgruppe bereits stark ausgeprägt. Während über sämtliche Altersklassen 15 % der Befragten auf die Traumimmobilie sparen, tut dies in der Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen fast jeder Zweite (48 %), bei den 25- bis 34-Jährigen jeder Dritte. "Der Kauf oder Bau eines Eigenheims ist für die meisten Menschen die größte Investition ihres Lebens. Mit einer Immobilie in guter Lage kann eine stabile Wertanlage geschaffen werden, die unabhängig von Mieterhöhungen macht. Wohneigentum ist zudem die einzige Form der Altersvorsorge, die man sofort nutzen kann", sagt Knüpfer. Die ersparte Miete wirke im Alter wie eine zweite Geldrente, wenn man sich regelmäßig um die  Instandhaltung des Objektes gekümmert hat.

Aktiensparen im Aufwind
Stark an Bedeutung gewonnen hat für die Hamburger die Geldanlage in Wertpapiere. "Durch die Corona-Pandemie wird sich die zinslose Phase deutlich verlängern. Wer möchte, dass sich sein Geld nachhaltig vermehrt, kommt deshalb derzeit an Anlageformen wie Aktien nicht vorbei", erläutert Knüpfer. Die Haspa hat im Jahr 2020 bei Aktienkäufen ihrer Kunden ein Plus von einem Drittel verzeichnet. Dieses Wachstum spiegelt sich auch in den Ergebnissendes aktuellen Haspa Trendbarometers wider. Fast jede(r) Zweite (46 %) gibt an, bereits in Aktien oder Aktienfonds zu investieren (33 %) oder dies zu planen (13 %). Dabei sind deutlich mehr Männer (insg. 58 %) als Frauen (insg. 35 %) bereits von dieser Anlageklasse überzeugt. Auf die Frage, was die Menschen noch davon abhält, in Aktien oder Aktienfonds zu investieren, sagten 39 %, dass sie sich damit nicht auskennen würden, 30 % hätten einfach nicht genug Geld und 24 % scheuten in erster Linie das Verlustrisiko. Während Männer vor allem das Verlustrisiko meiden wollen, fehlt Frauen deutlich häufiger das frei verfügbare Kapital. Für beide gilt: Je höher das verfügbare Kapital, desto größer die Affinität zu Aktien. Anlegern, die in Aktien investieren, ist neben der Sicherheit (42 %) vor allem eine hohe Rendite (32 %) wichtig – deutlich mehr als bei allen befragten (14 %). Je bekannter die Unternehmen und Märkte, desto größer die Aufgeschlossenheit gegenüber Aktienanlagen. Während 23 % lieber in DAX-Konzerne oder Unternehmen aus der Metropolregion (12 %) investieren würden, präferieren nur 2 % Unternehmen aus Fernost.

Plötzlicher Geldsegen – wie die Hamburger 50.000 Euro anlegen würden
Das Anlageverhalten hängt naturgemäß auch stark vom verfügbaren Haushalts-Nettoeinkommen ab. Wie aber würden die Hamburger anlegen, wenn sie z. B. durch einen Lotterie-Gewinn oder eine Erbschaft auf einen Schlag 50.000 Euro zur Verfügung hätten. Jeder Vierte (25 %) würde das Geld am ehesten in Wohneigentum investieren, dicht gefolgt von der Anlage in Aktien und Aktienfonds (22 %). Auf dem dritten Platz: Gold oder andere Edelmetalle (15 %). Während diese so genannten Substanzwerte besonders gefragt sind, spielen in der Nullzinsphase die Tagesgeld-Anlage und das Sparbuch nur eine untergeordnete Rolle. Gar nicht anlegen, sondern in erster Linie ausgeben, würden das Geld hingegen lediglich 7 %.

Die Anlage-Tipps von Haspa-Filialleiterin und Finanzexpertin Dilek Knüpfer:
1. Legen Sie fest, welche Ziele Sie mit der Geldanlage erreichen wollen.
2. Setzen Sie nicht alles auf eine Karte.
3. Sparen Sie regelmäßig.
4. Lassen Sie sich von zwischenzeitlichen Kursrückgängen nicht nervös machen.
5. Warten Sie nicht länger! Den optimalen Einstiegszeitpunkt gibt es nicht.

Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 501 Personen aus der Metropolregion Hamburg in Q1/2021 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die Bevölkerung in der Metropolregion Hamburg ab 18 Jahren.

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