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Pressemeldung

Haspa-Trendbarometer: So digital sind die Hamburger 

•    55 % bezeichnen sich als "digital fit"
•    Jeder Vierte zahlt aufgrund von Corona häufiger mit Karte
•    Datensicherheit für 92 % entscheidendes Nutzungskriterium
•    Online Banking der Haspa verzeichnet starken Zuwachs

Hamburg, 10. Mai 2022 – Die Corona-Krise hat zu einem erheblichen Digitalisierungsschub geführt. Technische Lösungen machen es möglich, ortsunabhängig zu arbeiten, zu lernen und sich auszutauschen. Aber wie digital sind die Hamburger nach über zwei Jahren Pandemie wirklich? Und wie wirkt sich der Umbruch auf ihre Präferenzen und Gewohnheiten aus? Das aktuelle Haspa-Trendbarometer, eine repräsentative Umfrage von YouGov im Auftrag der Hamburger Sparkasse, zeigt: Die Mehrheit der Hamburger schätzt sich als digital fit ein und nutzt verstärkt digitale Services. Im Zuge der Pandemie hat insbesondere das bargeldlose Bezahlen zugenommen und sich der Trend zum Online Banking fortgesetzt. Dabei ist für neun von zehn Hamburgern die Sicherheit der persönlichen Daten ein wichtiges Kriterium bei der Nutzung digitaler Angebote.  

Digital ist das neue Normal
Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie verbringen die Menschen noch mehr Zeit vor Bildschirmen. Jeder zweite Befragte (55 %) ist mehrmals täglich online. Jeder Dritte (34 %) sogar fast immer. Viel Zeit verbringen die Hamburger dabei vor allem mit digitalen Services wie den Kommunikationskanälen WhatsApp, Facebook oder Instagram (79 %), Online Shopping Plattformen (74 %), digitalen Unterhaltungsangeboten wie Filme, Musik, Podcasts oder Spiele (56 %), Reise-Portalen (35 %) oder Tools für Videokonferenzen (35 %).

Digital-Detox schwer vorstellbar  
Einen Tag gezielt auf Internet und digitale Medien verzichten? Das können sich die wenigsten Hamburger vorstellen. Für jeden Dritten (34 %) kommt dies nur infrage, wenn es unbedingt sein muss. 7 % der Befragten lehnt Digital-Detox komplett ab. Immerhin 29 % der Hamburger würden es als eine sinnvolle Erfahrung ansehen, einen Tag bewusst in den offline Modus zu schalten. 28 % machen diese Erfahrung sogar schon bewusst ab und an.

Digitale Fitness ausgeprägt
Ein souveräner Umgang mit digitalen Angeboten wird in Zeiten permanenten Wandels zunehmend wichtiger, um gut im Berufs- und Alltagsleben zurechtzukommen. Die Mehrheit (55 %) der Befragten bezeichnet sich selbst bereits als digital fit bis sehr fit. Doch nicht alle wollen oder können die neuen digitalen Angebote nutzen. Nur ein kleiner Teil (7 %) der über 55-Jährigen bezeichnet sich schon als digital sehr fit. Bei den 18- bis 24-Jährigen ist es hingegen jeder Dritte (37 %). "Die Digitalisierung macht vieles schneller und einfacher. Dabei dürfen wir aber all jene nicht vergessen, die sich damit noch etwas schwertun", sagt Dr. Harald Vogelsang, Vorstandssprecher der Haspa. "Als Bank für alle Hamburgerinnen und Hamburger sind wir auf allen Kanälen für die Menschen da. In unseren rund 100 Nachbarschaftsfilialen bieten wir aktiv persönliche Unterstützung und Hilfe an – etwa beim 1x1 des Online Bankings. Viele Kundinnen und Kunden sind überrascht, wie einfach das funktioniert und wie viele Serviceanliegen sie mit wenigen Klicks bequem von Zuhause aus erledigen können."

Sicherheit der persönlichen Daten hat oberste Priorität
Bei der Auswahl und Nutzung digitaler Angebote ist nahezu allen Befragten (92 %) die Sicherheit ihrer persönlichen Daten besonders wichtig. Denn die Gefahr von Online-Betrug ist allgegenwärtig. Da kommt es nicht von ungefähr, dass selbst für 94 % der "digital natives" die Sicherheit des Online-Bankings ausschlaggebend für die Wahl der Bankverbindung ist. Eine große Mehrheit der Hamburger (64 %) möchte nicht, dass ihre Daten in China, Russland oder den USA gespeichert werden. Und das aus gutem Grund: "In anderen Ländern gelten nicht die strengen Datenschutzanforderungen der EU. Deshalb rate ich zur Vorsicht vor Unternehmen, die eigentlich keine Dienstleistungen erbringen wollen, sondern nur an Kundendaten interessiert sind", erläutert Vogelsang. "Wir nutzen jede Gelegenheit, um unsere Kundinnen und Kunden fit in Sachen Online-Sicherheit und auf Betrugsmaschen aufmerksam zu machen. Auf diese Weise werden jedes Jahr hunderte Schadensfälle aktiv verhindert."

