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Pressemeldung

Trotz Corona: Hamburger*innen bleiben optimistisch

  • Top-Wert: 43 % sind zufrieden mit ihren Finanzen – nur 19 % nicht
  • 38 % konsumieren weniger – Fondssparpläne im Anlage-Trend

Hamburg, 29. Oktober 2020 – Laut den Ergebnissen des "Vermögensbarometer 2020" im Auftrag des Deutschen Sparkassen- und Giroverband (DSGV) schätzen die Hamburger*innen ihre eigene finanzielle Lage positiv ein. 43 % stufen sie als "gut" bzw. sogar "sehr gut" ein. Damit liegen die Hanseaten sogar leicht über dem Bundesschnitt (42 %). Der positiven Beurteilung der eigenen Finanzen hat die Corona-Krise bisher nichts anhaben können. Denn das ist der zweithöchste gemessene Wert seit 2005 überhaupt. Nur ein knappes Fünftel der Hamburger*innen (19 %) äußert sich unzufrieden, weitere 38 % bezeichnen ihre finanzielle Situation als mittelmäßig.

Männer zufriedener mit den Finanzen – Frauen optimistischer
Einen signifikanten Unterschied gibt es zwischen den Geschlechtern. Bundesweit sind 44 % der Männer aber nur 39 % der Frauen mit ihrer finanziellen Situation (sehr) zufrieden. Beim Blick auf die künftige Entwicklung der nächsten beiden Jahre sind Frauen hingegen optimistischer. 35 % rechnen mit einer verbesserten finanziellen Situation. Bei den Männern sind es 31 %. Insgesamt erwartet damit ein Drittel der Befragten eine Verbesserung, von einer Verschlechterung gehen hingegen nur 15 % aus.

Gen Y und Z besonders Positiv gestimmt
Der Optimismus trifft besonders auch auf die jüngere Generation zu. Mit ihrer aktuellen finanziellen Situation sind die 14-29-jährigen zu 46 % (sehr) zufrieden, bei den 50-59-jährigen sind es hingegen nur 36 %. Je jünger die Befragten, desto optimistischer wird die eigene finanzielle Zukunft eingeschätzt: 63 % der 14- bis 29-jährigen sind optimistisch, aber nur 41 % der 30- bis 39-jährigen, 28 % der 40- bis 49-jährigen, 22 % der 50- bis 59-jährigen und 14 % der Menschen im Alter 60 plus.

Hamburger*innen spüren Einnahmeeinbußen
Coronabedingte Einnahmeeinbußen mussten – zumindest in kleinerem Umfang – bisher 45 % der Hamburger*innen hinnehmen. Bundesweit sind es mit 39 % etwas weniger. Hier zeigt sich, dass Städte weitaus mehr z.B. vom ausbleibenden Tourismus und dem Wegfall von Messen und Events betroffen sind als ländliche Regionen. Daher verwundert es auch nicht, dass besonders Freiberufler*innen, Selbstständige und Auszubildende angeben, finanzielle Einbußen zu spüren. Gleichwohl: Eine Mehrheit von 54 % der Hamburger*innen ist davon bisher verschont geblieben.

Sparquote steigt – Fondssparpläne stark nachgefragt
In der Krise sparen die Menschen mehr, anstatt verstärkt Geld auszugeben. 38 % der Hamburger*innen haben in den vergangenen zwölf Monaten ihren Konsum eingeschränkt (bundesweit: 36 %). Von einer Konsumausweitung sprechen insgesamt nur 8 %. Und auch in Zukunft wollen mehr als doppelt so viele Menschen ihren Konsum einschränken als ausweiten. 33 % der Befragten haben ihr Sparverhalten in Zeiten von Corona angepasst oder planen, dies zu tun. Etwa jeder Achte will andere Anlageprodukte wählen. Hierbei liegen die Präferenzen bei den Sachwerten: Auf Platz eins stehen Edelmetalle wie Gold, auf Platz zwei Immobilien und auf Platz drei Investment- und Immobilienfonds.

Altersvorsorge: Mehrheit hat Maßnahmen ergriffen
Mehr als die Hälfte hat bereits Maßnahmen zur Altersvorsorge ergriffen oder geplant. Je höher das Haushaltsnettoeinkommen, desto höher der Anteil derer, die privat vorsorgen. Auf der Hitliste der in Anspruch genommenen Maßnahmen belegen Lebens- und Rentenversicherungen (38 bzw. 34 %) zwar immer noch die ersten beiden Plätze, allerdings mit rückläufiger Tendenz. Investmentfonds haben dagegen gegenüber 2019 um drei Prozentpunkte auf 27 % zugelegt. Die selbst genutzte Immobilie liegt mit 26 % auf Platz vier. "Private Vorsorge bleibt wichtig. Wer frühzeitig beginnt und regelmäßig spart, erntet später die Früchte", sagt Harald Vogelsang, Vorstandssprecher der Haspa. "Da die Zinsen jedoch noch lange Zeit niedrig bleiben, ist ein realer Vermögensaufbau nur mit Aktien möglich. Auch mit kleinen Beträgen kann man damit schon ein Polster aufbauen. Wir raten unseren Kunden daher seit Jahren, regelmäßig und mit festen Beträgen in Fondssparpläne anzulegen. Das ist schon ab 25 Euro im Monat möglich. Daher mein Tipp: Warten Sie nicht länger. Den optimalen Einstiegszeitpunkt gibt es nicht."
Die ausführlichen Ergebnisse des Vermögensbarometers 2020 sind online unter dsgv.de/vermoegensbarometer abrufbar.

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