Online Banking-Angebote stark nachgefragt
Laut des Haspa Trendbarometers tätigt der größte Teil der Befragten seine täglichen Bankgeschäfte derzeit am liebsten via Online Banking am heimischen Computer (35 %). Danach folgt das Mobile-Banking per Banking App mit Smartphone oder Tablet (25 %). Einfache Bankgeschäfte wie Überweisungen wickeln lediglich noch 12 % der Befragten ausschließlich in der Filiale ab. 23 % der Hamburger erledigen ihre Serviceanliegen sowohl online (Smartphone und Computer) als auch offline (in der Filiale).

Auch der Großteil der Haspa-Kunden nutzt – nicht zuletzt durch Corona – vermehrt digitale Services: 600.000 Menschen, das ist rund jeder zweite Girokunde und ein Drittel mehr als im Vorjahr, nutzt regelmäßig das Online-Banking-Angebot der Haspa – Tendenz weiter stark steigend. 350.000 Kunden verwenden die Sparkassen-App, die mehrfach und gerade wieder von Finanztest als Deutschlands beste und sicherste Banking-App ausgezeichnet wurde. "Unterwegs den Kontostand checken, eine Überweisung tätigen oder den Dauerauftrag ändern – Banking-Apps für das Smartphone machen das bequem möglich und sind für viele zum alltäglichen Begleiter geworden", so Vogelsang. Mit der integrierten Fotoüberweisung können Rechnungen einfach abfotografiert werden. Alle zahlungsrelevanten Daten wie die Empfänger-IBAN oder der fällige Betrag werden so automatisch in das Überweisungsformular übertragen. Auch das Geldsammeln im Freundeskreis für ein gemeinsames Geschenk, die Verwaltung anderer Bankkonten oder eine Info per Push-Nachricht über Kontobewegungen ist mit der S-App ganz leicht möglich.

Zahlungsgewohnheiten durch Corona geändert
Die Corona-Pandemie hat auch die Zahlungsgewohnheiten der Hamburger verändert: Jeder Vierte (26 %) zahlt seither häufiger mit Karte. 15 % kaufen vermehrt online ein und 14 % nutzen weniger Bargeld.

Moderne Zahlungsmöglichkeiten finden bei den Hamburgern dabei schon großen Anklang: Die Mehrheit (68 %) bezahlt Online-Geschäfte gern per PayPal oder Giropay, gefolgt von der Bezahlmethode "auf Rechnung" (54 %), "per Lastschrift" (39 %) und "mit Kreditkarte" (35 %). In Deutschland erst vergleichsweise kurz verfügbar findet auch die Bezahlung mit Google Pay oder Apple Pay immer mehr Anhänger (9 %). In Geschäften bezahlen die Hamburger überwiegend mit der Girocard (42 %), gefolgt vom Bargeld (38 %). Mit der Kreditkarte zahlen 11 %, mit Google Pay oder Apple Pay bereits 5 %.

"Die Nachfrage nach kontaktlosem Bezahlen und Mobile Payment nimmt in Deutschland weiter zu. Unsere skandinavischen Nachbarn sind sogar noch einen Schritt weiter: Hier wird so gut wie alles mit der Karte oder in irgendeiner Form digital bezahlt", so Vogelsang. "Für unsere Kundinnen und Kunden bauen wir unsere digitalen Payment-Services deshalb konsequent weiter aus. So konnten Sparkassen-Kunden neben der Kreditkarte als erste in Deutschland auch ihre Girocard für einfache und sichere Zahlungen mit Apple Pay im Handel benutzen."

Schulfach Digitalisierung gewünscht
Digitale Angebote halten immer stärker Einzug in alle Lebensbereiche. Mit Corona ist auch das Berufsleben im Turbogang digitaler geworden. Die Hamburger sehen darin viele Vorteile für ihren Arbeitsalltag: Jeder Zweite (56 %) hat die Erfahrung gemacht, dass sich durch neue Technologien Arbeitsprozesse beschleunigen, Arbeitszeiten flexibler gestalten lassen (48 %) und die Kommunikation mit Kollegen und Geschäftspartnern einfacher wird (47 %).

Auch auf den Arbeitsmarkt hat die Digitalisierung einen großen Einfluss: Jeder dritte Befragte (32 %) geht davon aus, dass die Digitalisierung die Anforderungen an den Arbeitsplatz stark verändern wird. Das zeigt, wie wichtig die digitale Bildung für den eigenen Werdegang ist. 60 % würden es daher begrüßen, wenn es für die Digitalisierung sogar ein eigenes Schulfach gäbe. "Wir haben in Hamburg kaum klassische Rohstoffe, unsere Rohstoffe können nur Bildung und Forschung sein", sagt Vogelsang. "Deshalb sollte die Förderung digitaler Kompetenzen unbedingt Teil der schulischen Bildung sein."

Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 512 Personen zwischen dem 14.02. und dem 22.02.2022 aus der Metropolregion Hamburg teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die Bevölkerung in der Metropolregion Hamburg ab 18 Jahren.

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